Evangelisierung und Migranten
Evangelisierung und Migranten: Eine Reise ins Herz der Herausforderungen Europas – Am Samstag beginnt Papst Leo XIV. seine Spanienreise. Sie führt ihn von Madrid über Barcelona auf die Kanarischen Inseln. Der Chefredakteur der vatikanischen Medien, Andrea Tornielli, beleuchtet in diesem Leitartikel die großen Themen der Pilgerreise nach Spanien zum 100. Todestag Gaudís, des Architekten der Sagrada Familia
Quelle
Live bei uns: Papst Leo in Spanien – Vatican News
Papst wird in Spanien doch Missbrauchsopfer treffen – Vatican News
Andrea Tornielli
Die siebentägige Reise Papst Leos nach Spanien ist eine Pilgerreise ins Herz der Herausforderungen Europas. Oder besser gesagt: eine Reise, die die Herausforderungen, vor denen die Kirche auf dem alten Kontinent steht, in drei Etappen angeht. Mit seinen Reisen in den Nahen Osten hatte Leo den Akzent zunächst auf die Themen Ökumene und Frieden gelegt; nach dem Blitzbesuch im Fürstentum Monaco und einer 11-tägigen Reise in vier afrikanische Länder (die „missionarische“ Pilgerreise, die Leo ursprünglich als die erste seines Pontifikats geplant hatte), trifft der Nachfolger Petri nun auf eine stark polarisierte europäische Gesellschaft, nämlich die Gesellschaft Spaniens.
UNESCO-Generaldirektor im Vatikan: Ganzheitliche Bildung und KI
Der Generaldirektor der UNESCO Khaled Ahmed El-Enany Ali Ezz war an diesem Freitag im Vatikan bei Papst Leo. Neben der Audienz mit dem katholischen Kirchenoberhaupt traf er auch Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und den vatikanischen Außenbeauftragten, Erzbischof Paul Richard Gallagher. Themen waren ganzheitliche Bildung und KI
Bei den Gesprächen im vatikanischen Staatssekretariat sei auf die Notwendigkeit eingegangen worden, „die ganzheitliche Entwicklung des Menschen durch Bildung zu fördern“, teilte der Vatikan im Anschluss mit. Ebenso seien „die Chancen und Herausforderungen“ Thema gewesen, die die Künstliche Intelligenz mit sich bringe.
Bildung und KI, Erziehung zu Dialog
Vor allem sei „die Bedeutung der Erziehung zum Dialog zwischen verschiedenen Kulturen als bevorzugter Weg zur Förderung des Friedens sowie die Notwendigkeit des Schutzes des kulturellen Erbes der Menschheit bekräftigt“ worden.


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