Italien – Argentinien
„Zum Glück ist es nur ein Freundschaftsspiel!“
Wenn am Mittwoch die Fussball-Nationalmannschaften Argentiniens und Italiens gegeneinander antreten, dann tun sie es zu Ehren von Papst Franziskus.
Zu einem Freundschaftsspiel treffen das Herkunftsland der Familie Bergoglio – Italien – und die Heimat des Papstes – Argentinien – im Olympiastadion in Rom aufeinander. An diesem Dienstag empfing der Papst die beiden Mannschaften und ihre Begleiter im Vatikan. In seiner Ansprache betonte der Papst die Aufgabe, die der Sport für alle erfülle: Profifussballer stehen oft im Licht der Öffentlichkeit, deshalb haben sie eine Vorbildfunktion für die Gesellschaft, die sie als Botschafter des Friedens nutzen sollten, so Franziskus. Seine kurze Ansprache hielt der Papst zum Teil auf Italienisch und zum Teil auf Spanisch.
D: Volksfrömmigkeit und Politik
Die „teología indígena“
Pressemitteilung der Vereinigten Nationen
VaticanInsider
Auf der Welt leben etwa 370 Millionen Menschen, die von den Vereinten Nationen zu so genannten indigenen Völkern gezählt werden.
In 90 Ländern der Welt sind sie zu Hause, sie bilden meist nur eine Minderheit in der jeweiligen Gesellschaft. Historisch sind es die Völker, die vor einer Unterwerfung durch eine andere Kultur ein Land bewohnten und ihre Kultur und Tradition – oft unter Schwierigkeiten – beibehalten konnten. Die Situation der Indigenen ist durchaus brisant: Oft werden ihre natürliche Lebensgrundlagen durch die Ausbeutung von Bodenschätzen, vor allem aber durch das Abholzen von Wäldern gefährdet.
‚Leiden zu lindern und sogar Heilung sind möglich und anzustreben‘
Bund Katholischer Ärzte (BKÄ) zu Aussagen von Papst Franziskus
Das eigentliche Problem seien nicht die sogenannten „Seilschaften“, sondern „das Sexuelle im Tun und im typischen Denken und Fühlen von Homosexuellen“
München, kath.net, 9. August 2013
„Aus ärztlicher Sicht erfordern die kürzlichen Äusserungen von Papst Franziskus zum Umgang mit homosexuellen Männern in der Kirche eine Klarstellung, denn sie werden im Sinne von ‚gay is okay‘ von manchen Kräften falsch interpretiert.“ Dies stellte der Bund Katholischer Ärzte (BKÄ) in einer Aussendung fest.
Motu Proprio
Papst weitet Finanzkontrolle im Vatikan aus
Freitag 9. August 2013 von VH
Im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung stärkt Papst Franziskus die zuständigen Behörden des Vatikan: In einem an diesem Donnerstag unterschriebenen und bekannt gegebenen Motu Proprio setzt er einige konkrete Massnahmen um.
Ziel dieses Rechtstextes ist es vor allem, das Bekenntnis des Vatikan im Einsatz gegen Geldwäsche zu bestätigen und dem konkrete und administrative Schritte folgen zu lassen.
Papst erweitert Kampf gegen Geldwäsche im Vatikan
Mehr Kompetenzen für AIF Aufsichtsbehörde
Quelle
News.va; italienisch
Vatikan Motu proprio 30.12.2010: englisch
Aufsichtsbehörde AIF bekommt mehr Kompetenzen und mehr Regeln im Kampf gegen unlautere Finanzgeschäfte
Vatikanstadt, kath.net/KAP, 8. August 2013
Papst Franziskus dehnt den Kampf gegen unlautere Finanzgeschäfte im Vatikan aus. In einem Motu Proprio verkündete er am Donnerstag erweiterte Regeln im Kampf gegen Geldwäsche und die Finanzierung von Terror und Massenvernichtungswaffen. Demnach sollen künftig die im Finanzbereich des Vatikan geltenden Gesetze auf alle Behörden und Einrichtungen des Kirchenstaats angewendet werden. Dies gelte auch für vatikanische Non-Profit-Organisationen mit eigenem Rechtsstatus, heisst es in dem Apostolischen Schreiben des Papstes.
„Wir brauchen eine Kultur der Begegnung“
Videobotschaft des Papstes nach Argentinien
Quelle
Christen brauchen eine „Kultur der Begegnung“, um wirklich helfen zu können: Papst Franziskus wandte sich an diesem Mittwoch an die Gläubigen seines Heimatbistums Buenos Aires, die jedes Jahr am 7. August das Bild des heiligen Gaetano (des hl. Kajetan von Tiene) verehren.
„Wie jedes Jahr spreche ich zu euch, nachdem ich den Gang zum Heiligen gemacht habe. Aber dieses mal habe ich diesen Gang nur mit dem Herzen gemacht. Ich bin etwas weit weg, um diesen so schönen Augenblick gemeinsam mit euch leben zu können.“ Jedes Jahr bilden sich lange Schlangen in Liniers, einem Vorort von Buenos Aires, um dem beliebtesten Heiligen des Landes und dem Patron von „Brot und Arbeit“ Dank abzustatten und an seiner Statue zu beten. Bis zu zehn Stunden warten die Menschen, um zum Gnadenbild zu gelangen, teilweise die ganze Nacht durch.
Polizisten nennen Baby Francisco
Polizisten in der brasilianischen Stadt Salvador de Bahia haben zu Ehren des Papstes ein ausgesetztes Baby Francisco genannt
Salvador da Bahia
Wie die Internetseite „G1 de Globo“ berichtete, hatten Anwohner das Neugeborene in einem Pappkarton auf der Strasse entdeckt – es trug noch die Nabelschnur. Die herbeigerufenen Polizisten brachten es ins Krankenhaus, von dort zog es bei guter Gesundheit in ein Kinderheim um. „Die Polizisten haben es Francisco genannt, als Hommage an den Papst“, sagte der Major Mattos, der am Dienstag in dem Quartier patrouillierte.
afp 26.07.2013 mg



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