Religionssoziologe Pollack warnt vor Verwischung dessen, was katholisch ist
Der Religionssoziologe Detlef Pollack, ein in Münster lehrender Protestant, hat vor einer Verwischung dessen gewarnt, “was die katholische Kirche im Kern ausmacht”
Quelle
Detlef Pollack – Wikipedia
Detlef Pollack | Herder Korrespondenz
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Zürich – Freitag, 7. Juli 2023
Der Religionssoziologe Detlef Pollack, ein in Münster lehrender Protestant, hat vor einer Verwischung dessen gewarnt, “was die katholische Kirche im Kern ausmacht”.
“Dem geweihten Klerus kommt im Verständnis der Kirche eine Sonderrolle zu”, erläuterte Pollack im Gespräch mit kath.ch. “Wenn jetzt im Kontext des synodalen Prozesses gefordert wird, die Differenz zwischen Geweihten und Nicht-Geweihten aufzuheben, wenn man sagt, das Priestertum ist allenfalls das Priestertum aller Gläubigen oder aller Getauften, dann verwischt man das, was die katholische Kirche im Kern ausmacht.”
Kardinal Sarah: Keine Synode kann “ein Priestertum der Frau erfinden”
Kardinal Robert Sarah, der emeritierte Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, hat gesagt, das Priestertum sei “einzigartig”
Von Ana Paula Morales
Mexiko-Stadt – Mittwoch, 5. Juli 2023
Kardinal Robert Sarah, der emeritierte Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, hat gesagt, das Priestertum sei “einzigartig”. Gleichzeitig warnte er, “kein Konzil” und “keine Synode” könne “ein Priestertum der Frau erfinden”.
In seiner Rede über das Priestertum mit dem Titel “Freudige Diener des Evangeliums”, die er am Montag in Mexiko-Stadt hielt, sagte der Kardinal, niemand habe “die Macht, diese göttliche Gabe umzuwandeln, sie anzupassen und ihren transzendenten Wert auf den kulturellen und ökologischen Bereich zu reduzieren”.
Infiltriert *UPDATE
Infiltriert: Die Verschwörung zur Zerstörung der Kirche

Gibt es eine Verschwörung, die Kirche zu unterwandern und von Innen zu zerstören?
“Das ging an der Welt vorbei”
Unterminierung
Verwüstung
*Forum Deutscher Katholiken: Dank an die romtreuen Bischöfe!
Fast zwei Jahrtausende dauerte es, bis die Feinde der katholischen Kirche erkannten, dass alle äusseren Angriffe auf sie erfolglos bleiben würden. Vielen ihrer zahllosen Erzfeinde von Nero bis Napoleon gelang es lediglich, Sympathien und Märtyrer für den katholischen Glauben zu schaffen.
All dies änderte sich Mitte des 19. Jahrhunderts, als von Modernisten und Marxisten durchsetzte Geheimgesellschaften den Plan fassten, die katholische Kirche von innen heraus zu zerstören. Ihr Ziel: die Veränderung von Lehre, Liturgie und Sendung der Kirche. In diesem fesselnden und zugleich sorgfältig recherchierten Buch lüftet Dr. Taylor Marshall den Schleier über ihrem verruchten Plan. Er zeigt auf, wie die Feinde Christi die Seminare systematisch infiltrierten, danach das Priestertum, den Episkopat und schliesslich das Kardinalskollegium – alles mit dem Ziel, schlussendlich einen der Ihren zum Papst zu wählen. Es wird für jeden erkennbar, dass die scheinbar endlosen Skandale, die die Kirche plagen, nicht, wie viele denken mögen, das Ergebnis kultureller Veränderungen oder des II. Vatikanums sind, sondern die natürliche Folge einer orchestrierten dämonischen Verschwörung zur Zerstörung der Kirche.
Synodalitätssynode: Vatikan veröffentlicht Arbeitspapier *UPDATE
Das mit Spannung erwartete “Arbeitspapier” der Synodalitätssynode ist am heutigen Dienstag vom Vatikan veröffentlicht worden
Quelle
Vatikan: Arbeitsdokument für Weltsynode im Oktober ist da – Vatican News
Hollerich: Der deutsche Synodale Weg war kein Vorbild für synodalen Prozess der Weltkirche (catholicnewsagency.com)
Kardinal Hollerich: Ein Arbeitstext mit mehr Fragen als Antworten – Vatican News
Synodaler Ausschuss: “Neuer Anfang” wirft Bischöfen “groteske Fehleinschätzung” vor (catholicnewsagency.com)
Diffuse Signale aus dem Vatikan: Swiss Cath News (swiss-cath.ch)
Von AC Wimmer
Vatikanstadt – Dienstag, 20. Juni 2023
Das mit Spannung erwartete “Arbeitspapier” der Synodalitätssynode ist am heutigen Dienstag vom Vatikan veröffentlicht worden.
Das Instrumentum Laboris bereitet die erste Sitzung der 16. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode über Synodalität vor, die für Oktober 2023 geplant ist.
Auf der Grundlage von Konsultationen, die bereits weltweit auf diözesaner, nationaler und kontinentaler Ebene stattgefunden haben, greift der Bericht so kontroverse Themen wie Diakonat der Frau, priesterliches Zölibat und Engagement für Personen auf, die sich als LGBT identifizieren. Es wird auch eine Forderung nach neuen institutionellen Gremien aufgestellt, die eine stärkere Beteiligung des “Volkes Gottes” an einer Entscheidungsfindung ermöglichen sollen.
Bistum Regensburg signalisiert Widerstand gegen Synodalen Ausschuss ***UPDATE
Der Ansprechpartner für den Synodalen Weg im Bistum Regensburg, Domkapitular Josef Kreiml, hat unmittelbar vor einer wichtigen Sitzung der deutschen Bischöfe mit Nachdruck erklärt: “Vorarbeiten für einen ‘Synodalen Rat’ stehen im Widerspruch zu einer klaren Weisung des Vatikans.”

