Vor allen anderen vom Herrn erwählt
Theologie und geistliches Leben nährten seine grosse Liebe zum Volk Israel
In seinem Verhältnis zum Judentum war Papst Benedikt XVI. ganz er selbst: Paulus und Psalmen, Theologie und geistliches Leben nährten seine grosse Liebe zum Volk Israel.
Von Oliver Maksan
Es ist dem Grünen-Politiker Volker Beck vorbehalten geblieben, hierzulande den moralischen Tiefpunkt in den Nachrufen auf den Pontifikat Benedikts XVI. auszuloten. Qua Facebook warf der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen im Deutschen Bundestag dem scheidenden Papst nebst anderem Unrat noch Folgenden hinterher: „Unter ihm ist die katholische Kirche teilweise wieder hinter Erneuerungen durch das zweite vatikanische Konzil zurückgefallen, beispielsweise durch die Aufhebung der Exkommunikation der antisemitisch ausgerichteten Piusbruderschaft.“ Der Papst ein geschichtsvergessener Revisionist und Wegbereiter eines theologischen Anti-Semitismus?
Verlorene Liebesmüh – Tagesegen vom 9. Juli 2026
Papst: Suche nach Gemeinwohl mit „Magnifica humanitas“
Anlässlich des „AI For Good Global Summit 2026“ hat der Papst die Bereitschaft des Heiligen Stuhls zum Dialog über Künstliche Intelligenz und deren Auswirkungen bekräftigt. Angesichts des mit KI verbundenen „epochalen Wandels“ gelte es „neue Wege für das Gemeinwohl“ zu finden, so Leo XIV.
Quelle
Der Vatikan präsentiert die Enzyklika Magnifica Humanitas auf dem UN-Gipfel zur künstlichen Intelligenz – Infovaticana
AI for Good/Übersetzung
Enzyklika Magnifica humanitas
In dem von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichneten und an diesem Mittwoch, 8. Juli, veröffentlichten Grußwort wünscht der Papst der Konferenz „konstruktive und bereichernde Gespräche“ und versichert den Teilnehmenden sein „Gebet für Ihre Bemühungen, der Menschheit zu dienen“.
Der Menschheit dienen
Leo XIV. wandte sich an den „AI for Good Global Summit 2026“, der von der „International Telecommunication Union‘ (ITU) in Partnerschaft mit anderen UN-Organisationen organisiert und gemeinsam mit der Schweizer Regierung in Genf veranstaltet wird. Die Themen reichen von KI-gesteuerter Mobilität bis hin zu den Auswirkungen von KI auf Schule und Bildung. Der Vatikan ist mit zwei prominenten Köpfen vertreten: Die Regierungschefin des Vatikanstaats, Raffaela Petrini, nimmt ebenso teil wie der Berater des Papstes für KI-Fragen, Paolo Benanti. Die Tagung begann am Dienstag, 7. Juli, und endet am Freitag, 10. Juli.



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