Humanae vitae – Bleibendes Paradigma 50 Jahre danach
Quelle
Infoblatt – Bistum Chur
Bistum Chur (445)
Hl. Thomas Morus (Div. Beiträge)
Enzyklika ‚Humanae vitae‘
Pastorale Konstitution ‚Gudium et spes‘
Apostolisches Schreiben Gaudete et exultate
Natürliche Empfängnisregelung
Humanae vitae – Ein bleibendes Paradigma 50 Jahre danach
von Msgr. Vitus Huonder Bischof von Chur
Wort zu Ehe und Familie 5
Dieses Bischofswort kann auf den 29. Juni 2018 in den Medien veröffentlicht werden.
Chur, 22. Juni 2018, Gedenktag des Hl. Thomas Morus
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn
Vor 50 Jahren veröffentlichte Papst Paul VI. die Enzyklika Humanae vitae. Von diesem Schreiben wissen die meisten nur so viel, dass der Papst die Empfängnisverhütung ablehnte. Dieses Nein zur Verhütung löste damals die vielleicht grösste Autoritätskrise innerhalb der Kirche aus. Die Emotionen gingen hoch.
Wer schützt die Familien?
Kolumnist Giuseppe Gracia über subversive Familien
Quelle
Staatlich anerkannter Islam
Optimierung und Totalverwertung im Dienst der Wirtschaft prägen unseren Alltag. Selbst die Familie wird diesen Zwängen untergeordnet. Dabei müsste sie ein Ort unverzweckter Beziehungen sein.
Giuseppe Gracia
In den letzten Jahren ist Familienpolitik immer mehr zur Wirtschaftspolitik geworden. Emanzipation, Geschlechtergerechtigkeit? Schaut man genauer hin, dann zeigt sich: Es geht weniger um die Würde von Frauen und Männern, sondern vielmehr darum, dass möglichst alle erwerbstätig sind und Einkommenssteuer zahlen.
Der Bischof auf Firmreise
Firmung Näfels 2018
Der Bischof auf Firmreise – Einige Predigten zur Firmung
Priestertag, 14. Mai 2018 in Einsiedeln
Liebe Firmlinge,
ich weiss nicht, von welchem Klub Ihr Fans seid. Aber die Nachricht, dass die Young Boys am vergangenen Sonntag nach 32 Jahren endlich wiederum den Meistertitel erlangten, war schon ein Ereignis. So las ich in der Zeitung: „Der erste Meistertitel seit 1986 ist für die Young Boys ein Triumph auf allen Ebenen – in der Klubführung, in der sportlichen Führung und auf dem Kunstrasen“.
Ganz besonders für den Trainer Adi Hütter war der Erfolg überwältigend: „Die Emotionen waren einfach unfassbar“ sagt er. „Für mich war es ein Traum, das erleben zu dürfen … Das alles bekommt einen grossen Platz in meinem Herzen“.
Chur – Priesterweihe 29. Mai 2018
Homilie von Bischof Vitus Huonder anlässlich der Priesterweihe am 26. Mai 2018
Homilie von Bischof Vitus Huonder anlässlich der Priesterweihe am 26. Mai 2018
Mein lieben Alexander, Benjamin, Peter und Stephan,
Ihr kommt als Diakone. Ihr tretet als Diener vor den Bischof. Ja, Diener seid Ihr. Ihr seid dazu geweiht, dem Herrn und den Menschen zu dienen: dem Herrn als dem Sendenden, den Menschen als den vom Herrn Erlösten, als seinen geliebten Kindern. Euer Auftrag zum Dienst geht vom Herrn aus und findet bei den Menschen seine Vollendung. Denn durch Euren Dienst will der Herr die Menschen in sein Volk aufnehmen, sie als Glieder seines Volkes begleiten und sie hin geleiten zum letzten Ziel, zum ewigen Leben, zur ewigen Gemeinschaft mit dem dreifaltigen Gott. Auf diese Weise erfüllt der Herr eine Verheissung des Alten Bundes: So unzählbar das Heer des Himmels und so unmessbar der Sand des Meeres ist, so zahlreich mache ich die Nachkommen meines Knechtes David und die Leviten, die mir dienen (Jer 33,22).
Die Kirche hat die Ideale Jesu verraten
Der säkulare Staat und die Glaubensfreiheit sind Kinder der Aufklärung. Eine Replik auf Martin Grichting
Quelle
Die Auflärung ist nicht vom Himmel gefallen
Entweltlichung – Diverse Autoren
Dass Martin Grichting als Apologet des Katholischen das Christentum über den Islam stellt, ist nur logisch. Und beizupflichten ist ihm, dass das Christentum von seinem Stifter und seinen Grundlagen her mehr zum Frieden und zum religiös neutralen Staat beitragen kann als der Islam. So hat es Grichting, der Generalvikar im Bistum Chur, am Montag im «Tages-Anzeiger» ausgeführt.
Tatsächlich können sich gewalttätige Christen nicht auf Jesus berufen. Anders als Mohammed, der zum siegreichen Kriegsherrn und Politiker aufstieg, betrieb Jesus keine Eroberungspolitik und forderte absoluten Gewaltverzicht. Für Mohammed und den Koran sind weltliche und geistliche Herrschaft, Glaube und Politik untrennbar. Jesus dagegen unterschied zwischen staatlichen und religiösen Aufgaben. Sein Wort «Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist», bedeutet eine prinzipielle Trennung von Religion und Politik und führt letztlich zum säkularen Staat.
Bau des Domschatzmuseums geht weiter
Churer Gemeinderat unterstützt das Domschatzmuseum mit deutlicher Mehrheit mit einem Beitrag von 600’000 Franken
Quelle
Domschatz-Museum auf Eis gelegt
Der Churer Gemeinderat hat im vergangenen November einen Beitrag von 600’000 Franken an das geplante Domschatz-Museum knapp abgelehnt. Daraufhin musste das Bistum Chur die weiteren Vorbereitungsarbeiten und die laufende Fundraising-Aktion sistieren.
Der Gemeinderat ist nun anlässlich seiner Sitzung vom 8. März 2018 auf den Entscheid vom November zurückgekommen. Er unterstützt das Domschatzmuseum mit deutlicher Mehrheit mit einem Beitrag von 600’000 Franken. Das Bistum Chur ist sehr erfreut über diesen Entscheid und dankt dem Churer Stadtrat und dem Gemeinderat für die Unterstützung. Der Entscheid der Stadt Chur gibt dem Domschatzmuseum seitens der Standortgemeinde die notwendige Glaubwürdigkeit.




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