Bischofskonferenz

Die Stunde der Bischöfe

Papst Franziskus bittet die Deutschen Bischöfe um pastorale Neuausrichtung

Guido HorstUPDATE:  KathTube: Eichstätter Bischof Hanke berichtet vom Ad-Limina-Besuch der Deutschen Bischofskonferenz

Von Guido Horst

Die Tagespost, 23. November 2015

Die pastorale Neuausrichtung, um die Franziskus die deutschen Bischöfe gebeten hat und die in ihren Diözesen „das Gebot der Stunde“ sei, setzt genau da wieder an, wo Benedikt XVI. in seiner Freiburger Konzerthaus-Rede über die Entweltlichung aufgehört hat. Was heisst „aufgehört? Die Geschichte ist bekannt: Im kirchlichen Apparat wurde damals der Daumen gesenkt, man streute den Verdacht, Papst Ratzinger habe die Abschaffung der Kirchensteuer gemeint. Entweltlichung wurde geradezu zum Unwort, die eigentliche Intention Benedikts in ihr Gegenteil verkehrt, Erneuerung und Aufbruch in der Kirche in deutschen Landen blieben aus. Die Stichworte von Franziskus zum Abschluss des Ad limina-Besuchs der Bischöfe am Freitag kennzeichneten einen traurigen Ist-Stand: eine übertriebene Zentralisierung, die nur hemmt und nicht hilft, das Verschwinden der Beichte, ein starker Rückgang beim Messbesuch, kaum Berufungen, eine Vorliebe für „Strukturen“, denen aber die Gläubigen fehlen, die ihnen einen christlichen Geist einhauchen könnten.

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Hirtenwort zur Adventszeit am Christkönigssonntag

Im Wortlaut

Jubiläum der Barmherzigkeit in ChurQuelle

Hirtenwort des Bischofs von Eichstätt Gregor Maria Hanke OSB zur Adventszeit am Christkönigssonntag, dem 22. November 2015

Liebe Schwestern und Brüder,

„Jesus Christus ist das Antlitz der Barmherzigkeit des Vaters.“ Mit diesen Worten leitet unser Heiliger Vater Papst Franziskus sein Schreiben ein, in dem er das Heilige Jahr der Barmherzigkeit ankündigt. Vom kommenden 8. Dezember an, dem Hochfest der unbefleckt empfangenen Gottesmutter, dem Abschlusstag des II. Vatikanischen Konzils vor 50 Jahren, bis zum Christkönigssonntag 2016 wird das Jahr der Barmherzigkeit in Rom sowie in den Diözesen der ganzen Welt begangen. Papst Franziskus hofft, dass dieses Heilige Jahr gerade auch in den Ortskirchen als Moment ausserordentlicher Gnade und spiritueller Erneuerung erfahrbar wird.

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Pastoral im Krankendienst

Der Päpstliche Rat für die Pastoral im Krankendienst (lat. Pontificium Consilium De Apostolatu Pro Valetudinis Administris) ist eine Einrichtung der römischen Kurie

Quelle: Home Bischof Dr. Walter Mixa
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Bischof Tebartz-van Elst: Diverse Beiträge

Der Päpstliche Rat für die Pastoral im Krankendienst (lat. Pontificium Consilium De Apostolatu Pro Valetudinis Administris) ist eine Einrichtung der römischen Kurie. Seine Aufgabe ist die Koordination der Dikasterien im Bezug auf den Gesundheitsbereich. Weiters soll die Lehre der Kirche bezüglich des Gesundheitswesen dargelegt und verteidigt werden.

Ins Leben gerufen wurde die Institution als päpstliche Kommission durch das Motu Proprio Dolentium Hominum vom 11. Februar 1985. Durch die Apostolische Konstitution Pastor bonus wurde die Kommission in einen päpstlichen Rat umgewandelt.

