2016 Jubiläum der Barmherzigkeit
Das Sonnenwunder der Barmherzigkeit
Keine Kuschelpädagogik
Quelle
Fatima: Diverse Beiträge
Vor hundert Jahren wurden wir von Maria noch einmal dramatisch über die Realität der Sünde und Hölle aufgeklärt. Erlösung aber sucht und findet die Kirche seit acht Jahrhunderten in jedem heiligen Jahr neu im Blick auf ihren Sohn, in dem „Gott, der Erbarmer,“ bis zum Ende der Tage sein menschliches Gesicht gezeigt hat.
von Paul Badde
Von allen Gebeten, die wir kennen, stammt eines aus dem Mund der Gottesmutter persönlich. Davon erzählen uns jedoch nicht die Schriftgelehrten, das wissen wir aus alten Zeitungen, weil Maria dieses Gebet am 13. Juli 1917 vor drei unschuldigen Zeugen gesprochen hat, und zwar auf portugiesisch, wo es so klang: „Ó meu Jesus, perdoai-nos e livrai-nos do fogo do inferno, levai as almas todas para o céu, principalmente as que mais precisarem!“ Auf Deutsch: „O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden! Bewahre uns vor dem Feuer der Hölle! Führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen!“ Die Kinder Jacinta, Lucia und Francisco, denen sie dieses Gebet beibrachte, hatten keine Ahnung, was sie damit meinen konnte. Doch sie schärfte ihnen ein, diesen Zusatz fortan jedem Rosenkranz am Schluss jedes einzelnen Gesätzes hinzuzufügen.
„Die wichtigste Tür ist die zum Beichtstuhl“
Patriarch Fouad Twal eröffnet die Heilige Pforte in Getsemani – Bethlehem und Nazareth folgen noch
Jerusalem, Die Tagespost, 14. Dezember 2015
Laut tönend pocht der Hirtenstab des Lateinischen Patriarchen gegen das Metall des Portals der Getsemani-Basilika. Langsam öffnen sich die hohen, mit Ölbaumzweigen verzierten Türflügel. Das von Papst Franziskus ausgerufene Jahr der Barmherzigkeit hat damit auch im Heiligen Land begonnen. Jerusalems katholische Ortskirche hat sich zu der Feier am Sonntagnachmittag zahlreich eingefunden. Einheimische palästinensische Christen mischen sich mit den vielen Priestern und Ordensleuten aus aller Welt, die in der ältesten Teilkirche Dienst tun. Sie drängen durch die Heilige Pforte, berühren oder küssen den Corpus des grossen Kreuzes, das im Eingang zur Basilika aufgestellt ist. Diese war in den zwanziger Jahren erbaut worden. Kostbare Mosaiken und Alabasterfenster zieren das Gotteshaus. Katholische Nationen hatten sich zusammengetan, um der Todesangst Christi ein würdiges Gedächtnis zu bereiten. Ein vor dem Altar eingefasster Felsen wird als der Ort verehrt, wo der Herr mit seiner Sendung rang, ihm der Schweiss Blutstropfen gleich zu Boden fiel. Im vergangenen Jahr war Papst Franziskus bei seinem Heilig-Land-Besuch hier mit der Ortskirche zusammengekommen. Auch seine Vorgänger hatten die Heilige Stätte aufgesucht. Ein von Papst Paul VI. 1964 gepflanzter Ölbaum im Garten Getsemani erinnert an den ersten Besuch eines Papstes seit Petrus.
Eröffnung Heilige Pforte in der Kathedrale in Chur
Predigt von Bischof Vitus am 3. Adventssonntag – Eröffnung Heilige Pforte in der Kathedrale in Chur
Brüder und Schwestern im Herrn,
wir haben am vergangen 8. Dezember das Heilige Jahr der Barmherzigkeit begonnen. Heute durften wir bei uns die Heilige Pforte öffnen und durchschreiten. Sie ist ein Zeichen von Gottes Barmherzigkeit: Wir kommen sozusagen aus dem Tal der Tränen – wie wir uns im Salve Regina ausdrücken – und gehen in das Land der Barmherzigkeit. Denn die Kirche – jede Kirche – ist ein Ort und ein Zeichen von Gottes Barmherzigkeit. Aus jeder Kirche, aus jedem heiligen Ort, kommt uns der Ruf der heutigen Lesung entgegen: „Der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der Rettung bringt. Er freut sich und jubelt über dich, er erneuert seine Liebe zu dir, er jubelt über dich und frohlockt, wie man frohlockt an einem Festtag“ (So 3,17).
