Ablass

Zum Heiligen Jahr: Wozu? Was? Wieviele?

Am Heiligen Abend eröffnet Papst Franziskus feierlich die Heilige Pforte im Petersdom und damit das Heilige Jahr 2025. Was ist das, worum geht es, wozu ist es gut? Ein Kollegengespräch

Quelle
Päpste und Jubiläen: Die Öffnung der Heiligen Pforte in der Geschichte – Vatican News
Die Heilige Pforte der Hoffnung aus zentralafrikanischer Sicht – Vatican News
Eröffnung des Heiligen Jahres: Papst trägt neues Ornat – Vatican News
Heiliges Jahr: Der Veranstaltungskalender im Überblick – Vatican News

Die Eröffnung der Heiligen Pforte im Petersdom: Wie sieht diese Zeremonie aus?

Gudrun Sailer: Der Ritus zur Eröffnung der Heiligen Pforte ist der Christmette vorgeschaltet. Die Feier beginnt also draußen, vor dem Petersdom, mit liturgischen Gesängen und Gebeten. Und dann wird das Evangelium nach Johannes verkündet, in dem Jesus sagt: “Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden”. Die Schola singt einen Psalm, der Papst tritt von außen an die Heilige Pforte und klopft, woraufhin sich in Stille von ihnen die Torflügel öffnen, der Papst verharrt im Gebet auf der Schwelle. Dann läuten die Glocken des Petersdomes, und der Papst durchmisst die Pforte.

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Verlust des Sinns “für Sünde und Schuld” unter Christen

Bischof Ipolt bedauert Verlust des Sinns “für Sünde und Schuld” unter Christen

Quelle
Beichte
Zehn Gebote (186)

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Redaktion – Dienstag, 26. November 2024

Bischof Wolfgang Ipolt von Görlitz hat erklärt, es sei “bedauerlich”, dass der Sinn “für Sünde und Schuld auch unter uns Christen vielfach verloren gegangen ist und darum viele den Wert der sakramentalen Versöhnung nicht mehr sehen können”.

Ipolt veröffentlichte anlässlich des bevorstehenden Heiligen Jahres 2025 einen Hirtenbrief, der am Sonntag in den Kirchen seiner Diözese verlesen wurde.

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“Heute schauen wir die heilige Stadt, das himmlische Jerusalem”

Am 1. Novem­ber fei­ert die Kir­che das Hoch­fest Aller­hei­li­gen (lat. Fes­tum omnium Sanc­torum) und gedenkt dabei all jener, die uns als Glau­bens­zeu­gen vor­aus­ge­gan­gen sind

Quelle
Genter Altar – Wikiwand

Die Ursprünge des heutigen Hochfestes Allerheiligen gehen bis ins 4. Jahrhundert zurück und bezogen sich zunächst auf die Märtyrer. Es wurde an einem Datum nach Ostern gefeiert, um den Zusammenhang mit der Auferstehung zu verdeutlichen. 731 erweiterte Papst Gregor III. den Gedenktag der Märtyrer um alle Heiligen und legte als Datum für die Stadt Rom den 1. November fest. Das Fest Allerheiligen breitete sich in den westlichen Gebieten der Kirche aus und wurde 1475 durch Papst Sixtus IV. als gebotener Festtag für die ganze Kirche festgelegt.

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Heiliger Papst Leo IX

Heiliger Papst Leo IX.: Verfechter des Zölibats und Gegner des Ämterkaufs

Quelle
Gegen den Trend in Europa: Papst betet um Berufungen (catholicnewsagency.com)
Papst Leo IX (1002-1054)
Leo IX. – Ökumenisches Heiligenlexikon
Papst Pius IX.  (29)

Von Alexander Folz

Redaktion – Freitag, 19. April 2024

Heute gedenkt die katholische Kirche des heiligen Papstes Leo IX., dessen Name auf Lateinisch “Löwe” bedeutet. Der bedeutende deutsche Papst setzte sich für den Zölibat und gegen den damals üblichen Ämterkauf ein.

