Synodaler Weg unter theologischer Beobachtung
Die Tagespost hat damit begonnen, unter dem Titel „welt&kirche“ eine zweimonatliche Sonderpublikation zum Synodalen Weg zu veröffentlichen
3. Dezember
Synodaler Weg unter theologischer Beobachtung
Die Tagespost hat damit begonnen, unter dem Titel „welt&kirche“ eine zweimonatliche Sonderpublikation zum Synodalen Weg zu veröffentlichen. Für deutsche Verhältnisse geschieht hier etwas Aussergewöhnliches: Hochkarätige Theologen analysieren Themen des Synodalen Wegs aus katholischer Sicht. Die erste Nummer ist kürzlich erschienen und kann als PDF-Datei heruntergeladen werden. Man kann aber auch Papierexemplare bestellen, sie in Pfarreien auslegen und so für etwas katholische Aufklärung sorgen!
CNN berichtet über “Synodalen Weg”
CNN berichtet über “Synodalen Weg”: Deutschland drohe das “Schisma mit Rom”
Quelle
“Synodaler Weg muss gemeinsames Hören auf das Evangelium sein” – Bischof Voderholzer”Synodaler Weg muss gemeinsames Hören auf das Evangelium sein” – Bischof Voderholzer
Im Wortlaut: Die Adventsvesper-Predigt von Bischof Rudolf Voderholzer
Von CNA Deutsch/EWTN News
Berlin, 2. Dezember 2019 (CNA Deutsch)
Der Auftakt des “Synodalen Wegs” der deutschen Bischofskonferenz mit dem Zentralrat deutscher Katholiken am gestrigen Ersten Advent ist auch von ausländischen Medien aufgegriffen worden. In einem Artikel des TV-Senders CNN am heutigen Montag werden die deutschen Bischöfe von einem Theologie-Professor mit etwas kopflos herumlaufenden “Hühnern” verglichen.
Der Nachrichtensender berichtet unter der Schlagzeile: “Zölibatsdebatte deutscher Katholiken könnte zum Schisma mit Rom führen”.
Der alles andere als konservative Medium schildert Ansatz und Ablauf des Prozesses und stellt fest, dass dieser nicht die katholische Lehre abändern könne. Zudem habe selbst Papst Franziskus – ebenso wie der Vatikan – die selbst-ernannten Reformer vor Spaltungen gewarnt.
Weltkirchlich glauben
Weltkirchlich glauben – weltkirchlich denken – weltkirchlich leben
Von Thorsten Paprotny, 30. November 2019
Am 1. Advent beginnt der “Synodale Weg”, auf den sich der deutsche Episkopat und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken verständigt haben. Wir alle können darum beten, dass dies nicht die Verwirrung in der Kirche vermehrt, sondern zu neuer Klarheit führt und nach Möglichkeit die Dynamik des Glaubens befördert. Darum ist Demut ratsam.
In einem Interview hat Kardinal Walter Kasper jüngst Bedenkenswertes gesagt, auf die Ökumene bezogen, besonders aber darauf hingewiesen, dass es keiner Ortskirche zusteht, belehrend gegenüber der Weltkirche aufzutreten: “Es kommt sehr schlecht an und ist auch schlecht angekommen, wenn wir Deutsche den Eindruck erwecken, wir zeigten den anderen, wo es lang geht. Da müssen wir sehr, sehr aufpassen. Weltkirche, das ist ja nicht die Kurie in Rom, das sind 1,3 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt, die sich als katholisch bezeichnen. Und es gehört mit zum katholisch sein, dass man auch mithört, was die anderen sagen, was die für Erfahrungen und Erwartungen haben. Wir Deutsche können beeinflussen und einen Beitrag leisten. Aber wir können nicht einfach sagen, wo es lang geht.”
Maria 1.0: Marienweihe und Neuevangelisierung für “synodalen Weg”
Maria 1.0: Marienweihe und Neuevangelisierung für “synodalen Weg” – Fraueninitiative enttäuscht über Entscheidung des ZdK, Neuevangelisierung auszuklammern
Von Rudolf Gehrig
München, 26. November 2019 (CNA Deutsch)
Die Fraueninitiative “Maria 1.0 – Maria braucht kein Update!” hat angeregt, die Katholische Kirche in Deutschland der Muttergottes zu weihen. Die Jungfrau Maria sei ein echtes Vorbild, gerade in Krisenzeiten.
