Papst trifft Bischöfe Polens
Papst trifft Bischöfe Polens: Flüchtlinge, Dialog, Pfarrei
Mit Spannung war sie erwartet worden, die Begegnung zwischen Papst Franziskus und den Bischöfen Polens. Anschliessend an den offiziellen Empfang durch den Präsidenten war der Papst in die Kathedrale Krakaus gegangen, um dort auf Fragen der Bischöfe zu antworten. Die Türen blieben geschlossen, anschliessend gab es einen allgemein gehaltenen Überblick über die angeschnittenen Themen.„Es war wirklich ein brüderliches Klima, ein Klima des Dialogs, in dem wir nicht nur über die Wirklichkeit in unserem Land gesprochen haben und über unsere Seelsorge, sondern er uns auch einen weiteren Blick gegeben hat auf die Welt, auf die Sorgen und Ängste, auf die Herausforderungen von heute.“ Das sagte anschliessend an die Begegnung im Interview mit Radio Vatikan der Primas der Kirche Polens, der Erzbischof von Gnesen, Wojciech Plak. „Der Papst hat auch auf seine eigenen pastoralen Erfahrungen Bezug genommen, von denen er ja viele hat.“
In den Fragen ging es zunächst um die Säkularisierung Polens, Papst Franziskus sprach von der Notwendigkeit, vor allem den Menschen nahe zu sein und als Bischöfe an der Seite der Priester zu stehen.
Papst-Videokonferenz
Papst-Videokonferenz: Angst, Mobbing und Brückenbauer
Quelle
Vatikan: Weltjugendtage
1991: 6. Weltjugendtag: Polen
Die Geschichte des Weltjugendtages
Weltjugendtag kathpedia
Weltjugendtag 2016 in Krakau
Es ging um Zugunglücke, Brückenbauer und um Amok: Per Video Konferenz war Papst Franziskus am Mittwoch Abend mit italienischen Jugendlichen verbunden, die sich in Krakau zu einem Konzert am Abend getroffen hatten. Der Papst hielt keine vorbereitete Rede, sondern parierte beim jugendlichen Frage-Antwort-Spiel, wie man es vom Papst gewohnt ist.
Dziwisz: Weltjugendtag soll Kirche wieder aufwecken
Kardinal Stanislaw Dziwisz hofft auf ein Aufwecken der Kirche durch den Weltjugendtag

Quelle
Kardinal Dziwisz an Jugendliche: „Feuer der Barmherzigkeit“
Rosenkranzbeten.info
Am Dienstag hat der Erzbischof von Krakau und ehemalige Privatsekretär von Papst Johannes Paul II. den 31. Weltjugendtag eröffnet. Oft wird die Kirche gefragt, was die Weltjugendtage bringen. Dziwisz hat auf diese Frage eine klare Antwort: „Ich hoffe darauf, dass die Kirche wieder geweckt wird. Die Kirche muss aufwachen, in vielen Ländern kommt von Seiten der jungen Menschen ein Aufschrei. Wir wollen eine authentische und arme Kirche, und das ist ein Ruf, wieder zur Authentizität der frühen Kirche zurückzukehren.“
Krakau, Ehrenhof der Wawelburg
Begegnung mit den Vertretern der Regierung und des öffentlichen Lebens und mit dem Diplomatischen Korps

