Sozialkompetenz

Papst besucht bald Flüchtlingszentrum in Rom

Papst Franziskus will im September eine Einrichtung für Flüchtlinge in Rom besuchen

Der Papst werde sich am 10. September in das vom Jesuiten-Flüchtlingsdienst betriebene Zentrum „Astalli“ begeben, heisst es nach Vatikanangaben. Der Besuch soll am Nachmittag stattfinden und ausschliesslich privaten Charakter haben.

Der Direktor des Zentrums, Giovanni La Manna, hatte Franziskus kurz nach dessen Wahl eingeladen. Über die positive Antwort des Papstes zeigt sich La Manna im Interview mit Radio Vatikan hocherfreut. „Das ist ein weiteres Zeichen der Kontinuität in der Nähe zu Personen, die dazu gezwungen sind, das eigene Land wegen Kriegen und Verfolgungen zu verlassen. Es ist eine tägliche Kontinuität der einfachen und konkreten Gesten, die Anregung und Einladung für uns alle sind, Seinem Beispiel zu folgen.“

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Nachbarn am Mittelmeer

Jene, die seit Jahren „mehr Europa“ in der Aussenpolitik fordern, kennen alle Einsprüche:

Die Tagespost, 19. August, von Stephan Baier

Die Europäische Union solle sich zunächst selbst konsolidieren und ihre innere Ordnung finden, heisst es. Mehr Europa sei den Bürgern angesichts des Brüsseler Zentralismus nicht zuzumuten. Eine europäische Aussenpolitik sei angesichts der US-amerikanischen Dominanz nicht möglich oder nicht nötig. Und zudem würden sich die Nationalstaaten – besonders Grossbritannien und Frankreich – nicht ausgerechnet die Aussenpolitik aus der Hand nehmen lassen.

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Amtliche Mitteilungen – Sonstiges Communiqué

Haltung des Bischofs von Chur zu den Initiativen für die Abschaffung der Besteuerung juristischer Personen durch staatskirchenrechtliche Körperschaften

Bischof Vitus Huonder von ChurQuelle

Katholische Gläubige sind verpflichtet, aus ihren persönlichen materiellen Mitteln die Kirche zu unterstützen. Dies konkretisiert sich hierzulande in der Praxis, Kirchensteuern zu bezahlen oder das Bistum durch Spenden zu unterstützen. Bei den Steuern, welche die staatskirchenrechtlichen Körperschaften (Kirchgemeinden und „Landeskirchen“) von juristischen Personen erheben, handelt es sich jedoch nicht um Gelder der katholischen Gläubigen, sondern um Gelder der Wirtschaft. Ob die staatskirchenrechtlichen Körperschaften die Wirtschaft besteuern dürfen, ist deshalb keine konfessionelle, sondern eine politische Frage. Als solche gehört diese Frage in die Sphäre der staatsbürgerlichen Freiheiten eines jeden Bürgers und Christen, zumal es hierzu keine Stellungnahmen des kirchlichen Lehramtes oder des Kirchenrechts gibt.

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Papst ruft erneut zu Frieden in Ägypten auf

Papst Franziskus verfolgt das Geschehen in Ägypten und die schlimmen Nachrichten, die ihn von dort erreichen, mit wachsender Sorge

Dies berichtet der Vize-Direktor des vatikanischen Pressesaals, Pater Ciro Benedetti an diesem Samstag.

Franziskus, der bereits am Donnerstag beim Angelus zum Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel zum Frieden in Ägypten aufgerufen hatte, erneuerte diesen Appell an diesem Samstag noch einmal. Er sei allen Opfern und ihren Familien sowie den Verletzten und allen, die in Ägypten litten im Gebet nahe. Die Worte von Papst Franziskus für die Opfer in Ägypten haben dort ein reges Echo gefunden. Das berichtet der in Ägypten lebende Pater Rafic Greiche gegenüber Radio Vatikan.

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Schweiz

Kirchensteuer-Debatte als politische Frage

Oberfallenberg by böhringer friedrichQuelle

In den Kantonen Graubünden, Zürich und Nidwalden steht die Abstimmung über die Kirchensteuern für juristische Personen bevor. Zuletzt ist die Initiative „Schluss mit Kirchensteuern für Unternehmen“ im katholischen Kanton Nidwalden im Juli mit 520 Unterschriften zustande gekommen. Das Internetportal kath.ch erinnerte an die Haltung des Bischofs von Chur, Vitus Huonder. Er erklärte im Mai vergangenen Jahres, dass es sich bei den Steuergeldern juristischer Personen nicht um Gelder der Gläubigen handle, sondern um solche der Wirtschaft. Es gehe also um eine politische Frage. Darum verzichte er

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Schweiz: Rund 580.000 Menschen von Armut betroffen

 Rund 580.000 Menschen haben im Jahr 2011 in der Schweiz in Armut gelebt

Das entspricht 7,6 Prozent der Wohnbevölkerung, wie das Bundesamt für Statistik am Dienstag mitteilte.

Die durchschnittliche Armutsgrenze für eine erwachsene Person betrug dabei rund 2.200 Franken pro Monat. Als besonders armutsgefährdet gelten Alleinerziehende, Personen ohne Berufsausbildung oder ohne Studium sowie Personen in Haushalten ohne Erwerbstätige.

Dennoch seien 2011 130.000 Personen trotz Arbeit von Armut betroffen gewesen. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich die Armutsquote der Gesamtbevölkerung aber nicht deutlich verändert, schreibt das Bundesamt für Statistik.

kipa 14.08.2013 al

Nord-Irland-Konflikt

„Insgesamt nimmt die Gewalt ab“ Gewalt-Nachrichten aus Nordirland

Nach einem Marsch pro-britischer Demonstranten kam es in der Nacht auf Samstag in Belfast wieder einmal zu Krawall auf den Strassen.

Nach Medienangaben wurden dabei mehr als 50 Polizisten verletzt. Die deutsche Uschi Grandel berichtet für die Internetseite info-nordirland.de schon lange über den Konfliktlösungsprozess auf der Insel und ist grade selbst in Nord-Irland unterwegs. Sie berichtet Radio Vatikan, wie es zu dem Zusammenstoss kam. Die Loyalisten seien grade in Krawall-Laune, meint Grandel. Sie hatten zwar die Erlaubnis, am Freitag gegen eine Demonstration in Belfast zu protestieren, hielten sich aber nicht an die Auflagen: „Dieser Protest wurde erlaubt, allerdings sollten sie an der Seite demonstrieren und es sollten nicht mehr als insgesamt sechs Gruppen mit nicht mehr als 75 Leuten dabei sein, damit das ganze unter Kontrolle gehalten werden kann.

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