Diesen Jubel Gottes über Jerusalem verstehen wir heute als Jubel Gottes über den Menschen, von dem der Herr sagt: „Ebenso wird … im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neun und neunzig Gerechte, die es nicht nötig haben umzukehren“ (Lk 15,7). Wenn der Herr sich so ausdrückt, lässt er uns erkennen, dass es den Gerechten, der nicht nötig hat, umzukehren, eigentlich nicht gibt. Jeder Mensch bedarf der Umkehr. Denn jeder Mensch ist von der Sünde geprägt und auf Gottes Barmherzigkeit angewiesen. Der Psalmist betet zurecht: „Herr, höre mein Bittgebet, venimm doch mein Flehen, in deiner Treue antworte mir, in deiner Gerechtigkeit! Geh mit deinem Knecht nicht ins Gericht; denn keiner, der lebt, ist gerecht vor dir“ (Ps 143,1-2).
Weltjugendtag in Polen
Weltjugendtag in Polen: Organisatoren stellen in Wien Details vor
Papst Franziskus war der erste, der sich für den Weltjugendtag in Polen online registrierte (26. Juli 2015)
Papst Franziskus reist am 28. Juli 2016 nach Krakau in Polen und feiert dort mit drei Millionen Jugendlichen den 31. katholischen Weltjugendtag (WJT). Das alle drei Jahre in einer anderen Grossstadt – zuletzt Rio de Janeiro (2013) – abgehaltene internationale Grosstreffen gehört zu den Top-Pilgerzielen während des am Dienstag von Papst eröffneten „Heiligen Jahres des Barmherzigkeit“ (Iubilaeum Misericordiae). Das WJT-Motto lautet in diesem Sinne „Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen“ (Matthäus 5,7). Mitglieder des WJT-Organisationskomitees gaben am Donnerstag bei einer Pressepräsentation in Wien einen Überblick über den bisherigen Stand der Vorbereitungen.
Unter deinem Mantel ist Platz für alle
Hochfest der ohne Erbsünde Empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria
Quelle
KathTube: Papst Franziskus – Seine Ansprache beim Besuch der Mariensäule in Roms Innenstadt
Jungfrau Maria,
an diesem Tag des Hochfestes deiner Unbefleckten Empfängnis
komme ich, um dir die von Glaube und Liebe erfüllte Huldigung des
heiligen Volkes Gottes zu überbringen, das in dieser Stadt und in diesem Bistum lebt.
Im komme im Namen der Familien, mit ihren Freuden und Mühen;
der Kinder und der Jugendlichen, die offen sind für das Leben;
der alten Menschen mit ihren Jahren reich an Erfahrung.
Besonders komme ich zu dir im Namen der Kranken, der Häftlinge,
all derer, die ihren Weg als sehr hart empfinden.
Als Hirt komme ich auch im Namen all jener, die aus fernen Ländern
auf der Suche nach Frieden und Arbeit angekommen sind.
Fiat Lux
Fiat Lux – zu sehen hier bei Radio Vatikan
Kathtube: ´Fiat lux!´ – Lichtinstallation am Peterdom wurde der Schöpfung und dem Umweltschutz gewidmet und griff die Anliegen der Umweltenzyklika auf
Der Start des Heiligen Jahres findet einen krönenden Abschluss am Dienstagabend auf dem Petersplatz. Auf die Fassade des Petersdoms wird ab 19 Uhr drei Stunden lang eine Lichtshow projiziert. Das Event mit dem Titel „Fiat lux“ wird etwa eine Stunde lang dauern und dann noch zwei Mal wiederholt werden. Ab 19 Uhr übertragen wir über unsere Webseite die Veranstaltung.
Das Thema der Präsentation steht ganz im Zeichen der Umweltenzyklika von Papst Franziskus. Zu sehen sind Bilder aus Natur und der Tierwelt, aufgenommen von berühmten Fotografen wie Sebastiano Salgado, David Doubilet und Greg Hugling. Die Show ist also nicht nur pure Unterhaltung, sondern soll die Menschen für den Klimaschutz sensibilisieren – findet doch zur gleichen Zeit in Paris der Klimagipfel der Vereinten Nationen statt. Finanziert wird das Event unter anderem von der World Bank Group.
Gebetsblatt zum Heiligen Jahr
Das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ gibt anlässlich der Eröffnung des von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahres der Barmherzigkeit ein Gebetsblatt heraus
„Barmherzigkeit und Umkehr, Gebet und Beichte gehören zusammen“, erklärte die Geschäftsführerin von „Kirche in Not“, Karin Maria Fenbert. Das Gebetsblatt will Impulse geben, um das Heilige Jahr für die Gläubigen zu einer Quelle der geistlichen Erneuerung zu machen.
Die Titelseite des Gebetsblattes zeigt das Bild des „Barmherzigen Jesus“, das entsprechend den Christusvisionen der heiligen Ordensschwester Faustyna Kowalska gemalt wurde. Im Innenteil ist das von Papst Franziskus formulierte Gebet zum Heiligen Jahr abgedruckt, das sich zum persönlichen wie zum gemeinschaftlichen Beten eignet.
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