Papst: Liturgie als Motor der Evangelisierung wiederentdecken
Die Liturgie war über Jahrhunderte ein Motor der Evangelisierung – „heute müssen wir diese Kraft erneuern“. Das hat Leo XIV. bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch gesagt. Geschehen müsse dies „in Kontinuität mit der authentischen und lebendigen katholischen Tradition“, fügte der Papst hinzu

Quelle
Wortlaut: Papstkatechese bei der Generalaudienz am 27. Mai – Vatican News
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Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt
Die Konstitution „Sacrosanctum Concilium“ des zweiten Vatikanums wollte den Gläubigen den Zugang zu den „Gnaden der heiligen Liturgie erleichtern“, erklärte Papst Leo bei der Katechese auf dem Petersplatz, anwesend waren rund 25.000 Menschen. Es gelte bei der Liturgie „die gesunde Tradition glücklich zu bewahren und doch dem berechtigten Fortschritt den Weg zu öffnen“. Leo zitierte auch den deutschen Papst, Benedikt XVI., zu diesem „Reformprogramm“ der Konzilsväter.
„Papst Benedikt XIV. bemerkte: ,Nicht selten werden Tradition und Fortschritt auf ungeschickte Weise miteinander in Gegensatz gebracht. In Wirklichkeit ergänzen die beiden Begriffe einander: Die Tradition ist eine lebendige Wirklichkeit und schließt daher in sich das Prinzip der Entwicklung, des Fortschritts ein. Es ist, als bringe der Fluß der Tradition immer seine Quelle mit sich und strebe zu seiner Mündung.`“ Weiterlesen
Vor dem Papstbesuch in Deutschland *UPDATE
Der Papst kommt nach Hause – und trotzdem wird ein bisschen gefremdelt
Der Papst in Deutschland 22.09.2011
Apostolische Reise nach Deutschland (22.-25. September 2011)
Rom, Radio Vatican, 06.09.2011
Denn Benedikt XVI., der jetzt schon seit etwa dreissig Jahren im Ausland lebt, sieht sein Mutterland ähnlich wie Spanien oder Frankreich: als ein vom Säkularismus befallenes Gebiet, das dringend wieder fürs Christentum zurückerobert werden muss. Nicht der Islam und auch nicht die Kirchen der Reformation sind für den Papst das eigentliche Problem, sondern vielmehr die „neue Welle einer drastischen Aufklärung oder Laizität“, wie er das nennt. Den deutschen Bischöfen sagte Benedikt vor ein paar Jahren in einer frei gehaltenen Rede:
„Wir sind in Deutschland gewöhnt, und ich als Professor auch ganz besonders, dass man vor allem Probleme sieht…“


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