Papst-Treffen in Auschwitz
Beeindruckte Überlebende nach Papst-Treffen in Auschwitz
Als Eva Umlauf zwei Jahre alt ist, wird sie im November 1944 ins Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Weil sie sowieso schon todkrank war, sagte man ihrer Mutter, dass diese ihre Tochter vergessen sollte – denn sie würde sowieso nicht überleben. Sie hat aber überlebt, am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Heute ist sie 74 Jahre alt und als Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin in München tätig. Am Freitag hat sie mit einigen anderen Überlebenden des ehemaligen Vernichtungslagers Papst Franziskus getroffen. Im Gespräch mit Pia Dyckmans berichtet sie, wie das Treffen mit dem Papst war.
Papst Franziskus in Polen — Programm am 29. Juli 2016
Ein Vormittag ganz im Zeichen des Erinnerns an die Opfer des Nationalsozialismus
Der heutige Freitagvormittag war dem Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus und des Holocausts gewidmet. Um 8.45 Uhr flog Papst Franziskus mit dem Hubschrauber nach Oswięcim. Früher als es das offizielle Programm vorsah, traf der Papst in Auschwitz ein. In Auschwitz verweilte der Papst zum Gebet in der Zelle Maximilian Kolbes und traf eine Gruppe Überlebender. Von Auschwitz aus fuhr Papst Franziskus anschliessend weiter zum Vernichtungslager Birkenau, wo er einer Gruppe „Gerechter unter den Völkern“ begegnete. Danach reiste der Papst nach Krakau zurück.
Den Nachmittag wird Papst Franziskus mit Kindern und Jugendlichen verbringen.
Apostolische Reise nach Polen WJT 2016, 29. Juli LIVE
Live: CTV
Apostolische Reise nach Polen: Besuch in Auschwitz: CTV/Centro Televisivo Vaticano
Apostolische Reise nach Polen: Besuch des Vernichtungslagers Birkenau: CTV/CentroTelevisivoVaticano
„So ist das Leben, junge Freunde“
Trauriger Papst: „So ist das Leben, junge Freunde“
Ernste Worte zu einem traurigen Anlass sprach Papst Franziskus am Mittwochabend in Krakau zu versammelten Jugendlichen. So wie es auch der ehemalige Bischof von Krakau, Papst Johannes Paul II. bei seinen zahlreichen Besuchen in Krakau immer getan hatte, so spricht auch Papst Franziskus während des Weltjugendtages Abends vom Balkon des Bischofspalastes zu Jugendlichen. Etwa 16.000 Jugendliche hatten zum Teil bis zu fünf Stunden auf den Papst gewartet, nur ein Bruchteil von ihnen konnte bis zum Platz selber gelangen, bis der Papst um viertel nach neun auf den Balkon trat und sofort mit einem ernsten Thema begann. „Ich möchte etwas sagen, dass unser Herz trauern lässt. Lasst uns einen Moment schweigen. Es geht um einen von euch. Maciej Ciesla.“
Papst Franziskus in Polen – 28. Juli
Höhepunkt des zweiten Reisetages: Messe im Nationalheiligtum von Tschenstochau
Quelle, 28. Juli 2016
Emotionaler Besuch des Papstes in Czestochowa
Papst in Jasna Gora: Klein, nah und konkret wie Maria
Text der Papstpredigt: Gott kommt im Kleinen, in Demut
Vatikan: Predigt, englisch
Der heutige Reisetag begann früh. Bereits um 7.40 Uhr wurde Papst Franziskus mit dem Wagen zum Flughafen gebracht. Nach einem kurzen Aufenthalt im Kloster der Schwestern von der Heimsuchung Marias, im deutschsprachigen Raum auch als Salesianerinnen bekannt, wurde der Papst um 8.30 Uhr mit dem Hubschrauber nach Tschenstochau geflogen.
Um 9.45 Uhr besuchte er das Kloster von Jasna Gora. Die Anfänge des Kloster gehen auf das Jahr 1382, als Mönche des ungarischen Paulinerordens sich dort niederliessen, zurück. Das Kloster ist mit dem Gnadenbild der Schwarzen Madonna einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte. In der Kapelle der Schwarzen Madonna verweilte Papst Franziskus zum Gebet. Sein Namen trägt das Gnadenbild wegen des dunklen Inkarnats der dargestellten Madonna. Der Überlieferung nach soll die Darstellung aus der Hand des Evangelisten Lukas stammen.
Kloster von der Heimsuchung Mariens
Kurzer Aufenthalt im Kloster der Schwestern von der Heimsuchung Mariens
Orden der Heimsuchung Marias, Krakau
Orden der Heimsuchung Marias, Warschau
Papst besucht Schwesternorden und einen kranken Kardinal
Cardinal Franciszek Macharski
Franciszek Kardinal Macharski
“Mit Dank für euren wertvollen Dienst segne und ermutige ich euch für eure Aufgabe im Bereich der Erziehung, liebevoll die Samen der Güte, der Schönheit und der Wahrheit aufzuziehen, die Gott in den jungen Generationen aussät”.








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