Undenkbar?
Wenn die Sprache absichtlich ungenauer wird, ändert dies die Tatsachen?
Ein Kommentar von Bastian Volkamer
Berlin, kath.net/EchoRomeo, 23. Juli 2012
Ich muss mich verschwörungstheoretisch betätigen und werde erklären, warum.
Wenn es Gesetz würde, den Begriff “Würfel” auf alles auszuweiten, das einem Quader ähnlich sieht – was wären die Folgen? Das Wort “Würfel” umfasst in seiner neuen Bedeutung nach wie vor das, was es vorher beschrieb, denn jeder Würfel ist auch ein Quader. Zusätzlich umfasst es jetzt auch alle anderen Quader. Positiv beschönigend ausgedrückt ist seine Bedeutung umfassender geworden. Tatsächlich ist seine Bedeutung verschwommen und unpräzise geworden. Und was dazu kommt: für richtige Würfel gibt es kein Wort mehr. Dabei hat sich an den Tatsachen nichts geändert: natürlich ist der Würfel hinterher noch ein Würfel und ein Quader ein Quader. Die Sprache wäre absichtlich ungenauer geworden – undenkbar.
Wo, ist unsere Kirche angekommen?
Durch unser Schweigen sind wir sind alle mitschuldig geworden!
Am gestrigen Sonntag haben in Passau einige hundert Menschen vor dem Bischofshof demonstriert.
‘Wir sind Kirche’ – ‘Wir sind intellegent’
Ein “Ungehorsams”-Pfarrer in der Diözese Passau erhielt von der Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl und wurde daraufhin von seinem Bischof abgesetzt. Am Sonntag demonstrierten seine Anhänger vor dem Bischofshof, mit bizarren und grotesken Parolen.
Passau, kath.net, 23. Juli 2012
Am gestrigen Sonntag haben in Passau einige hundert Menschen vor dem Bischofshof demonstriert.
20. Juli 1944
67. Jahrestag des Hitlerattentates von Claus von Stauffenberg
Giessen, 20. Juli 2012, zenit.org
Heute ist ein Gedenktag. Ein Gedenktag allerdings, an dem es nicht darum geht, wofür die Tat des 20. Juli 1944 stand, sondern allein darum, wogegen sie gerichtet war. Wofür, das wird in einem Schwur deutlich, den die Widerstandskämpfer wenige Wochen vor dem Attentat formulierten:
Lasst sie ins Leere laufen
Aber verhindert im Namen Gottes, dass sie unseren Glauben mitnehmen
SchwarzeMadonna von Einsiedeln
“Zur Kritik des Tübinger Theologen Hans Küng an der Ernennung Müllers sagte dieser: “Da Hans Küng unfehlbar ist, muss das wohl stimmen.” Küng hatte von einer “katastrophalen Fehlbesetzung” gesprochen”.
Quelle
Christlich.sachliche Vorurteile
Eine.Kirche von Heiden, die sich noch Christen nennen
Die grosse Schlacht
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte
……verurteilt die Bundesrepublik wegen Umgang mit Sterbehilfe
Frankreich/Deutschland, Rom Radio Vatikan, 19. Juli 2012
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Bundesrepublik wegen seines Umgangs mit dem Thema Sterbehilfe verurteilt. Die Strassburger Richter gaben einem Mann aus Braunschweig Recht, dessen Frau nach einem schweren Unfall gelähmt war und sterben wollte. Die deutschen Behörden hatten den Antrag des Paares auf ein tödliches Medikament abgelehnt. Das Menschenrechtsgericht beschränkte sich in dem Urteil allerdings auf verfahrensrechtliche Gesichtspunkte. Die zentrale Frage, ob es ein Grundrecht auf Sterbehilfe gibt, liess der Gerichtshof unbeantwortet.
So bitte nicht!
Wüste Attacke gegen Lebensschützer
Ein Offener Brief an Sibylle Berg als Antwort auf deren “Spiegel online”-Kolumne “Gebärt doch, ihr Bratzen”. Von Stefan Rehder
Tagespost, 18. Juli 2012
Liebe Frau Sibylle!
Ich gestehe: Bis vor kurzem waren Sie mir kein Begriff. Was selbstverständlich nicht Ihre Schuld ist, sondern ganz allein meine. Was können Sie dafür, dass ich Ihre Kolumnen, die Sie unter der Rubrik “Fragen Sie Frau Sibylle” seit einiger Zeit auf “Spiegel-Online” veröffentlichen, bisher links habe liegen lassen? Was dafür, dass ich mich der Edelfeder, die Sie offensichtlich zu führen in der Lage sind, nicht schon früher zugewandt habe? Zum eigenen Nutzen und Frommen.
Unser zivilisatorischer Fortschritt
“Wir Christen müssen die Dinge machen, sonst machen es die anderen – aber anders”.
Die Macht der Medien ist heute überwältigend
Ist denn da wirklich nichts zu machen? – Ein Kommentar von Pfr. Peter von Steinitz
Berlin, kath.net, 16. Juli 2012
In diesen Tagen hat der Deutsche Journalistenverband befunden, dass man selbstverständlich den Papst verhöhnen darf, wenn es sein muss eben auch mit Fäkalfantasien aus der untersten Schublade. Der Journalist Helmut Schümann vom Berliner Tagesspiegel (vom Freitag, 13. Juli 2012) schloss sich nicht nur dieser Aufassung an, sondern bezeichnete sie als zivilisatorischen Fortschritt, ja er selbst erklomm die letzten Höhen des Fortschritts, indem er forderte, dass “jeder das Recht hat, verspottet zu werden”. Das klingt zunächst lustig und total fortschrittlich.


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