Zeitschriften/Magazine

Vorhang zu und alle Fragen offen

Synodaler Weltprozess beendet – Franziskus verzichtet auf ein nachsynodales Schreiben und bittet alle, bestehende Unterschiede in Geduld auszuhalten

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28.10.2024

Guido Horst

Der Schlussakt der römischen Bischofssynode stand ganz im Zeichen des Heiligen Geistes und des petrinischen Lehramtes: Erstmals nach der langen Restaurierung war der gewaltige Bernini-Baldachin während der feierlichen Abschlussmesse im Petersdom ohne Verkleidung und in neuem Glanz zu sehen, was Papst Franziskus in seiner Predigt mit den Worten kommentierte, wenn man diesen Baldachin betrachte, dann entdecken wir wieder, “dass er den wahren Brennpunkt der gesamten Basilika umrahmt, nämlich die Herrlichkeit des Heiligen Geistes. Dies ist die synodale Kirche: eine Gemeinschaft, in der die Gabe des Geistes an erster Stelle steht, der uns alle zu Brüdern und Schwestern in Christus macht und uns zu ihm erhebt.”

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§ 218 StGB: Streit um Neuregelung – “Es hat die Struktur eines Neugeborenen”

Berufsverband der Frauenärzte lehnt eine Legalisierung vorgeburtlicher Kindstötungen bis zum Ende der 22. Schwangerschaftswoche ab

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“Wann bin ich Mensch?” – ALfA startet bundesweite Kampagne zur Bewusstseinsbildung – Die Tagespost
Lebensschutz und Lebensrecht für alle | Die Tagespost

25.10.2024

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Der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) lehnt “die Öffnung des selbstbestimmten Schwangerschaftsabbruchs bis zur unmittelbaren Grenze der Lebensfähigkeit” (Anm.d.R.: abgeschlossene 22. Schwangerschaftswoche post conceptionem/24. Schwangerschaftswoche post menstruationem) “entschieden” ab. Das teilte der Verband jetzt in München mit.

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Rechts oder links?

Links wird gleichgesetzt mit Fortschritt und sozialer Gerechtigkeit, rechts hingegen mit rückwärtsgewandter Konservativität und kalter Wirtschaftsgläubigkeit. Doch das ist Blödsinn, schreibt Peter Schallenberg

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Peter Schallenberg

26.10.2024

Peter Schallenberg

Diese Kolumne heißt neuerdings “Der kapitalistische Samariter”. Was kann das heißen? Seit Monaten wird in der politischen Debatte diskutiert, ob eine Partei oder ein politisches Denken rechts oder gar rechtsextrem sei, und das ist natürlich in den Augen vieler abstoßend und hässlich. Viel lieber ist man links als rechts, und von linksextremem Denken ist in der Öffentlichkeit kaum die Rede. Dies gilt auch für den Sozialstaat und für Sozialpolitik: Links wird gleichgesetzt mit Fortschritt und sozialer Gerechtigkeit, rechts hingegen mit rückwärtsgewandter Konservativität und kalter Wirtschaftsgläubigkeit.

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Zur neuen Papstenzyklika – Lobeshymnen auf “Dilexit nos”

Meier: Mit “Dilexit nos” bekommt die Liebe Tiefgang – Neben dem Augsburger Bischof würdigten auch andere führende Vertreter der katholischen Kirche aus dem In- und Ausland das neue päpstliche Lehrschreiben

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25.10.2024

Meldung

Nachdem der Heilige Stuhl am Donnerstag mit “Dilexit nos” (Er hat uns geliebt) die vierte Enzyklika von Papst Franziskus veröffentlich hat, haben führende Kirchenvertreter in Deutschland wie auch Medien weltweit das 130 Seiten lange Dokument gewürdigt.

Der Augsburger Bischof Bertram Meier erklärte gegenüber dieser Zeitung, der Papst setze mit dieser vierten Enzyklika “die Linie fort, die er mit seinem ersten Rundschreiben über den Glauben – zusammen mit Papst Benedikt XVI – begonnen hat”. Er dekliniere die Anwendung des Glaubens in der Liebe weiter. Meier weiter: “Während es in ‘Laudato sì’ um die Liebe zur Schöpfung geht, nimmt ‘Fratelli tutti’ die soziale Freundschaft, das heißt die Liebe zu allen Mitmenschen in den Blick.”

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Statist in Putins Propagandashow

Der freundliche Handschlag mit Putin beim BRICS-Gipfel in Kasan hat neuerlich bewiesen: António Guterres fehlt es an diplomatischer Trittsicherheit und politischer Sensibilität

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Moskaus verdeckte Kriege | Die Tagespost
Den Einwohnern von Butscha und allen anderen Opfer des Kriegs in der Ukraine muss Gerechtigkeit widerfahren – Portal
Ukraine (716)

25.10.2024

Stephan Baier

Selbstverständlich darf der UN-Generalsekretär zu einem BRICS-Gipfel reisen und dort mit Autokraten, Tyrannen und Despoten sprechen. Die Vereinten Nationen, die er repräsentiert, sind keine westliche, sondern eine weltweite Gemeinschaft. Hier begegnen einander demokratische und despotische, westliche und östliche, säkulare und islamistische, mehr oder etwas weniger korrupte, pazifistisch und imperialistisch gesinnte Staaten – wenn auch nicht immer auf Augenhöhe. Möge er also durch die Welt tingeln, der UN-Generalsekretär!

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US-Präsidentschaftswahlkampf

Abtreibungsgesetze: Harris lehnt Ausnahmen für religiöse Einrichtungen ab – Sie sei nicht zu Zugeständnissen bereit, wenn es um das fundamentale Recht von Frauen gehe, Entscheidungen über den eigenen Körper zu treffen, so die amtierende Vizepräsidentin

Quellet
Eine komplexe Wahl in einer komplexen Welt | Die Tagespost

25.10.2024

Meldung

Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris lehnt Ausnahmeregelungen für religiöse Einrichtungen in Abtreibungsgesetzen ab. Im Gespräch mit dem US-Sender “NBC News” erklärte Harris am Dienstag, sie sei nicht bereit, “Zugeständnisse zu machen, wenn wir über das fundamentale Recht reden, Entscheidungen über den eigenen Körper zu treffen”.

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Kommentar zu neuer Enzyklika “Dilexit nos”: Mehr als kitschige Frömmigkeit

Mit seiner jüngsten Enzyklika will Franziskus den Blick dafür schärfen, wie die Kirche ihre Weltverantwortung wahrzunehmen hat

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Die Welt durch die Liebe erneuern | Die Tagespost
Hl. Herz Jesu

24.10.2024

Guido Horst

Die Verehrung des Herzens Jesu. Für viele, auch gläubige Katholiken, klingt das etwas fremd. Wie aus der Zeit gefallen. Bei der Vorstellung der jüngsten Enzyklika “Dilexit nos” (Er hat uns geliebt) von Papst Franziskus gab es Erzbischof Bruno Forte selber zu.

Der italienische Theologe, der Oberhirte des Bistums Chieti-Vasto ist, hatte den Text vor den Medienvertretern in Rom zu präsentieren – was ein kleiner Hinweis auf die Autorenschaft des neuen Papst-Dokuments ist – und erzählte von seiner Kindheit mit sieben Geschwistern: Da hing ein Bild des Herzens Jesu im Flur. Man schaute es an, bevor man das elterliche Haus verließ: Ein blutrotes Herz, mit Dornen umwickelt, von zwei Pfeilen durchbohrt. Diese Form der Jesus-Verehrung, so Forte, sei heute fast völlig verschwunden.

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