Papst Leo verurteilt gewaltsamen Tod von Bischof in Mosambik
Bischof Osório Citora Afonso in Mosambik ist diesen Samstag erschossen in seinem Haus aufgefunden worden. Papst Leo XIV. habe auf seiner Spanienreise „mit großer Betroffenheit von dem schweren Gewaltakt erfahren“, teilte das Vatikan-Presseamt dazu am Samstagabend mit. Der Papst bete für alle Trauernden und für ein Ende der Gewalt. Die Polizei ermittelt laut nationalen Medienberichten wegen Mordes
Papst Leo XIV. „schließt sich in dieser Stunde der Verzweiflung im Gebet dem Volk der Diözesen und ganz Mosambiks an, damit der Herr ihnen Trost schenke, jeden Mann und jede Frau in seiner Liebe behüte und die Hand der Gewalttätigen stille“, so die Vatikanmitteilung.
Auch Mosambiks Präsident Daniel Chapo äußerte sich bestürzt über den Vorfall.
Weltkirchenrat initiiert internationales Friedensgebet für die Ukraine
Der Weltkirchenrat (ÖRK) hat die weltweite christliche Gemeinschaft zu einem gemeinsamen Gebet für den Frieden in der Ukraine aufgerufen. Die internationale Initiative ist für Donnerstag, den 11. Juni, um 13 Uhr mitteleuropäischer Zeit angesetzt. Diese Veranstaltung ordnet sich in eine Reihe globaler Friedensgebete ein, mit denen der ÖRK das Ziel verfolgt, Christinnen und Christen über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg zu vereinen
Im Zentrum der Aktion stehen das Gebet für einen gerechten und dauerhaften Frieden, die Beendigung des Krieges, der Schutz des menschlichen Lebens sowie die Beistandsleistung für die von den Folgen des russischen Angriffskrieges betroffenen Personen. Nach Angaben des ÖRK soll die Initiative als Zeichen der Solidarität, der Fürbitte und der Hoffnung wirken.
Papst in Spanien: Nein zu Polarisierung, Ja zum Frieden
Leo XIV. hat Politik und Gesellschaft in Spanien dazu aufgerufen, der „Kultur der Konfrontation“ eine Absage zu erteilen. Zugleich lobte er den Einsatz Spaniens für Frieden und Völkerrecht
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Papst Leo XIV. bricht nach Spanien auf: Beginn der 4. Reise
Ein Gaudí-Hirtenstab für Leo
Spaniens „Katholische Majestäten“ begleiten Papst Leo XIV.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Samstagmittag im „Palacio Real“, dem Königspalast von Madrid: Kurz nach seiner Ankunft in Spanien, das er bis zum 12. Juni bereisen will, trifft der Papst auf die politische und gesellschaftliche Elite des Landes sowie auf Diplomaten. In seiner ersten großen Rede im Beisein von König Felipe VI. und dem sozialistischen Regierungschef Pedro Sánchez erinnert der Gast aus Rom zunächst an „die uralte Verbindung zwischen dem christlichen Glauben und diesem Land“. Und er lobt seine Gastgeber: „Es ist ein Volk voller Leidenschaft, das das Leben liebt und dies auch zeigt!“

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