Synodaler Prozess

Auf dem Weg zur Synodalitätssynode

Auf dem Weg zur Synodalitätssynode: Bischöfe eröffnen Synodalen Prozess

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Für eine synodale Kirche
Klaus Berger

Am gestrigen Sonntag begann die erste Phase der Beratungen zur Weltbischofssynode — “Kirche erneuert sich nicht durch Anpassung an die Forderungen des Zeitgeistes”

Von AC Wimmer

Regensburg/Salzburg, 18. Oktober 2021 (CNA Deutsch)

Mit Predigten, Hirtenbriefen und Stellungnahmen haben Bischöfe in deutschsprachigen Diözesen am gestrigen Sonntag den von Papst Franziskus eingesetzten ersten Teil des synodalen Prozesses begonnen, der zur Synode über Synodalität der Weltkirche im Jahr 2023 führen wird.

Der Tenor ist dabei klar: Nicht nur mit Gremien und Vertretern eines “Verbandskatholizismus” Gespräche führen, sondern auch und gerade den Gläubigen zuhören, die nicht in — und mit — Strukturen und Berufsgruppen beschäftigt sind.

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Der “Synodale Weg” – ein “kirchenrechtliches «Nullum»”

In einem tiefgründigen und substanzhaltigen Gespräch hat sich Regensburger Bischof Dr. Voderholzer den Fragen der renommierten “Neuen Zürcher Zeitung” gestellt und sachgerechte Vorschläge für den Fortgang des “Synodalen Weges” benannt

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Konzilsdekret “Christus Dominus”

Von Thorsten Paprotny, 12. Oktober 2021

In einem tiefgründigen und substanzhaltigen Gespräch hat sich Regensburger Bischof Dr. Voderholzer den Fragen der renommierten “Neuen Zürcher Zeitung” gestellt und sachgerechte Vorschläge für den Fortgang des “Synodalen Weges” benannt. Was er ausführt, steht ganz im Einklang mit dem Evangelium Jesu Christi und der Lehre der Kirche aller Zeiten und Orte. Das lässt sich heute nicht in dieser Klarheit und Selbstverständlichkeit über alle Bischöfe und Theologen der Kirche sagen – bedauerlicherweise.

Voderholzer nimmt den “Synodalen Weg” sehr ernst, sonst würde er nicht so viel Energie, Zeit und Kraft auf ein “kirchenrechtliches «Nullum»” verwenden. Die Akzente hält er, wie Kardinal Woelki, für korrekturbedürftig, stellt aber fest, dass das vom Papst gewünschte Thema “Evangelisierung“ hinter die deutschen Strukturdebatten zurücktreten musste – warum auch immer.

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Bischof Voderholzer über “Synodalen Weg”

Bischof Voderholzer über “Synodalen Weg”: “Die Lehre der Kirche kommt zu kurz”

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Umstrittener “Synodaler Weg”: Bischof Bertram Meier warnt vor “nationalen Sonderwegen”

Von Rudolf Gehrig

Regensburg, 8. Oktober 2021 (CNA Deutsch)

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer hat erneut davor gewarnt, dass die Lehre der Kirche beim umstrittenen “Synodalen Weg” noch “zu kurz” komme. Im Interview mit Peter Bringmann-Henselder, der neben seiner Tätigkeit als Sprecher des Kölner Betroffenenbeirates auch den TV-Sender “For-Disabled-People-TV” leitet, kritisierte Voderholzer auch die von der Bischofskonferenz in Auftrag gegebene MHG-Studie.

Peter Bringmann-Henselder hatte das Interview (hier im Video) am 23. September 2021 am Rande der Herbstvollversammlung der deutschen Bischofskonferenz in Fulda geführt.

Unterdessen übten auch zwei Laiengruppierungen scharfe Kritik am “Synodalen Weg”.

