Synodaler Prozess

Die Krise der katholischen Kirche in der Schweiz

In Europa kehren immer mehr Menschen der Katholischen Kirche den Rücken zu

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Die Sakramente der Kirche

Von Rudolf Gehrig

Bern, 4. Dezember 2020 (CNA Deutsch)

In Europa kehren immer mehr Menschen der Katholischen Kirche den Rücken zu. Nicht nur in Deutschland sind die Austrittszahlen schon seit Jahren beständig hoch (im letzten Jahr erreichte die Austrittswelle ein neues Rekord-Hoch), auch die Schweiz hat nun einen neuen Negativ-Rekord verzeichnet.

Von den insgesamt 8,5 Millionen Einwohnern bekennen sich 3,1 Millionen Eidgenossen zur Katholischen Kirche. Am 19. November 2020 wurde bekanntgegeben, dass 2019 insgesamt 31.772 Mitglieder die Kirche verlassen haben. Dies ist eine Steigerung zum Vorjahr, als insgesamt 25.366 Katholiken ihren Austritt erklärt hatten.

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Die Kirche ist kein “Unternehmen”

Papst Franziskus warnt vor falschem “Synodalen Weg” und falscher Synodalität

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Warum die Kirche keine Partei ist

Die Kirche ist kein “Unternehmen”, und wer nicht die “vier Koordinaten” der Kirchlichkeit hat, der kann auch nicht auf den Heiligen Geist bauen, warnt der Pontifex

Von AC Wimmer

Vatikanstadt, 25. November 2020 (CNA Deutsch)

Papst Franziskus hat vor falscher Synodalität und einem “Synodalen Weg” ohne Gebet und Gemeinschaftsliebe gewarnt – und an eine Mahnung seines Vorgängers, Benedikt XVI., erinnert.

Manchmal sei er sehr traurig, so der Pontifex am 25. November in der Übertragung zur Generalaudienz.

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Warum die Kirche sich nicht abschaffen kann

‘Die Kirche ist nicht ein Büro für Weltanschauungsfragen, geschmeidige Nettigkeitsoffensiven und wohldosierten Lebenssinn’

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Thorsten Paprotny – kathpedia

Von Thorsten Paprotny, 17. November 2020

Marc Frings, der neue Generalsekretär des ZdK, erläutert sein Verständnis des “Synodalen Weges” in dem Blog “kreuz und quer“. Wer mag, kann das nachlesen und sich Gedanken dazu machen. Er resümiert seine Überlegungen wie folgt: “Für das Zentralkomitee der deutschen Katholiken geht es um einen sehr hohen Einsatz. Aber den höchsten Einsatz hat die Kirche selber eingezahlt: ohne ein Überwinden des Klerikalismus, eines überkommenen Verständnisses von Zugängen zum Weiheamt, des Ausschlusses von Frauen, ohne deren – oftmals ehrenamtlichen – Engagement kirchliches Leben in Deutschland nicht funktionieren würde, und eine Synchronisierung mit dem heutigen Verständnis von Liebe, Beziehung und Sexualität zwischen Menschen, wird es die Kirche als Institution schwer haben. Sie würde sich selbst abschaffen.”

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Die Stimme der einfach gläubigen Katholiken

Warum wir Kardinal Woelki und Bischof Voderholzer dankbar sein dürfen

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Konstitution “Dei verbum”

Von Thorsten Paprotny, 25. September 2020

Den programmatischen Aufsatz, den die Theologen Bernhard Edmunds, Julia Knop, Martin Sellmann und Thomas Söding am vergangenen Wochenende in der “Frankfurter Rundschau” veröffentlicht haben, hat Dorothee Schmitt in ihrem profunden Beitrag markant, profiliert und nachvollziehbar widersprochen. Als ich den Text las, erkannte ich vor allem kirchenpolitische Konfliktlinien.

Die Theologen sprechen von Hoffnung, vom Licht des Glaubens und vom “Systemversagen” der Kirche. Schon hier stutzen ganz normale Katholiken, die sich im Leben und Sterben in der Kirche beheimatet wissen. Ermahnt wird die Kirche, ihre “Hausaufgaben” zu erledigen, um in einer “rechtsstaatlich verfassten Gesellschaft” wieder “sprachfähig” zu werden, damit die “christliche Rede von Gott” wieder als “relevant” erschlossen werden könnte: “Wer sich den notwendigen Überprüfungsprozessen entzieht, verbaut der Gesellschaft den Zugang zum Glauben. Um diese Reflexionen voranzubringen, sind Theologinnen und Theologen in die Synodalversammlung gewählt worden, die sich kirchlich engagieren.” Gewählt von wem?

