Zeitzeichen

Stiftung für Freiheit in der Kirche ehrt Pfarrer-Initiative

Auszeichnungen 2012 der Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche

Die österreichische Pfarrer-Initiative mit ihrem Obmann Msgr. Helmut Schüller erhält den Herbert-Haag-Preis 2012 für Freiheit in der Kirche.

Ihr “Aufruf zum Ungehorsam” vom 19. Juni 2011 greift die Not der Seelsorge auf, die in der katholischen Kirche immer weniger durch Priester gewährleistet werden kann. Die Herbert-Haag-Stiftung freut sich, dass der Aufruf ein grosses internationales Echo ausgelöst hat, und lädt die Bischöfe ein, die Postulate aufzunehmen. – Zusammen mit der Pfarrer-Initiative werden drei Seelsorgerinnen und Seelsorgern aus der Schweiz ausgezeichnet, die zwar keine Weihe haben, aber eine gute theologische Ausbildung, und die in ihren Pfarreien das Beste zu machen versuchen: die City-Seelsorgerin Monika Hungerbühler aus Basel, die Gemeindeleiterin Monika Schmid aus Effretikon bei Zürich und der Pfarreibeauftragte Charlie Wenk aus St. Gallen.

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3. Vatikanum oder 1. Hospitianum?

Geplante Grosskundgebung in Rom?

Die illustre antirömische Wir-sind-Kirche-Gruppe rund um Peter Hurka & Co. möchte 2015 ein eigenes Kleinkonzil Marke Eigenbau und auf dem Petersplatz eine “Grosskundgebung” abhalten.

Wien, kath.net, 21. April 2012

Kein verspäteter Aprilscherz! Die antirömische Gruppe “Wir sind Kirche” plant für Dezember 2015 in Rom ein “3. Vatikanum”, zumindest theoretisch, in der Praxis dürfte es eher ein 1.oder 10.000stes “Hospitianum” werden. In Planungspapieren, die kath.net vorliegen, wird derzeit in verschiedenen Ländern dafür geworben. So ist die Rede von einem “grossen Reformmarsch” und einer “öffentlichen Proklamation” am Petersplatz, wo neue “Konzilsdokumente” präsentiert werden sollen. Gemeint sind hier in der Praxis Publikationen von Peter Hurka & Messsimulantin Martha Heizer & Co . Besonders wetterfest – und dies wäre für den römischen Dezember durchaus empfehlenswert – sind die Aktivisten aber nicht: Bei Regenwetter soll die illegale “Kundgebung” vom Petersplatz in ein Ausweichlokal oder in eine dem Petersplatz nahe Kirche verlegt werden.

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Weniger mutig

Sterbehilfe: Dignitas-Chef brüskiert Uni  

Neue Luzerner Zeitung Online, 11. April 2012

Statt in Luzern aufzutreten, fährt der Dignitas-Chef der Uni und den Referenten an den Karren. Die Organisatoren kontern.

“Selbst wenn ich im Lande wäre, würde ich nicht kommen”, schreibt Ludwig A. Minelli (79), Gründer und Geschäftsleiter der Sterbehilfe-Organisation Dignitas, in einem offenen Brief an die Universität Luzern. Minelli hätte an einer Tagung der Schweizerischen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie mit zwei Referenten über das umstrittene Thema Sterbehilfe debattieren sollen. Aber: Dignitas nehme nicht mehr an Veranstaltungen teil, an denen Theologen als Referenten mitwirkten.

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Die traurige Seite heute römisch-katholisch zu sein

40 Jahre Bekämpfung des römisch-katholischen “Fundamentalismus”!

Ist das christliche Nächstenliebe?

Von Sprachetiketten, Political Correctness, “Programm-Anpassungen”, und Etikettenschwindel

Die Tragik: Das Verhalten eines zunehmend grossen Teils unserer eigenen Leute!

-Der heute bereits faktisch elementar verschiedene der Zehn Gebote Gottes in Frage stellt
-Sakramente leugnet
-Mit Hilfe säkularisierter Medien das Evangelium und den dahinweisenden Katechismus der römisch-katholischen Kirche nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen anwendet

Etwa indem er die Päpste und Bischöfe angreift, wenn sie es wagen den Glauben und das Evangelium, die überlieferte Lehre Jesu Christi zu verkünden und zu verteidigen!

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Wohin geht die Kirche?

Diese Frage darf bei den neusten innerkirchlichen Entwicklungen sicher gestellt werden

“In der Schweiz, in Oesterreich  und vielen anderen Ländern der Weltkirche müssen die Priester sozusagen die Suppe auslöffeln, die ihnen die Kirchenführung mit ihrer Ämterblockierung eingebrockt hat….”

Erweiterung des Vereins auf die ganze Schweiz
Irren weltweit Millionen römisch-katholische Gläubige?
Zeitzeichen

Zölibatsfreie Ödnis

Es ist längst nicht so schlecht um die Katholische Kirche bestellt

…wie Alexander Görlach in seiner letzten Kolumne behauptet. Und auch die Kirchen der Reformation taugen nicht als Alternative.

The European, 30.03.2012, Andreas Püttmann

Alexander Görlach meint zu wissen, dass die heutige katholische Kirche in Deutschland “keine” Schätze im Acker zu bieten habe. Dann muss er allerdings erklären, warum sie jede Woche drei Millionen Menschen in Bewegung bringt – das sind mehr als der DFB.

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Vom Acker und dem Ackermännchen

Woher dieser Run auf alles Katholische? (Red.)

The Europaen, 28.03.2012

Was in der Politik von rechts nach links diskutiert wird, kann analog auf die Kirche angewandt werden. In 500 Jahren seit der Glaubensspaltung hat sie Grundlegendes nicht geändert. Hatten die Reformatoren doch recht?

Das Reich Gottes, so hören wir bei Jesus, ist wie ein Acker, in dem ein Schatz gefunden wird. Der Vorbote dieses Reiches Gottes ist die Kirche. Die katholische Kirche. Hat sie vielleicht auch ein paar Schätze im Acker? In Deutschland: Im Moment keine. Die Kirche hat hier keinen Acker anzubieten, sondern einen Ackermann. Er ist Bischof von Trier und hat den Auftrag der Bischofskonferenz angenommen, die Missbrauchsskandale in der Kirche aufzuklären und neue zu verhindern.

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