Kritik äusserte die Laienbewegung an der Entscheidung des Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), das Thema Neuevangelisierung beim geplanten sogenannten “synodalen Weg” nicht eigens zu berücksichtigten (CNA Deutsch hat berichtet).
Das ZdK hatte am vergangenen Freitag in seiner Herbst-Vollversammlung die Satzung zum “synodalen Weg” verabschiedet, vermeintlich im Namen aller Katholiken”, wie “Maria 1.0” in der Pressemeldung kritisiert, “obwohl der eingetragene Verein bei Weitem nicht alle deutschen Katholiken repräsentiert”:
ZdK verabschiedet Satzung zum “Synodalen Weg”
ZdK verabschiedet Satzung zum “Synodalen Weg”: Fokus auf Neuevangelisierung abgelehnt
Quelle
Initiative “Maria 1.0”: “Die Neuevangelisierung wird übergangen”
Von Rudolf Gehrig
Bonn, 25.November 2019 (CNA Deutsch)
Auf der Herbstvollversammlung des “Zentralkomitees der deutschten Katholiken” (ZdK) hat die Mehrheit dem Satzungsentwurf zum sogenannten “synodalen Weg” zugestimmt und ihn verabschiedet. Erneut hat die Satzung – die nach Intervention des Vatikans bereits geändert werden musste (CNA Deutsch hat ausführlich berichtet) – für kontroverse Diskussionen gesorgt. Ein Antrag auf Satzungsänderung, die Neuevangelisierung stärker in den Fokus rückt, wurde abgelehnt.
Reform der Kirche ist Erneuerung in Christus
Was Kardinal Müller unter “Reform der Kirche” versteht – auch mit Blick auf die Forderung nach einer “brüderlichen Korrektur” des Papstes
Quelle
Ansprachen und Beiträge von Kardinal Gerhard Ludwig Müller
Kardinal Müller (18)
Von Thorsten Paprotny, 14. November 2019
Kardinal Gerhard Ludwig Müller hielt, seinerzeit Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, am 14. November 2016 einen Vortrag an der Lateran-Universität unter dem Titel “Was bedeutet Reform in der Kirche?” – und wir dürfen begründet annehmen, dass diese eminent wichtig Wortmeldung in den gegenwärtigen Debatten um den “Synodalen Weg” und die “Amazonas-Synode” nicht hinreichend berücksichtigt wird.
Kardinal Müller stellte damals Überlegungen im Vorfeld des Reformationsgedächtnisjahres 2017 an. Diese Betrachtungen haben an Aktualität nichts eingebüsst. Der Kardinal würdigt die Reformatoren insoweit, dass sie zur “Erneuerung der Kirche”, aber nicht zu ihrer Selbstsäkularisierung beitragen wollten. Nur kulturprotestantische Stimmen später forderten immer mehr eine Allianz mit der modernen Welt, und darin sind sie neukatholisch inspirierten Geistern unserer Zeit nicht unähnlich.
Jahr des Glaubens und Katechismus der kath. Kirche
Erste Adventspredigt von P. Raniero Cantalamessa OFMCap *UPDATE

Vatikanstadt, 7. Dezember 2012, zenit.org
Ablässe für das Jahr des Glaubens
*Ich erbitte von der Kirche in Deutschland für mich: Den Glauben
Das Logo unter der Lupe
Jahr des Glaubens (337)
Am heutigen Freitagvormittag hielt der Prediger des Päpstlichen Hauses, P. Raniero Cantalamessa OFMCap, im Vatikan die erste der traditionellen Adventspredigten für den Papst und die Kurie. In der Predigt bezog er sich auf das Jahr des Glaubens und den Katechismus der Katholischen Kirche.
1. Ein Buch zum “Essen”
In meinem Amt als Prediger des Päpstlichen Hauses versuche ich mich bei der Auswahl der Themen von den besonderen Ereignissen und Anlässen leiten zu lassen, die die Kirche im gegebenen Augenblick ihrer Geschichte gerade durchlebt. Kürzlich haben wir den Beginn des Jahrs des Glaubens, den 50. Jahrestag der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils und die Synode zur Evangelisierung und Weitergabe des christlichen Glaubens erlebt. Deshalb habe ich mir vorgenommen, in der diesjährigen Adventszeit einige Gedanken über jedes dieser drei Ereignisse zu entfalten.





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