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Mehr Gott, weniger Ego

Theologen haben dem Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki und dem Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer wieder ordentlich Kritik an den Kopf geworfen. Sie unterstellen ihnen Spaltung und mangelndes Niveau. Zu unrecht

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 Antrittsenzyklika “Ecclesiam suam”

Von Dorothea Schmidt / Maria 1.0, 24 September, 2020

Theologen haben dem Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki und dem Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer wieder ordentlich Kritik an den Kopf geworfen. Sie unterstellen ihnen Spaltung und mangelndes Niveau. Zu unrecht.

Ausgerechnet diejenigen Bischöfe ernten Kritik, die nichts anderes wollen, als dass Katholiken sich wieder von Jesus lieben lassen und dessen Auftrag treu bleiben. Der Auftrag ist der, Werkzeug der Erlösung zu sein, sich von Jesus durchdringen zu lassen und damit eben nicht von der Welt zu sein. Eine Kirche, die sich in der Welt einrichtet, sich ihr angleicht und sich selbst genügt, verstösst gegen den Auftrag Jesu. Insofern kann es nicht darum gehen, die Kirche beliebt zu machen, sondern es geht darum, den Glauben im Heute zu leben und zu bezeugen, sich “von der menschlichen Umgebung tief [zu] unterscheiden”, wie es Papst Paul VI. schon in seiner Antrittsenzyklika “Ecclesiam suam” betont hatte.

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Herbstvollversammlung der deutschen Bischofskonferenz in Fulda

Bätzing: Werden Absage aus Rom zur “Mahlgemeinschaft” in kommenden Tagen “wägen müssen”

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Herbstvollversammlung der deutschen Bischofskonferenz in Fulda eröffnet – Einheitliches System für Anerkennungszahlungen an Missbrauchsopfern in Aussicht

Von Rudolf Gehrig

Fulda, 22. September 2020 (CNA Deutsch)

Die deutschen Bischöfe wollen die klare Absage des Vatikans an die Interkommunion in Form einer “Mahlgemeinschaft” in den kommenden Tagen besprechen: Das hat Bischof Georg Bätzing von Limburg zum Auftakt der Herbstvollversammlung der deutschen Bischofskonferenz mit Blick auf die Krisengespräche der kommenden Tage angekündigt.

Der Vatikan hat in den vergangenen Monaten wiederholt gegen Pläne der deutschen Bischofskonferenz und einzelner Diözesen interveniert: Von der rechtlichen Korrektur des umstrittenen “Synodalen Wegs” und der Einfürung von “XXL-Pfarreien” über die Pfarrei-Instruktion bis hin zum Vorstoss einer “Mahlgemeinschaft“.

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Kardinal Woelki warnt vor Entstehen einer deutschen Nationalkirche

Für den Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki wäre das schlimmste Ergebnis des Synodalen Weges, wenn dieser “in die Spaltung hineinführt und damit aus der Kirche, aus der Communio mit der Gesamtkirche, heraus”

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Woelki: “Wer Christus liebt, liebt die Kirche, wer die Kirche liebt, liebt Christus”
Bischof Bätzing: Kein Risiko einer Spaltung und deutschen “Nationalkirche”

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Köln, 17 September, 2020 (CNA Deutsch)

Für den Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki wäre das schlimmste Ergebnis des Synodalen Weges, wenn dieser “in die Spaltung hineinführt und damit aus der Kirche, aus der Communio mit der Gesamtkirche, heraus”.

Dadurch würde “so etwas wie eine deutsche Nationalkirche entstehen”, sagte Woelki in einem Interview mit der Nachrichtenagentur KNA. Für ihn wäre das beste Ergebnis, “wenn es uns gelänge, eine wirkliche Reform anzustossen, die auf jeden Fall in der Kirche notwendig ist.” Der Kardinal äusserte sich zu den kürzlichen Regionenkonferenzen des Synodalen Wegs, an denen auch er teilgenommen hatte.

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