Venedig: Ein Blick auf den Vatikan-Pavillon zu Hildegard von Bingen
Die 61. Internationale Kunstausstellung der Biennale von Venedig – “In Minor Keys” von Koyo Kouoh öffnet an diesem Samstag, und mit ihm auch der Pavillon des Heiligen Stuhls in einem Karmeliterkloster. Im Mittelpunkt steht ein Garten aus Klängen, Stimmen und Musik, inspiriert von der mittelalterlichen deutschen Mystikerin Hildegard von Bingen. Herta Gurtner war dort
Quelle
Biennale Arte 2026 | Biennale Arte 2026: In Molltonarten/Übersetzung
Koyo Kouoh – Wikipedia
Biennale-Kurator Obrist: Hildegard von Bingen vereint auch heute – Vatican News
Vatikan gibt Künstler für Biennale-Pavillon bekannt – Vatican News
Vatikan widmet Hildegard von Bingen Pavillon auf Biennale in Venedig | DOMRADIO.DE
Besucher gehen durch einen echten Garten und hören dort Kompositionen, Texte und Stimmen verschiedener Kunstschaffender. Für Hildegard von Bingen (1098–1179) waren der Atem als göttliche Lebenskraft, der Gesang als Ausdruck der Harmonie der Schöpfung und wahres Verstehen, das dort beginnt, wo der Mensch innerlich zu hören vermag, untrennbar miteinander verbunden.
Dieser Vorstellung widmet sich unter dem Titel “Das Ohr ist das Auge der Seele” ein Teil des Projekts im sogenannten “mystischen Garten” (Giardino Mistico) der Unbeschuhten Karmeliten. Hier, nur wenige Schritte entfernt von der Betriebsamkeit und Hektik rund um den Bahnhof Venedigs, steht alles im Zeichen der leisen Töne.
Syrien, ein Land im Umbruch
Eva Ziedan ist eine syrische Archäologin, die seit einigen Jahren in Italien lebt. Im Interview mit Radio Vatikan schildert sie die Situation in ihrem Land, das sich seit dem Sturz des Assad-Regimes in einer sozio-politischen Übergangsphase befindet
Quelle
Syrien
Palmyra
Zerstörte Kulturstätte – Palmyra gleicht heute einer Geisterstadt – Kultur – SRF
Antonella Palermo und Silvia Kritzenberger – Vatikanstadt
Hoffnung ist etwas, an das sich die Syrer über ein halbes Jahrhundert lang geklammert haben. Und an diese Hoffnung klammern sie sich auch noch heute, etwas mehr als einen Monat nach dem Sturz des Assad-Regimes. Die sozio-politische Übergangsphase ist eine Gratwanderung. Das berichtet Eva Ziedan, die an den Universitäten Damaskus und Udine Archäologie studiert hat, im Interview mit Radio Vatikan. Sie stammt aus Salamiyeh in Zentralsyrien, etwa fünfzig Kilometer von Homs entfernt. Heute lebt sie in Italien, wo sie im Bereich Kulturerbe und Entwicklung der Gemeinden, besonders in Konfliktgebieten, tätig ist.
Papst Leo trauert um Kardinal Tscherrig
Nach dem Tod des Schweizer Kardinals Emil Paul Tscherrig hat Papst Leo sein Beileid ausgesprochen und die Verdienste des Verstorbenen gewürdigt
Der langjährige Vatikandiplomat und Schweizer Kardinal war an diesem Dienstag, 12. Mai 2026, im Alter von 79 Jahren verstorben.
Treuer Dienst und Großzügigkeit
In einem Beileidstelegramm sprach Leo XIV. allen Angehörigen und der Diözesangemeinde Sion im Kanton Wallis sein tiefes Beileid aus. Mit Dankbarkeit denke er an den “treuen Dienst” von Tscherrig “als päpstlichem Vertreter in verschiedenen Ländern und später als Mitglied einiger Dikasterien des Heiligen Stuhls”, heißt es darin weiter.
In allen ihm anvertrauten Aufgaben habe Tscherrig “großzügig gehandelt und seine Liebe zur Kirche und zum Nachfolger Petrus bewiesen”, so der Papst. Er bete für den verstorbenen “Diener des Evangeliums” und segne alle, “die von seinem plötzlichen Tod betroffen” seien, heißt es in dem vom Papst unterzeichneten Telegramm weiter.


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