Vatikan/UNO: Würde der Arbeit im digitalen Zeitalter achten
Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt steht im Mittelpunkt von laufenden Verhandlungen in Genf. Am Montag befasste sich die 114. Internationale Arbeitskonferenz in einer zweiten Standardsetzungsdebatte mit den Bedingungen für Beschäftigte im Bereich der digitalen Plattform-Ökonomie. In diesem Kontext legte die Delegation des Heiligen Stuhls eine grundlegende Stellungnahme vor, die den Blick auf die anthropologischen und ethischen Dimensionen der modernen Arbeitsverhältnisse lenkt

Quelle
Der 114. Tagung der Internationalen Arbeitskonferenz vorgelegte Berichte und Dokumente | International Labour Organization
Weltraum und Menschheit am Scheideweg: Vatikanvertreter fordert neue Normen – Vatican News
Mario Galgano – Vatikanstadt
Der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in Genf, Erzbischof Ettore Balestrero, betonte bei der Sitzung die Notwendigkeit, den Schutz der Erwerbstätigen an deren inhärenter Würde auszurichten.
Das Wachstum digitaler Plattformen habe den globalen Arbeitsmarkt verändert, erklärte Balestrero. Zwar entstünden dadurch Beschäftigungsmöglichkeiten, gleichzeitig seien viele Arbeitskräfte jedoch veränderten Formen der Unsichtbarkeit ausgesetzt. Die Vertretung des Vatikans mahnte an, dass jede Debatte über technologischen Wandel den Menschen ins Zentrum stellen müsse. Dies entspreche der Haltung von Papst Leo XIV., welcher bezüglich der Entwicklung der künstlichen Intelligenz feststellte, dass die Herausforderung nicht technologischer, sondern anthropologischer Natur sei.
„Humanae vita“ Prophetie Papst Paul VI.
Leitartikel: Einstieg in die Menschenzucht
Die Tagespost, 08.07.2011, von Stefan Rehder
Von welcher Tragweite die Entscheidung des Bundestags ist, die PID zuzulassen, kann nur ermessen, wer sie in die eigentliche Tragödie des Menschengeschlechts einordnet. Diese besteht im Kern darin, dass sich der Mensch immer wieder anschickt, das Erlösungswerk Gottes zurückzuweisen und stattdessen versucht, sich und seine Mitmenschen selbst zu erlösen. Entscheidend ist dabei weniger, ob ein Staat sich – wie in der Ära des Nationalsozialismus oder des Kommunismus – die Rolle des Erlösers anmasst und sie mit Macht gegen Widerstände verteidigt oder ob er seine Bürger per Gesetz ermächtigt, in die Rolle des Erlösers zu schlüpfen. Entscheidend ist, dass der Mensch sich dabei übernimmt und bestenfalls Gutgemeintes schafft.


Neueste Kommentare