Zehn Gebote

Vom „christlichen Abendland“ zu sprechen ist richtig

Bischof Voderholzer: Vom „christlichen Abendland“ zu sprechen ist richtig

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Bischof Voderholzer verteidigt Begriff „Christliches Abendland“

Zum Festvortrag von Bischof Voderholzer beim Neujahrsempfang von Altmühl-Jura in Mindelstetten.

17. Januar 2019

„Die Seele Europas ist das Christentum, und deshalb ist es auch historisch exakt und verantwortbar, vom ‚christlichen Abendland‘ zu sprechen. Ich halte es nicht für vernünftig, diesen Begriff und die Deutungshoheit darüber anderen zu überlassen, die nationalistische Interessen damit verbinden, die zutiefst einer katholischen Universalität widersprechen.“ Das sagte der Bischof von Regensburg, Dr. Rudolf Voderholzer, am Mittwoch in einem Festvortrag im Rahmen des Neujahrsempfangs von Altmühl-Jura in Mindelstetten.

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Kehrt um, bekehrt euch!

Kehrt um, bekehrt euch! – Wann wollen wir das ernst nehmen?

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Impuls zum 3. Sonntag im Jahreskreis A — 22. Januar 2017

Peter von Steinitz – 20. Januar 2017

Mit dem 3. Sonntag im Jahreskreis wird uns das öffentlichen Auftreten Jesu nach seiner Taufe im Jordan vor Augen geführt. Er beruft die ersten Jünger. Zunächst die beiden Brüderpaare Andreas und Petrus, wenig später Jakobus und Johannes.

Wie immer schildert die Hl. Schrift nicht die Empfindungen und Gefühle der beteiligten Personen. Es werden nur die Fakten berichtet. Ganz lapidar sagt Jesus zu ihnen: „Folget mir nach!“ und sofort folgen sie ihm. Auch wenn das offensichtlich schnell vonstatten ging, so muss doch im Herzen dieser jungen Leute etwas vorgegangen sein, das zu einem solchen bedeutsamen Entschluss geführt hat. Das wird aber nicht thematisiert.

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Predigt von Bischof Vitus

Predigt von Bischof Vitus anlässlich der Mittwochsmesse im Priesterseminar St. Luzi am 12. Dezember 2018

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‚Junge Katholiken wollen mutigere Sexualmoral‘

Meine Lieben,

gehen wir aus von der Lesung aus dem Buch Isaias. Bedenken wir vor allem das Wort: Der Herr ist ein ewiger Gott, der die weite Erde erschuf (Is 40,28).

Wir wollen uns immer wieder daran erinnern, dass wir Schöp­fung Gottes sind. Für Israel bedeutet dies im Augenblick,da der Prophet spricht: Er (Gott) gibt dem Müden Kraft, dem Kraftlosen verleiht er große Stärke (Is 40,29). Das bedeutet: Der Herr verlässt uns nicht, auch wenn wir in Not geraten, wie Israel durch das Exil oder durch andere ähnliche Ereignisse in Not geriet. Der Herr weiss um seine Schöpfung. Er verlässt die Seinen nicht.

Auf der anderen Seite bedeutet die Wahrheit Gottes des Schöpfers: Wir müssen immer auch nach der Schöpfungsordnung fragen. Wir sollen uns bewusst sein, dass der Herr der Schöpfung eine Ordnung gab. Davon spricht die ganze Heilige Schrift, insbesondere in jenen Teilen und Texten, welche sich ausdrücklich auf die Gebote Gottes beziehen. Hier finden wir die Grundlage der ganzen theologia moralis der Kirche.

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Der Abgrund des Missbrauchs

Der Abgrund des Missbrauchs – Viele Jahrzehnte über konnten sexuelle Sünden in der Kirche wuchern

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Theologie des Leibes
Enzyklika ‚Humanae vitae‘
Freiburger ‚Konzerthausrede‘ 2011

Der Abgrund des Missbrauchs
Viele Jahrzehnte über konnten sexuelle Sünden in der Kirche wuchern. Sie wurden von manchen sogar theologisch gerechtfertigt. Nun läuft es auf eine Entscheidung hinaus: Wer wagt es, sich dem mächtigen Druck des Zeitgeistes in den Weg zu stellen?

Denn es ist nichts verborgen, was nicht offenbar werden wird, auch nichts geheim, was nicht bekannt werden und an den Tag kommen wird“ (Lk 8,17). An den Tag kommt das schockierende Ausmass von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche. Der Leib Christi ist mit Eiterbeulen übersät, welche nun nicht mehr unter Priestergewändern verborgen werden könne

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2.Tim. 4, 3-4

Es wird eine Zeit kommen, da sie die gesunde Lehre nicht mehr ertragen können

Was heisst mit der ‚Zeit gehen‘?

Es wird eine Zeit kommen, da sie die gesunde Lehre nicht mehr ertragen können. Sie werden nach eigenen Gelüsten Lehrer um Lehrer suchen, die das sagen, was den Ohren schmeichelt, und so werden sie das Ohr von der Wahrheit abwenden und den Fabeleien zuwenden. 2.Tim. 4, 3-4

Predigt von Papst Franziskus

Santa Marta: Papst warnt vor Zerfall einer nur vorgeblich christlichen Zivilisation

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Papst Franziskus: Die Zehn Gebote positiv deuten

Zerstörung und Vertrauen, Niederlage und Sieg: Darum drehen sich die Lesungen des Tages, und darum drehte sich auch die Predigt von Papst Franziskus in der vatikanischen Casa Santa Marta. Dabei hatte der Papst am Donnerstag für die Besucher seiner Frühmesse eine eindringliche Mahnung im Gepäck: Das christliche Leben ist unvereinbar mit dem Leben der Welt.

Christine Seuss – Vatikanstadt

In der Lesung aus der Offenbarung des Johannes geht es um die Zerstörung Babylons, Sinnbild der schönen und mondänen Stadt, in der „Luxus und Selbstbezogenheit“ der weltlichen Mächte herrschten, erinnerte der Papst. Im Tagesevangelium nach Lukas hingegen kündigt der Evangelist die Zerstörung Jerusalems, der Heiligen Stadt, an. Doch diese Zerstörung sei auch mit Blick auf heutige gottlose Zivilisationen zu lesen, mahnte der Papst bei seiner Frühmesse.

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Papst Franziskus in Santa Marta

Papst Franziskus in Santa Marta: Es ist gut, an das Ende zu denken

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Papst Franziskus in Santa Marta: Es ist gut, an das Ende zu denken

„Wie wird mein Ende sein? Wie würde ich mir wünschen, dass der Herr mich findet, wenn er mich ruft?“ Das fragte Papst Franziskus an diesem Dienstag in seiner Predigt bei der Messe in der Casa Santa Marta. Es ging um das Ende der Welt, die „Ernte“, von der im Buch der Offenbarung die Rede ist.

Christina Höfferer – Vatikanstadt

An das Ende zu denken, „hilft uns, voranzukommen“, eine Gewissensprüfung vorzunehmen, welche Dinge ich korrigieren sollte und welche ich „weitermachen sollte, weil sie gut sind“. Papst Franziskus widmet seine Morgenpredigt in der Casa Santa Marta dem Ende der Welt und seines eigenen Lebens, denn „in dieser letzten Woche des liturgischen Jahres lässt uns die Kirche darüber nachdenken, und es ist eine Gnade“, kommentiert der Papst, „weil wir nicht gerne an das Ende denken, wir verschieben diesen Gedanken immer auf morgen“.

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