Quelle
Vatikan: Off. Webseite
Der Papst beim Weltjugendtag: Das ausführliche Programm
KathTube: Papst Franziskus in Polen – Treffen mit hochrangigen Authoritäten des Staates – Im Wawel (ohne Übersetzung)
Apostolische Reise von Papst Franziskus nach Polen aus Anlass des 31. Weltjugendtages
(27.-31. Juli 2016)
Ansprache des Heilige Vaters
Krakau, Ehrenhof der Wawelburg
Mittwoch, 27. Juli 2016
Herr Präsident,
sehr geehrte Vertreter des öffentlichen Lebens,
sehr geehrte Mitglieder des diplomatischen Korps,
Magnifizenzen,
meine Damen und Herren,
einen ehrerbietigen Gruss richte ich an den Herrn Präsidenten und danke ihm für den grossherzigen Empfang und seine freundlichen Worte.
Flug von Rom nach Krakau
Apostolische Reise von Papst Franziskus nach Polen aus Anlass des 31. Weltjugendtages
(27.-31. Juli 2016)
Quelle
Papst Franziskus in Polen – Tagesprogramm 27. Juli 2016
Papsttelegramm an Oesterreich
KathTube: Papst Franziskus kommt in Polen zum Weltjugendtag an – Begrüssungszeremonie am Flughafen (ohne Übersetzung)
Grussworte des Heiligen Vaters auf dem Flug von Rom nach Krakau
Mittwoch, 27. Juli 2016
(Pater Lombardi)
Heiliger Vater, willkommen unter uns. Danke, dass Sie sich auch auf dieser Reise ein wenig Zeit nehmen, um uns zu begrüssen und bei uns zu sein. Wir sind – wie üblich – über siebzig Personen aus fünfzehn verschiedenen Ländern und hoffen, einen guten Dienst für die Verbreitung Ihrer Worte und Ihrer Botschaft während dieser so bedeutsamen Tage zu leisten.
Wir erleben gerade Tage, die uns alle erschüttern wegen der Dinge, die in der Welt geschehen, aufgrund dessen, was gestern passiert ist. Und so wären wir auch dankbar, wenn Sie, bevor Sie uns einzeln persönlich begrüssen, ein Wort darüber sagen würden, wie Sie diesen Moment erleben und wie Sie sich vorbereiten, in dieser Situation die jungen Menschen aus aller Welt zu treffen. Danke, Heiliger Vater.
„Immer den Mut haben mehr, mehr, mehr, mehr zu wollen“
Videobotschaft von Papst Franziskus an die Jugendlichen der Diözese Brownsville in Texas (USA)
27. Juli 2016, Zenit.org, Britta Dörre
„Ich möchte euch nah sein“, begann Papst Franziskus seine Videobotschaft, die er an die Jugendlichen der Diözese Brownsville in Texas an der mexikanischen Grenze richtete, die sich in der Kirche der heiligen Anna zusammengefunden hatten, um sich im Geiste den Teilnehmern des XXXI. Weltjugendtags in Krakau anzuschliessen.
Papst Franziskus sprach ermutigende Worte zu den Jugendlichen und erinnerte sie daran, immer nach vorne zu schauen, in Richtung Horizont, und keine Mauern zu errichten, wenn das Leben sie auf die Probe stellte. „Immer den Mut haben mehr, mehr, mehr, mehr zu wollen … mit Mut, aber gleichzeitig nicht vergessen, zum Erbe zurückzuschauen, das ihr von euren Ahnen, Grosseltern, Eltern erhalten habt; auf das Erbe des Glaubens, den ihr nun in euren Händen haltet, um nach vorn zu schauen.“
Krakau: Botschaft des Friedens aus Syrien
Beim Weltjugendtag in Krakau: Botschaft des Friedens aus Syrien
„Im täglichen Leben erfahren wir, was 355 Mal in der Bibel steht: Habt keine Angst“
Krakau, Zenit.org,
Seit Montagabend gehört Krakau Gruppen junger Menschen, die singend, lachend, trötend, Fahnen schwenkend, mit ihren bunten T-Shirts, über das mittelalterliche Pflaster der Altstadt spazieren. Rund 360.000 Weltjugendtagsteilnehmer haben sich angemeldet, wie die Weltjugendtagssprecherin Paulina Guzik bei der Pressekonferenz am Dienstagmorgen über die weltweite Beteiligung der Pilger bekanntgab. Einige unter ihnen kommen Krisengebieten dieser Erde – mit einer Botschaft des Friedens.
Die junge Elisabeth, die der ukrainisch griechisch-katholischen Kirche angehört, erhofft sich von der Begegnung mit jungen Katholiken aus aller Welt eine Erfahrung der Gemeinschaft in der Vielfalt. Schon zum Auftakt erfuhr sie die Aufnahme durch die polnischen Gastgeber als besonders gastfreundlich. Sie berichtete von ihrer Begegnung mit jungen russischen Gläubigen: „Auf der menschlichen, der persönlichen Ebene haben wir uns verstanden.“ Das gemeinsame Gespräch habe ihr sehr geholfen. Auf der politischen Ebene gebe es selbstverständlich Differenzen. Die junge Pilgerin warnte davor, die militärischen Auseinandersetzung als Bürgerkrieg zu bezeichnen.



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