Leo XIV.: Wer seine Macht zum Götzen macht, dient dem Tod
Die Regierenden der Nationen sollten sich “an den Tisch des Dialogs und der Vermittlung” setzen, nicht an die Tische, “an denen Aufrüstung geplant und tödliche Maßnahmen beschlossen werden”: Diesen eindringlichen Appell lancierte Papst Leo XIV. an diesem Samstagabend vor den zahlreichen Teilnehmern, die seiner Einladung zu einem gemeinsamen Friedensgebet in den Petersdom gefolgt waren. Doch auch jeder Einzelne müsse für den Frieden einstehen, mahnte der Papst



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Rosenkranzgebet für den Frieden (11. April 2026)
Christine Seuss – Vatikanstadt
Der Petersdom war für die Vigil bereits ab mittags für Besucher geschlossen, nur die Teilnehmer an dem Gebet konnten hinein. Eine Statue der Regina Pacis, der Friedenskönigin, war aus der gleichnamigen Pfarrei im römischen Stadtviertel Monteverde in den Petersdom gebracht worden, rund 10.000 Menschen waren der Einladung des Papstes vom Ostersonntag gefolgt, an dem gemeinsamen Rosenkranz für den Frieden teilzunehmen, der auch live übertragen wurde. Bevor er in die Basilika eintrat, grüßte Leo XIV. die zahlreichen Menschen, die keinen Platz im Petersdom gefunden hatten, ihn auf dem Vorplatz erwarteten.
Vatikan: Gebetswache für den Frieden – Papst Leo XIV.
Petersdom: Gebetswache für den Frieden unter dem Vorsitz von Papst Leo XIV – Gebet des Rosenkranzes
18.00 Uhr – Rosenkranzgebet für den Frieden – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va
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Schewtschuk: Die Ukrainer beten mit dem Papst für den Frieden – Vatican News
Friedensgebet mit Papst Leo XIV. am Samstag um 18 Uhr – Vatican News
Wortlaut: Betrachtung von Leo XIV. bei der Gebetsvigil am 11.4.2026 – Vatican News
Papstappell an die schweigende Mehrheit, die Frieden will – Vatican News
Parolin zur Afrikareise: Katholiken sollen Träger des Wandels sein
Leo XIV. reist nach Afrika, um den Menschen nahe zu sein, die in existenziellen Randgebieten leben, und ihnen die Hoffnung Christi zu bringen. Das unterstreicht der vatikanische Kardinalstaatssekretär im Vorfeld der dritten apostolischen Reise des Papstes, die am kommenden Montag, 13. April, beginnt
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Live bei uns: Papst Leo in Afrika – Vatican News
Papst-Besuch in Afrika: Fokus auf Frieden und Ressourcen – Vatican News
Massimiliano Menichetti – Vatikanstadt
Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea erwarten den Papst, der sich vom 13. bis 23. April in Afrika aufhalten wird. Während der ersten Etappe der Reise wird Leo XIV. auch nach Annaba, dem antiken Hippo, reisen. Dabei handele es sich nicht um einen “rein erinnernden Akt, sondern um einen Akt tiefer identitärer und vor allem spiritueller Kohärenz”, meint der Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin.
In den vier Ländern laufen die letzten Vorbereitungen auf Hochtouren, und die Erwartungen an die Worte des Papstes sind groß. Wie der Direktor des vatikanischen Presseamtes, Matteo Bruni, bei der Vorstellung der Reise erklärte, werden sich die Ansprachen unter anderem um Themen wie Frieden, Dialog, Bewahrung der Schöpfung, Migration und Familie drehen. Angesichts ausbeuterischer Dynamiken, die Afrika oft prägen und Armut, Korruption und Gewalt fördern, hofft Kardinal Parolin, dass die Katholiken zu Baumeistern von Gerechtigkeit, Frieden und Solidarität werden.


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