Quelle
*Deutschland: Synoden-Turbos ausgebremst: Swiss Cath News (swiss-cath.ch)
Vier Bischöfe wollen Ausschuss nicht finanzieren – aber Synodaler Rat kommt doch (catholicnewsagency.com)
**Bischof Oster verteidigt Entscheidung, Synodalen Ausschuss nicht zu finanzieren (catholicnewsagency.com)
***Verweigerte Finanzierung stößt auf massive Kritik | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Vier für die Weltkirche | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Regensburg – Montag, 19. Juni 2023
Der Ansprechpartner für den Synodalen Weg im Bistum Regensburg, Domkapitular Josef Kreiml, hat unmittelbar vor einer wichtigen Sitzung der deutschen Bischöfe mit Nachdruck erklärt: “Vorarbeiten für einen ‘Synodalen Rat’ stehen im Widerspruch zu einer klaren Weisung des Vatikans.”
“Diese beiden Einrichtungen (Synodaler Ausschuss und Synodaler Rat) basieren auf einem Verständnis von Synodalität, das sowohl dem Zweiten Vatikanischen Konzil als auch Papst Franziskus und dem Kirchenrecht entgegensteht”, so Kreiml.
Liturgie für einen “Segen für Alle”?
In der Serie “Fakten schaffen nach dem Synodalen Weg” beginnt in Deutschland gerade die Folge “Segen für Alle”. Das ist so durchschaubar wie falsch, übergeht es doch die Tatsache, dass Segen kein Anspruchsrecht gegenüber der Kirche ist, das nach menschlichem Ermessen erteilt oder verweigert wird, sondern die Kirche ist nur Vermittlerin göttlichen Zuspruchs und ihr Segen somit Geschenk. Helmut Müller analysiert für den neuen Anfang die gerade präsentierte Handreichung für Segensfeiern jener Paare, die wegen der geltenden kirchlichen Lehre nicht mit dem ehelichen Ehesakrament rechnen können, deren Verbindung man in Deutschland aber gerade mit einer eigenen Liturgie dennoch segnen will
Es lässt aber auch etwas weiteres außer Acht, was ehrlicherweise ausgesprochen werden muss: Ein jetzt geforderter Segen für alle Paare, egal welchen Geschlechtes oder Konstellation ist jetzt bereits mit Ansage für zahlreiche Akteure sowieso nur die Vorstufe eines “richtigen” Ehesakramentes. Hier wird etwas vorbereitet, was in der “Ehe für Alle” auch in der katholischen Kirche sein wahres Ziel haben soll. Man geht nur den Umweg einer Verundeutlichung und damit Verwischung der Unterschiede, bis das geneigte, durchsäkularisierte Hochzeitspublikum in der Kirchenbank am Ende nicht mehr unterscheiden kann, ob hier Hoffnung, Glückwunsch, Segen oder Sakrament verteilt wird. Hauptsache, sie lieben sich, oder?
Hineingenommen in die Liebe ***UPDATE
Helmut Müller, Hineingenommen in die Liebe – aber spüren wir sie auch im orbis catholicus?

Das Copyright “katholisch” unter Produktpiraten – Rezension/Bestellung
Verlag
Als unser Leben Kleinholz war
Über die Misere konfessioneller Buchhandlungen
*Heute vor 90 Jahren: C. S. Lewis wird “Hineingenommen in die Liebe”
**Leseprobe 3 – Von “Schmetterlingen im Bauch” zum “Denken des Unvordenklichen”
***Rezension
“Da ist ihr Kind“
Hineingenommen in die Liebe – aber spüren wir sie auch im orbis catholicus?
Diese Skizzen einer autobiografischen Theologie führen den Leser durch die letzten Jahrzehnte philosophischer und theologischer Auseinandersetzungen innerhalb der Kirche. Der Autor spürt dabei dem Evangelium in der Kirche nach.
Als 19-Jähriger stand der Autor an der Wasserscheide seines Lebens. Er beschreibt, wie er davor in einem kleinen Ort im Saarland der 1950er-Jahre durch die Taufe hineingenommen wird in die Liebe. Er erfährt sich dort in die Kirche eingereiht wie in eine acies bene ordinata, in ein wohlgeordnetes Heerlager, aus dem mittlerweile ein Feldlazarett (Papst Franziskus) geworden ist.




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