Zehn Gebote

Generalaudienz, 8. August 2018

Papst Franziskus Generalaudienz – Audienzhalle, Mittwoch, 8. August 2018

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Veranstaltungen mit dem Hl. Vater

Liebe Brüder und Schwestern,

in unseren Katechesen zu den Zehn Geboten wollen wir das Thema des Götzendienstes vertiefen. Das Götzenbild schlechthin ist das Goldene Kalb im Buch Exodus. Das Volk Israel macht die Erfahrung der Wüste, des Orts bedrohlicher Unsicherheit, wo Mangel an Wasser, Nahrung und Schutz herrscht. Die Wüste ist ein Bild für das Leben, das über keine sicheren Garantien verfügt. Wenn der Bezugspunkt fehlt, sucht sich die menschliche Natur Ersatz in einer „Selfmade-Religion“. Wir schaffen uns einen Gott nach eigenem Mass, und der Götze ist ein Vorwand, „sich selbst ins Zentrum der Wirklichkeit zu setzen“ (Lumen fidei¸ 13). Das Goldene Kalb versinnbildlicht Erfolg, Macht, Reichtum – die ewigen Versuchungen und Wünsche, welche Freiheit vortäuschen, stattdessen aber versklaven. Der Götzendienst entspringt letztlich unserer Unfähigkeit, in Gott unser Vertrauen und unsere Sicherheiten zu setzen. Die eigene Schwäche anzuerkennen ist die Bedingung, sich dem zu öffnen, der wirklich stark ist. So besteht die Freiheit des Menschen darin, zuzulassen, dass der wahre Gott der einzige Herr ist. Ihn erkennen wir im gekreuzigten Christus, der unser schwaches Menschsein gänzlich auf sich genommen hat, um es mit Liebe und Kraft zu erfüllen.

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‘Der Mensch sehnt sich nach Orientierung’

Resolution des Forums Deutscher Katholiken beim Kongress „Freude am Glauben“ 2018: „Der Mensch sehnt sich nach Orientierung“

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Resolutionen Forum Deutscher Katholiken

Resolution des Forums Deutscher Katholiken beim Kongress „Freude am Glauben“ 2018: „Der Mensch sehnt sich nach Orientierung.“

Publiziert am von dominik

„Der Mensch ist orientierungslos geworden und sehnt sich als Gläubiger besonders nach einer geistlichen Führung durch die Priester“. Dies forderten die Teilnehmer des 18. Kongresses „Freude am Glauben“ am letzten Wochenende in Fulda, der unter dem Motto stand: „Selbstbewusst mit Christus“, bei dem die Frage, was die grössten Herausforderungen seien, mit denen sich der Mensch heute auseinandersetzen müsse, im Mittelpunkt stand.

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Kommunion-Streit in Deutschland

Kardinal Müller kritisiert Mehrheit der deutschen Bischöfe

Quelle
CNA: Kommunionstreit: Kardinal Marx “überrascht über Schreiben aus Rom”
Interkommunion: – Rom widerspricht offenbar dem Vorstoss deutscher Bischöfe

Kardinal Gerhard Ludwig Müller wirft der Mehrheit der Deutschen Bischofskonferenz und Kardinal Reinhard Marx als Vorsitzendem eine Anbiederung an die Moderne vor. Sie sähen sich „als Trendsetter der katholischen Kirche auf dem Weg in die Moderne“, so Müller in einem Interview des US-Internetportals „Catholic World Report“.

Diese Bischöfe wollten alle Glaubenslehren reformieren, die dem zeitgenössischen gesellschaftlichen Konsens entgegenstünden. Um ihre Ziele zu erreichen, seien sie auch bereit, die Spaltung der Bischofskonferenz zu akzeptieren.

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Generalaudienz -13. Juni 2018

Papst Franziskus – Generalaudienz, Mittwoch, 13. Juni 2018

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Zehn Gebote
Die Zehn Gebote – Unterwegs zu einem Leben in Fülle

Liebe Brüder und Schwestern,

heute wollen wir uns auf eine neue Katechesenreihe zu den Zehn Geboten einstimmen und mit der Frage unserer Sehnsucht nach einem Leben in Fülle auseinandersetzen. Wir Menschen, gerade die jungen unter uns, suchen das wahre „Leben“, zerstören es dabei aber oft mit kurzfristigen Freuden. Manche unterdrücken aber auch diese Sehnsucht und geben sich den gefährlichen Feinden der Mittelmässigkeit und des Kleinmuts hin. Wir alle und in besonderer Weise die jungen Menschen sollen von Gott eine gesunde Unruhe erbitten, die nach dem wirklichen Leben hungert. Im soeben gehörten Abschnitt des Markusevangeliums (10,17-21) weist Jesus einem Mann den Weg der Fülle. Dieser befolgt bereits die Zehn Gebote. Aber es geht um mehr. Es geht um die Fülle. Jesus, der nicht gekommen ist, das Gesetz und die Propheten aufzuheben, sondern sie zu erfüllen (vgl. Mt 5,17), macht uns Mut, uns nach dem, was uns noch fehlt, auszustrecken.

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Licht über Sinai

Die Steinernen Tafeln – Erzählungen zum Dekalog

Quelle/Bestellung
Die Zehn Gebote – Katechismus der kath. Kirche
Zehn Gebote – Diverse Beiträge

Beschreibung

Der Dekalog (10 Gebote Gottes) ist die Norm Gottes für uns Menschen in dieser Welt. Moses hatte diese auf der Spitze des Sinai-Gebirges erhalten. Jesus gründete seine Kirche auf den Grundfesten des Alten Testamentes. Der Dekalog gehört zu den Verpflichtungen jedes Gläubigen und bildet die Grundlage der Gewissensbildung.

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Freitag der 20. Woche im Jahreskreis

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 22,34-40

In jener Zeit, als die Pharisäer hörten, dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie bei ihm zusammen.
Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn auf die Probe stellen und fragte ihn:
Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?
Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken.
Das ist das wichtigste und erste Gebot.
Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten.

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Montag der 20. Woche im Jahreskreis

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 19,16-22

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Hl. Pius X. – Tagesheiliger

In jener Zeit kam ein Mann zu Jesus und fragte: Meister, was muss ich Gutes tun, um das ewige Leben zu gewinnen?
Er antwortete: Was fragst du mich nach dem Guten? Nur einer ist “der Gute”. Wenn du aber das Leben erlangen willst, halte die Gebote!
Darauf fragte er ihn: Welche? Jesus antwortete: Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen;
ehre Vater und Mutter! Und: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!
Der junge Mann erwiderte ihm: Alle diese Gebote habe ich befolgt. Was fehlt mir jetzt noch?
Jesus antwortete ihm: Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deinen Besitz und gib das Geld den Armen; so wirst du einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach.

Als der junge Mann das hörte, ging er traurig weg; denn er hatte ein grosses Vermögen.

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