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Papst Franziskus an die Deutsche Bischofskonferenz

Ansprache von Papst Franziskus an die Deutsche Bischofskonfernz zu ihrem Besuch „Ad limina Apostolorum“

ApostelPetrus VatikanFreitag, 20. November 2015

Quelle
Prisca und Aquila

Liebe Mitbrüder,

es ist mir eine Freude, Euch aus Anlass Eures Ad-limina-Besuches hier im Vatikan begrüssen zu können. Die Wallfahrt an die Gräber der Apostel ist ein bedeutender Augenblick im Leben eines jeden Bischofs. Sie stellt eine Erneuerung des Bandes mit der universalen Kirche dar, die durch Raum und Zeit als das pilgernde Volk Gottes voranschreitet, indem sie das Glaubenserbe treu durch die Jahrhunderte und zu allen Völkern trägt. Herzlich danke ich dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Reinhard Marx für seine freundlichen Grussworte. Zugleich möchte ich Euch meinen Dank aussprechen, dass Ihr meinen Petrusdienst durch Euer Gebet und Euer Wirken in den Teilkirchen mittragt. Ich danke besonders auch für die grosse Unterstützung, die die Kirche in Deutschland durch ihre vielen Hilfsorganisationen für die Menschen in aller Welt leistet.

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Schweizer Bischofskonferenz|Mediencommuniqué|14.11.2015

Erklärung von Bischof Markus Büchel zu den blutigen Attentaten in Paris

Quelle

Der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, Bischof Markus Büchel, erklärt zu den blutigen Attentaten in Paris am Abend des 13. November 2015:

„Ich bin tief erschüttert über das Blutbad in Paris. Unser Mitgefühl und unser Gebet gilt den Opfern und Angehörigen. Die Welle der hasserfüllten Gewalt in Paris ist ein Anschlag auf alle Menschen und auf Europa. Gehen wir den Weg Jesu, den Weg des Friedens und der Gewaltlosigkeit. Ich rufe alle Menschen, gleich welchen Glaubens und welcher 

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Haben die Bischöfe noch das Sagen …..

Haben die Bischöfe noch das Sagen in der Deutschen Bischofskonferenz?

Jesus predigt am See GenezarethQuelle

Das Drama um den Flyer der DBK: „Geschlechtersensibel. Gender katholisch gelesen.“ hat eine offene Wunde im Verhältnis der deutschen Bischöfe zum Sekretariat der Bischofskonferenz sichtbar werden lassen.
Die Internet-Zeitung kath.net hat einige Bistumspressestellen zu dem umstrittenen Genderflyer angefragt und erstaunliche Antworten erhalten. Die angesprochenen Bistümer verweisen alle auf die Deutsche Bischofskonferenz. Ja, fragt sich der gutgläubige Leser: Wer ist denn diese Bischofskonferenz. Sind das nicht die Oberhirten der einzelnen deutschen Bistümer? Müssen diese denn nicht solche Unternehmungen geprüft absegnen? Offensichtlich nicht!

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Messe mit den Schweizer Bischöfen

Predigt von Benedikt XVI.

Madonna mit Kind (Lippi) ganzfronleichnam Erzbistum BerlinQuelle

Kapelle „Redemptoris Mater“
Dienstag, 7. November 2006

Liebe Mitbrüder,

die Texte, die wir eben gehört haben – die Lesung, der Antwortpsalm und das Evangelium –, haben ein gemeinsames Thema, das man zusammenfassen könnte in dem Satz: Gott scheitert nicht. Oder genauer gesagt: Gott scheitert zunächst immer, er lässt die Freiheit des Menschen stehen, und die sagt immer wieder „nein“. Aber Gottes Phantasie, die schöpferische Kraft seiner Liebe, ist grösser als das menschliche Nein. Durch jedes menschliche Nein wird eine neue Dimension seiner Liebe entbunden und findet er einen neuen, grösseren Weg, sein Ja zum Menschen, zu seiner Geschichte und zur Schöpfung zu verwirklichen.

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