“Darunter ist eine andere Art von Verfolgung zu verstehen, die noch unmenschlicher und noch schädlicher ist, die nicht eine handfeste Grausamkeit verursacht, die die Gegnerschaft der Laster hervorbringt: Wenn nämlich der Hochmut gegen die Demut, […] die Heuchelei gegen die wahre Frömmigkeit […] kämpft […], was ist das anderes als eine grausame Verfolgung der in Frömmigkeit Lebenden, die sich gegen die vereinten Schlachtreihen der Tugenden richtet? O wie hart, wie bitter ist der Aufmarsch des Hochmuts, der die Engel aus dem Himmel und die Menschen aus dem Paradies ausgeschlossen hat; deren Heere und Waffengänge sind die Laster, die wir kurz gestreift haben”, soll der Papst in seinem Buch “Über den Kampf der Laster gegen die Tugenden” geschrieben haben.

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Urbi et Orbi

Urbi et Orbi: Wie erhalte ich durch diesen Segen einen vollkommenen Ablass?

Quelle
Urbi et Orbi

Von Rudolf Gehrig

Vatikanstadt – Freitag, 29. März 2024

Jedes Jahr versammeln sich an Weihnachten und an Ostern Katholiken auf der ganzen Welt vor den Bildschirmen, um den päpstlichen Segen Urbi et Orbi zu empfangen. Es ist der Moment, in dem der Papst von Rom aus “die Stadt und den Erdkreis” (lateinisch: urbi et orbi) segnet. Heute gibt es drei “reguläre” Momente, in denen der Urbi-et-Orbi-Segen gespendet wird: Unmittelbar nach der Wahl eines neuen Papstes und eben an den Hochfesten Weihnachten und Ostern.

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Heiliges Jahr 2025

Das Erzbistum L’Aquila in den Abruzzen bereitet sich mit einem “Jahr des Gebets und der Vergebung” auf das Heilige Jahr 2025 vor und hat dazu besondere Initiativen geplant. Wer im Jahr 2024 die Basilika Santa Maria di Collemaggio in L’Aquila besucht, hat etwa die Möglichkeit, dort einen vollständigen Ablass zu erhalten, berichtet der Koadjutor des Erzbistums, Antonio D’Angelo, im Interview mit Radio Vatikan

Quelle
Zwischenstaatlicher Ausschuss Immaterielles Kulturerbe | Deutsche UNESCO-Kommission
Santa Maria di Collemaggio – Wikipedia
Pastoralbesuch des Heiligen Vaters in L’Aquila (28. August 2022) | Franziskus (vatican.va)
Besuch des vom Erdbeben getroffenen Gebietes in den Abruzzen – Programm (28. April 2009) | BENEDIKT XVI. (vatican.va)
Hl. Jahr 2025 (7)
Jahr des Gebets und der Vergebung

Tiziana Campisi und Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt

“Als Erzdiözese bereiten wir uns – wie die gesamte Kirche – nach den Vorgaben des Dikasteriums für Evangelisierung vor, das für die Vorbereitung des Heiligen Jahres zuständig ist. Wir haben darüber hinaus auch die Gnade dieses Jahres der Vergebung bekommen: Die Apostolische Pönitentiarie hat uns die Möglichkeit gegeben, in der Basilika von Collemaggio im Jahr 2024 einen vollkommenen Ablass zu erhalten.”

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Vollkommener Ablass bei Feierlichkeiten zum Jubiläum des heiligen Thomas von Aquin

Der Vatikan gewährt allen Gläubigen, die an den zweijährigen Jubiläumsfeierlichkeiten zum 800. Geburtstag des heiligen Thomas von Aquin teilnehmen, einen vollkommenen Ablass

Quelle

Von Courtney Mares

Vatikanstadt – Montag, 17. Juli 2023

Der Vatikan gewährt allen Gläubigen, die an den zweijährigen Jubiläumsfeierlichkeiten zum 800. Geburtstag des heiligen Thomas von Aquin teilnehmen, einen vollkommenen Ablass.

Beginnend mit dem 700. Jahrestag der Heiligsprechung von Thomas von Aquin am 18. Juli begeht der Dominikanerorden während des Jubiläums drei bedeutende Jahrestage des “engelgleichen Lehrers”.

Thomas wurde am 18. Juli 1323 von Papst Johannes XXII. heiliggesprochen. Die Kirche wird diesen 700. Jahrestag am kommenden Dienstag mit einer Messe um 18:30 Uhr in der Abtei Fossanova begehen – jener Abtei etwa 60 Meilen südlich von Rom, in welcher der Heilige starb. Papst Franziskus hat Kardinal Marcello Semeraro, den Präfekten des vatikanischen Dikasteriums für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, zu seinem Sondergesandten für die Messe ernannt.

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