Sozialkompetenz

Friedensmahner unter Kanonendonner

Benedikt XV.

FriedensmahnerQuelle
Vatikan: Papst Benedikt XV.

Die aktuelle Europadebatte wird durch das Wort „verlassen“ geprägt.

Erst wurde lange darüber gesprochen, ob Griechenland und vielleicht noch andere Länder raus müssten aus der EU, jetzt stellt Grossbritannien die Frage, ob es nicht von sich aus gehen will. Ohne Europa auf die EU beschränken zu wollen, tut es vielleicht gut, an die Anfänge zurück zu gehen. Wir wollen das in dieser Sendung tun, und zwar mit einem Portrait des Papstes, der als erster für Frieden und Verständigung in Europa steht, der aber – fast – unbekannt ist: Benedikt XV., Papst während des Ersten Weltkrieges, Mahner für den Frieden.

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Gebetswache: Das Programm

Das Programm

Heil des Römischen VolkesDer Vatikan hat an diesem Donnerstag das Programm für die Gebetswache und den Fastentag für den Frieden am kommenden Samstag veröffentlicht.

Ab 17.45 Uhr bieten insgesamt 50 Priester unter den Kolonnaden auf dem Petersplatz Gelegenheit zur Beichte.

Um 18.30 Uhr wird der Friedensappell verlesen, den Papst Franziskus beim Angelus am 1. September äusserte;

um 19 Uhr beginnt dann die Gebetswache.

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Längste Papst-Liturgie der Neuzeit

Auch die zwei neuesten Twitter-Botschaften von Papst Franziskus beschäftigen sich mit dem Thema Frieden

Wunderbares Video von Maalula 
Willkommen in Maalula

 Die eine lautet so: „Der Frieden ist ein Gut, das alle Grenzen überwindet, weil es eben ein Gut der ganzen Menschheit ist.“

Die zweite Botschaft sagt: „Liebe junge Freunde, betet gemeinsam mit mir für den Frieden in der Welt.“

Am Samstagabend hält Papst Franziskus eine Gebetswache für Syrien, den Nahen Osten und andere Konfliktherde. Die Feier auf dem Petersplatz wird die längste Liturgie eines Papstes in der Neuzeit.

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Syrien: Eine schwierige Gewissensentscheidung

Beim G-20-Gipfel in St. Petersburg ist auch der Friedensappell des Papstes für Syrien zur Sprache gekommen

GewissensentscheidungJordanien/Vatikan: Tauran ist beeindruckt

Das berichten Medien aus der russischen Stadt. Während des gemeinsamen Abendessens der Staats- und Regierungschefs habe der italienische Ministerpräsident Letta am Donnerstag auf den Brief von Franziskus an die G-20 hingewiesen.

Auch Russlands Präsident Vladimir Putin erinnerte am Freitagnachmittag vor Journalisten an die Papstbotschaft: Er betonte, dass Franziskus einen Militärschlag des Westens in Syrien für nicht zulässig halte. In dem am Donnerstag bekannt gewordenen Schreiben fordert der Papst den Einsatz der Internationalen Gemeinschaft für eine friedliche Verhandlungslösung in Syrien. Bemühungen um eine militärische Lösung nennt er „sinnlos“.

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Papstbrief an G20

„Findet eine friedliche Lösung für Syrien!“

G20Einen eindringlichen Appell für eine friedliche Lösung des Syrienkonflikts hat Papst Franziskus an den russischen Präsidenten Wladimir Putin und an alle auf dem G20-Gipfel anwesenden Staatschefs gerichtet. Das Schreiben ist an Putin adressiert und trägt das Datum von Mittwoch. Der Vatikan veröffentlichte es an diesem Donnerstag.

„Die Führer der G20 Staaten können angesichts der dramatischen Situation unseres geliebten syrischen Volkes nicht teilnahmslos bleiben. Die Situation dauert schon viel zu lange an, und es besteht das Risiko, dass nur noch mehr Leid auf diese Region zukommt, die schon bitter unter den Kämpfen leidet und dringend Frieden braucht. An alle anwesenden Staatschefs, an jeden einzelnen von ihnen, richte ich eine Bitte aus tiefstem Herzen: Finden Sie einen Weg, den Konflikt zu lösen und legen Sie das sinnlose Streben nach einer militärischen Lösung beiseite.

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Jordanien

Interreligiöses Bündnis gegen Konflikte

pro orienteInformation christlicher Orient
Jordaniens König bestätigt die Pflicht, die Nahost-Christen zu schützen

König Abdullah II. will ein Dialogbündnis zwischen Christen und Muslimen im Nahen Osten herbeiführen. Die Allianz solle bei der Überwindung von Tendenzen helfen, die die Konflikte in der Region schüren und dem dortigen humanitär-kulturellen Erbe fremd sind, berichtet die Stiftung Pro Oriente am Mittwoch.

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Angelus, Petersplatz Sonntag, 1. September 2013

Papst Franziskus

OlivenzweigQuelle
Pacem in terris: Enzyklika über den Frieden unter allen Völkern

Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Heute, liebe Brüder und Schwestern, möchte ich mir den Schrei zu eigen machen, der von jedem Winkel der Erde, von jedem Volk, aus dem Herzen eines jeden und von der einen grossen Menschheitsfamilie mit immer grösserer Ängstlichkeit aufsteigt. Es ist der Schrei nach Frieden. Es ist der Schrei, der laut ruft: Wir wollen eine friedliche Welt; wir wollen Männer und Frauen des Friedens sein; wir wollen, dass in dieser unserer Weltgemeinschaft, die durch Spaltungen und Konflikte zerrissen ist, der Friede aufbreche und nie wieder Krieg sei!

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