Fünf Grundregeln des Katholizismus
Die vergessenen 5 Gebote der Kirche, die jeder Katholik kennen sollte
Es geht um mehr als nur Ruhe zu finden: Im Gebet und der Betrachtung machen wir Zeit beim Herrn, mit dem Herrn, für den Herr.
Denver, 13. August 2018 (CNA Deutsch)
Jeder, der sich zum katholischen Glauben bekehrt und bekennt steht eigentlich vor dieser Frage: Was sollte ich als Katholik tun, um meinen Glauben zu leben? Was sind die Grundregeln, an die man sich als Gläubiger halten sollte?
Klar: Die Bergpredigt Jesu und die zehn Gebote der Bibel sind wichtige Anhaltspunkte. Ein ebenfalls wesentlicher, aber oft vergessener Teil der Antwort sind die fünf Gebote der Kirche.
Generalaudienz, 8. August 2018
Papst Franziskus Generalaudienz – Audienzhalle, Mittwoch, 8. August 2018
Quelle
Veranstaltungen mit dem Hl. Vater
Liebe Brüder und Schwestern,
in unseren Katechesen zu den Zehn Geboten wollen wir das Thema des Götzendienstes vertiefen. Das Götzenbild schlechthin ist das Goldene Kalb im Buch Exodus. Das Volk Israel macht die Erfahrung der Wüste, des Orts bedrohlicher Unsicherheit, wo Mangel an Wasser, Nahrung und Schutz herrscht. Die Wüste ist ein Bild für das Leben, das über keine sicheren Garantien verfügt. Wenn der Bezugspunkt fehlt, sucht sich die menschliche Natur Ersatz in einer „Selfmade-Religion“. Wir schaffen uns einen Gott nach eigenem Mass, und der Götze ist ein Vorwand, „sich selbst ins Zentrum der Wirklichkeit zu setzen“ (Lumen fidei¸ 13). Das Goldene Kalb versinnbildlicht Erfolg, Macht, Reichtum – die ewigen Versuchungen und Wünsche, welche Freiheit vortäuschen, stattdessen aber versklaven. Der Götzendienst entspringt letztlich unserer Unfähigkeit, in Gott unser Vertrauen und unsere Sicherheiten zu setzen. Die eigene Schwäche anzuerkennen ist die Bedingung, sich dem zu öffnen, der wirklich stark ist. So besteht die Freiheit des Menschen darin, zuzulassen, dass der wahre Gott der einzige Herr ist. Ihn erkennen wir im gekreuzigten Christus, der unser schwaches Menschsein gänzlich auf sich genommen hat, um es mit Liebe und Kraft zu erfüllen.
‚Der Mensch sehnt sich nach Orientierung‘
Resolution des Forums Deutscher Katholiken beim Kongress „Freude am Glauben“ 2018: „Der Mensch sehnt sich nach Orientierung“

Quelle
Resolutionen Forum Deutscher Katholiken
Katholikentagssplitter
2. Resolution des Forums Deutscher Katholiken beim Kongress „Freude am Glauben“ 2018
Resolution des Forums Deutscher Katholiken beim Kongress „Freude am Glauben“ 2018: „Der Mensch sehnt sich nach Orientierung.“
Publiziert am 23. Juli 2018
„Der Mensch ist orientierungslos geworden und sehnt sich als Gläubiger besonders nach einer geistlichen Führung durch die Priester“. Dies forderten die Teilnehmer des 18. Kongresses „Freude am Glauben“ am letzten Wochenende in Fulda, der unter dem Motto stand: „Selbstbewusst mit Christus“, bei dem die Frage, was die grössten Herausforderungen seien, mit denen sich der Mensch heute auseinandersetzen müsse, im Mittelpunkt stand.
Kommunion-Streit in Deutschland
Kardinal Müller kritisiert Mehrheit der deutschen Bischöfe
Quelle
CNA: Kommunionstreit: Kardinal Marx „überrascht über Schreiben aus Rom“
Interkommunion: – Rom widerspricht offenbar dem Vorstoss deutscher Bischöfe
Kardinal Gerhard Ludwig Müller wirft der Mehrheit der Deutschen Bischofskonferenz und Kardinal Reinhard Marx als Vorsitzendem eine Anbiederung an die Moderne vor. Sie sähen sich „als Trendsetter der katholischen Kirche auf dem Weg in die Moderne“, so Müller in einem Interview des US-Internetportals „Catholic World Report“.
Diese Bischöfe wollten alle Glaubenslehren reformieren, die dem zeitgenössischen gesellschaftlichen Konsens entgegenstünden. Um ihre Ziele zu erreichen, seien sie auch bereit, die Spaltung der Bischofskonferenz zu akzeptieren.
Generalaudienz -13. Juni 2018
Papst Franziskus – Generalaudienz, Mittwoch, 13. Juni 2018
Quelle
Zehn Gebote
Die Zehn Gebote – Unterwegs zu einem Leben in Fülle
Liebe Brüder und Schwestern,
heute wollen wir uns auf eine neue Katechesenreihe zu den Zehn Geboten einstimmen und mit der Frage unserer Sehnsucht nach einem Leben in Fülle auseinandersetzen. Wir Menschen, gerade die jungen unter uns, suchen das wahre „Leben“, zerstören es dabei aber oft mit kurzfristigen Freuden. Manche unterdrücken aber auch diese Sehnsucht und geben sich den gefährlichen Feinden der Mittelmässigkeit und des Kleinmuts hin. Wir alle und in besonderer Weise die jungen Menschen sollen von Gott eine gesunde Unruhe erbitten, die nach dem wirklichen Leben hungert. Im soeben gehörten Abschnitt des Markusevangeliums (10,17-21) weist Jesus einem Mann den Weg der Fülle. Dieser befolgt bereits die Zehn Gebote. Aber es geht um mehr. Es geht um die Fülle. Jesus, der nicht gekommen ist, das Gesetz und die Propheten aufzuheben, sondern sie zu erfüllen (vgl. Mt 5,17), macht uns Mut, uns nach dem, was uns noch fehlt, auszustrecken.
Licht über Sinai
Die Steinernen Tafeln – Erzählungen zum Dekalog
Quelle/Bestellung
Die Zehn Gebote – Katechismus der kath. Kirche
Zehn Gebote – Diverse Beiträge
Beschreibung
Der Dekalog (10 Gebote Gottes) ist die Norm Gottes für uns Menschen in dieser Welt. Moses hatte diese auf der Spitze des Sinai-Gebirges erhalten. Jesus gründete seine Kirche auf den Grundfesten des Alten Testamentes. Der Dekalog gehört zu den Verpflichtungen jedes Gläubigen und bildet die Grundlage der Gewissensbildung.
Freitag der 20. Woche im Jahreskreis
Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 22,34-40
In jener Zeit, als die Pharisäer hörten, dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie bei ihm zusammen.
Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn auf die Probe stellen und fragte ihn:
Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?
Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken.
Das ist das wichtigste und erste Gebot.
Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten.



Neueste Kommentare