Krakau: Botschaft des Friedens aus Syrien
Beim Weltjugendtag in Krakau: Botschaft des Friedens aus Syrien
„Im täglichen Leben erfahren wir, was 355 Mal in der Bibel steht: Habt keine Angst“
Krakau, Zenit.org,
Seit Montagabend gehört Krakau Gruppen junger Menschen, die singend, lachend, trötend, Fahnen schwenkend, mit ihren bunten T-Shirts, über das mittelalterliche Pflaster der Altstadt spazieren. Rund 360.000 Weltjugendtagsteilnehmer haben sich angemeldet, wie die Weltjugendtagssprecherin Paulina Guzik bei der Pressekonferenz am Dienstagmorgen über die weltweite Beteiligung der Pilger bekanntgab. Einige unter ihnen kommen Krisengebieten dieser Erde – mit einer Botschaft des Friedens.
Die junge Elisabeth, die der ukrainisch griechisch-katholischen Kirche angehört, erhofft sich von der Begegnung mit jungen Katholiken aus aller Welt eine Erfahrung der Gemeinschaft in der Vielfalt. Schon zum Auftakt erfuhr sie die Aufnahme durch die polnischen Gastgeber als besonders gastfreundlich. Sie berichtete von ihrer Begegnung mit jungen russischen Gläubigen: „Auf der menschlichen, der persönlichen Ebene haben wir uns verstanden.“ Das gemeinsame Gespräch habe ihr sehr geholfen. Auf der politischen Ebene gebe es selbstverständlich Differenzen. Die junge Pilgerin warnte davor, die militärischen Auseinandersetzung als Bürgerkrieg zu bezeichnen.
Botschaft der Hoffnung und des Mutes
Papstreise: Botschaft der Hoffnung und des Mutes
Quelle
Vatikan: Radio Vatikan Weltjugendtag Krakau
Eine Botschaft der Hoffnung und des Mutes für Europa bringt Papst Franziskus in der kommenden Woche nach Polen, wenn er dort die Kirche und den Weltjugendtag besucht. Das sagt Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin in einem ausführlichen Interview anlässlich der Reise. Der Besuch sei vor allem ein Besuch der Jugend der Welt und deswegen werde der Papst sicherlich nicht direkt europäische oder polnische Themen ansprechen. Aber das heisse nicht, dass er nichts zu sagen habe: „Man kann diese Botschaft in zwei Worten zusammenfassen: Zum einen ist es eine Botschaft der Hoffnung angesichts der Zukunft Europas und auch angesichts der Herausforderungen des Aufbaus Europas, und zweitens ist es eine Botschaft des Mutes, weil es auch darum geht, die authentischen christlichen Wurzeln Europas wieder zu entdecken“, so Kardinal Parolin.
Neue Details zur Reise von Papst Franziskus nach Polen
Pressekonferenz von P. Lombardi zur Reise von Papst Franziskus nach Polen vom 27. bis 31. Juli 2016
Rom, Zenit.org, 1. Juli 2016, Britta Dörre
Eineinhalb Millionen Pilger werden zum XXXI. Weltjugendtag nach Krakau reisen. Grund zur Besorgnis um die Sicherheit von Papst Franziskus und der Pilger gibt es, so P. Federico Lombardi, SJ, nicht. Auch nach den jüngsten Attentaten habe es keine Absagen von Pilgergruppen gegeben, erklärte der Direktor des vatikanischen Pressesaals bei der gestrigen Pressekonferenz zur anstehenden Reise des Papstes nach Polen vom 27. bis 31. Juli 2016. In dem Land herrsche ein ruhiges Klima.
Der Papst beim Weltjugendtag
Der Papst beim Weltjugendtag: Das ausführliche Programm

Quelle
Twitter: Papst knackt die 30 Millionen Grenze
Vatikan: Apostolische Reise von Papst Franziskus nach Polen
Die Reise nach Polen wird die fünfzehnte internationale Reise von Papst Franziskus sein, und das Land wird das dreiundzwanzigste sein, das der Papst besucht. Unter der Überschrift „Selig die Barmherzigen“ findet bereits ab dem 20. Juli der Weltjugendtag statt, zunächst als Begegnung in den einzelnen Diözesen, bevor sich die Teilnehmenden dann ab Dienstag, den 26. Juli, für die zentralen Tage in Krakau treffen werden. Es ist bereits der zweite Weltjugendtag nach 1991 in Tschenstochau.








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