Sozialkompetenz

Putins Spiele in Sotschi und Kiew

Von Olympischem Frieden keine Spur

Markus RederDie Tagespost, 19. Februar 2014, von Markus Reder

Von Olympischem Frieden keine Spur. Olympischer Frieden hiess jenes im alten Hellas geschlossene Abkommen, das einen sicheren Verlauf der Spiele garantieren und eine gefahrlose An- und Abreise der Teilnehmer ermöglichen sollte. Schon in der Antike wurde dieser Vertrag mehrfach gebrochen und weiter gemetzelt. Doch die Idee fasziniert bis heute: Die Olympischen Spiele als eine Zeit der internationalen Waffenruhe, als ein Moment des Friedens. Selten war die Diskrepanz zwischen solch hehren Idealen und der politischen Wirklichkeit grösser und offensichtlicher als in diesen Tagen. Während Wladimir Putin in Sotschi sich selbst und die schönen Seiten Russlands vor den Augen der Weltöffentlichkeit in Szene setzt, fliesst auf Kiews Strassen Blut: Mehr als tausend Verletzte, mindestens 25 Tote – und ein Ende der Gewalt ist nicht in Sicht.

Sotschi

“Olympia-Kaplan” Chavanne feiert Messe mit Sportlern

Erzdiözese Wien

Österreichische Athleten bekamen vor Wettkämpfen gesegnete Kreuze

Wien-Sotschi, kath.net/KAP, 11. Februar 2014

“Olympia-Kaplan” Johannes Paul Chavanne (Foto) zelebriert am Mittwoch seine erste Messfeier mit österreichischen Sportler, die bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi Wettkämpfe bestreiten. Das kündigte der Heiligenkreuzer Ordensmann am Montag auf seinem “Olympia-Blog” an. Viele Athleten und auch Funktionäre und Betreuer hätten ihr Kommen zugesagt.

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Brot und Spiele, Macht und Prestige

Die politischen Herrscher und die Olympischen Spiele

Brot und Spiele, Macht und Prestige. Die lange Geschichte der Olympischen Spiele ist geprägt von der Instrumentalisierung durch die Politik: Kaiser Nero liess es sich nicht nehmen, als Athlet mitzumischen. Die Nazis nutzten die Spiele für ihre Propaganda. Dann folgten zahlreiche Boykotte. Auch die Spiele von Sotschi, die am 7. Februar beginnen, gehören leider in diesen bunten politischen Reigen.

Die Tagespost, 3. Februar 2014, von Oskar M. Jacobsen

Olympia – damit verbindet man nicht nur das einstige Heiligtum des Zeus im Nordwesten der peloponnesischen Halbinsel, sondern auch sportliche Wettkämpfe im Namen einer grossen völkerverbindenden Idee – die Olympischen Spiele, welche der Überlieferung nach bereits im Jahre 776 v. Chr. ausgetragen wurden.

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Die Tragödie von Weltbild

Die Bischöfe hatten in ihrer Gesamtheit nicht die Kraft, die Fehlentwicklungen von Weltbild abzustellen

Hubert GindertQuelle
Der Fels: Katholisches Wort in die Zeit

Die Insolvenz hat ihnen nun ihre Aufgabe abgenommen.

Gastkommentar von Hubert Gindert (Forum Deutscher Katholiken)

Augsburg, 3. Februar 2014, kath.net/Forum Deutscher Katholiken 

Am 10. Januar 2014 hat Weltbild Antrag auf Insolvenz gestellt. Nun wird diskutiert, wer Weltbild in die Insolvenz geführt hat. Das Unternehmen ist der drittgrösste Buchhändler in Europa. Er beschäftigt rund 6800 Mitarbeiter und meldete 2011 einen Umsatz von 1,6 Milliarden Euro.

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“Avanti donne”

Frauen mit Behinderung in der Schweiz

Quelle

Dringender Handlungsbedarf in Gesellschaft und Politik

Rom, 29. Januar 2014, zenit.org, Britta Dörre

In der Schweiz leben rund 1,2 Millionen behinderte Menschen, davon sind 700.000 weiblich, so die Informationsplattform “humanrights.ch”.

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Hilfe, wir verblöden

Voyeurismus

HoffnungReisserische Formate wie das “Dschungelcamp” werden nicht nur in der Boulevardpresse gefeiert. Von Burkhardt Gorissen

Die Tagespost, 29. Januar 2014

Bei den Privatsendern dominieren Sendungen, die sich bis zum totalen Niveauverlust bewegen. RTL fokussiert diese Trash-Formate auf niedrigste Instinkte. Sinnfreie “Prüfungen”, wie das Verspeisen von Kakerlaken oder sich von Mehlwürmern überschütten zu lassen, erinnern an das Ekeltraining in Satanistenvereinigungen und bezeugen die Dekadenz der Postmoderne.

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Genf II

Hoffnung für die Frauen und Kinder von Homs

Frauen und Kinder können die syrische Stadt Homs verlassen. Das kündigte der von der UNO und der Arabischen Liga benannte Vermittler in dem Bürgerkrieg, der Algerier Lakhdar Brahimi, in einer Pressekonferenz an. Es ist ein erstes Ergebnis der Friedenskonferenz zu Syrien, genannt Genf II, die in der vergangenen Woche zum ersten Mal Vertreter der Regierung Baschar al Assad und der Opposition zu Verhandlungen zusammenbrachte. Zuerst an getrennten Tischen, dann aber auch in direktem Gegenüber wurden Wege für eine Befriedung des Landes ausgelotet. Die erste Friedenskonferenz zu Syrien – Genf I – hatte bereits vor 18 Monaten zu einem Ende der Gewalt aufgerufen. Der Bürgerkrieg im Land dauert nun bereits drei Jahre. Brahimi berichtet über Details der Diskussionen:

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