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10. Oktober 2021 09.55 Uhr Hl. Eucharistie

Heilige Messe – Vom Petersdom: Feier der Heiligen Messe mit Papst Franziskus zur Eröffnung der Bischofssynode

Vatikan: Heilige Messe zur Eröffnung der Synode über die Synodalität
Was ist die Synode? Die lange Erfahrung der Kirche
Radio Vatikan “adoptiert” deutschen Pilgerseelsorger

Besinnungsmoment – Papst Franziskus **UPDATE

From the New Synod Hall, Moment of reflection with Pope Francis present, for the beginning of the synodal journey

Franziskus vor Weltsynode: “Wir sind gerufen zur Einheit”
Was ist die Synode? Die säkulare Erfahrung der Kirche
Die Papst-Ansprache bei der Meditation zum Start der Weltsynode
Vatikan – Besinnungsmoment zum Beginn des synodalen Prozesses
*Eröffnungsmesse zur Synode mit Papst Franziskus
**Papst Franziskus: Der Weg zur Synode über die Synodalität 2023 birgt drei Risiken

 

Leid – Warum lässt Gott das zu?

‘Das erbärmliche Schweigen’

Rezension/Bestellung
Synodaler Weg

Auf der grossen Weltbühne und im persönlichen Leben: Die Frage nach Gott in all dem Leid schreit zum Himmel. Peter Hahne nimmt diese Frage ernst. Er zeigt, wie Menschen mit Leid fertigwerden, was sie tröstet und ihnen neue Hoffnung gibt. Aus Anlass der Neuausgabe dieses Longsellers hat der Autor sein Buch gründlich überarbeitet und erweitert.

Über den Autor 

Peter Hahne, nach dem Moderatoren-Monitor 2010 beliebtester TV-Polit-Talker, ist einer der prominentesten und profiliertesten Hauptstadtjournalisten. Geboren am 9. November 1952 in Minden, Studium der evagelischen Theologie, Germanistik und Philosophie. Seine journalistische Laufbahn beginnt Hahne 1973 beim Saarländischen Rundfunk als Hörfunk-Redakteur, 1985 wechselt er zum ZDF nach Mainz, moderiert dort unter anderem “heute” und “heute journal”. Seit 1999 ist er im ZDF-Hauptstadtstudio beschäftigt und moderiert die wöchentliche Talkshow “peter hahne”. Hahne gehört zudem seit 1992 dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland an und hat mehrere Bücher geschrieben.

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“Wir haben der Liebe geglaubt”

“Wir haben der Liebe geglaubt” – Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken Benedikts XVI. – Teil 1

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‘Deus caritas est’ – Weitere Beiträge

Von Thorsten Paprotny, 2. Oktober 2021

Am Weihnachtsfest 2005, mitten in dem glanz- und freudvollen ersten Jahr des Pontifikates, hat Papst Benedikt XVI. mit “Deus caritas est” seine erste Enzyklika veröffentlicht – ein wahrer Impuls zur Erneuerung des Glaubens und der Kirche in Christus.

Benedikt XVI. verweist auf die “Mitte des christlichen Glaubens”, auf den Gott, der die Liebe ist. Den christlichen Glauben dürfen wir daher weder als eine Philosophie noch als eine Weltanschauung begreifen: “Am Anfang des Christseins steht nicht ein ethischer Entschluss oder eine grosse Idee, sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person, die unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt.” Der Glaube ist es, der Menschen auf der ganzen Welt verbindet und zueinander führt. Aus der Bindung an Gott und die Kirche des Herrn erkennen wir im Glauben, Hoffen und Lieben, dass wir zu einer Familie gehören, dass wir das Volk Gottes sind, Schwestern und Brüder im Glauben. Wie oft aber beherrschen müssige Diskurse über Identität die Medien, in allen Formen und Farben. Der Christ ist aber zuerst Christ, Glied der Kirche, die alle Zeiten und Orte umfasst, Weggefährte der Heiligen und auf dem Pilgerweg des Glaubens. Es geht also nicht darum, sich als Traditionalist zu erklären oder modernistische Absichten zu hegen, sondern um eine tiefe Bindung an den Herrn und die Kirche, die er gestiftet und gegründet hat, die im Innersten eine Liebesgemeinschaft ist, mit, in und durch Christus – und so auch untereinander: “Die Liebe ist nun dadurch, dass Gott uns zuerst geliebt hat (vgl. 1 Joh 4, 10), nicht mehr nur ein Gebot, sondern Antwort auf das Geschenk des Geliebtseins, mit dem Gott uns entgegengeht.”

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