Sozialkompetenz

“Wir müssen das Salz des Irak sein”

Gerade angesichts all der Probleme bemühen sich irakische Christen weiter um ein Leben aus dem Glauben

Kirkuk , Die Tagespost, 02. Juli 2014

Versteckt liegt die Kathedrale der Chaldäer in Kirkuk. Strassensperren und Polizeiposten muss passieren, wer zu der in einem Wohnviertel gelegenen Kirche gelangen will. Ein Denkmal vor dem Gebäude macht klar, warum das so ist. Es erinnert an die Christen, die nach der amerikanischen Invasion Anschlägen zum Opfer gefallen sind, auch in Kirkuk. Seit Jahren ist die Stadt unruhig und umkämpft. Kirkuk ist dabei nicht gerade ein Ausbund an Schönheit. Staubig ist der Ort. Unbarmherzig scheint die Sonne auf eine endlose Ansammlung von ohne ästhetischen Anspruch errichteten Zweckbauten. Ödes Land liegt umher.

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Vatikanische Finanzaufsichtsbehörde AIF

Vatikan und USA tauschen künftig Infos über Finanzgeschäfte aus

Die vatikanische Finanzaufsichtsbehörde AIF hat mit dem US-Bankenaufsichtsbehörde OCC ein Abkommen unterzeichnet. Das gab der Vatikan an diesem Montag bekannt. Bei dem Vertrag handele es sich um ein Abkommen über Informationsaustausch zwischen dem Heiligen Stuhl und den Vereinigten Staaten. Der Direktor der vatikanischen AIF, der Schweizer René Brülhart, wertete die Übereinkunft als weiteren Schritt in den Bemühungen des Vatikans um Transparenz. Sie zeige, dass der Heilige Stuhl Teil der globalen Familie gut regulierter Finanzakteure sei. Seine Behörde erwarte weitere bilaterale Verträge mit den Kontrollbehörden anderer Länder, so Brülhart weiter.

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Vatikan wirbt für den Peterspfennig

Ein Beitrag zu der traditionellen Kollekte am 29. Juni

Peterspfennig

Ein Beitrag zu der traditionellen Kollekte am 29. Juni sei eine “einfache Geste”, die jeden Gläubigen mit dem Nachfolger Petri verbinde und diesem helfe, seine wohltätigen Werke auszuweiten, sagte Kurienerzbischof Becciu.

Rom, kath.net/KNA, 27. Juni 2014

Der Vatikan wirbt für Spenden an den Papst durch den sogenannten Peterspfennig. Ein Beitrag zu der traditionellen Kollekte am 29. Juni sei eine “einfache Geste”, die jeden Gläubigen mit dem Nachfolger Petri verbinde und diesem helfe, seine wohltätigen Werke auszuweiten, sagte der vatikanische Innenminister, Erzbischof Angelo Becciu, am Montag dem Pressedienst SIR.

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Papst gegen Legalisierung leichter Drogen

Papst Franziskus hat sich gegen jegliche Legalisierung von Drogen ausgesprochen

An diesem Freitagmorgen empfing er im Vatikan die Teilnehmer einer Drogenfahnder-Konferenz, die derzeit in Rom stattfindet. Ihnen sagte Franziskus, dass es falsch sei, “die Drogensucht mit Rauschgift” zu bekämpfen. Heute sei wohl der Drogenhandel der grösste “Geldmacher”, und dies sei tragisch.

“Ich möchte ganz klar sagen: Drogen besiegt man nicht mit Drogen! Drogen sind immer schlecht, und man kann nicht das Übel mit Kompromissen besiegen. Es ist falsch, zu denken, dass man das Drogenproblem mit der Legalisierung von leichten Drogen in den Griff bekäme. Ersatzdrogen als Therapiemethoden sind auch keine Lösung, weil es einfach bedeutet, dass wir vor dem Rauschigift kapitulieren. Sagt Nein zu Drogen und Ja zum Leben! So sollte die Botschaft lauten.”

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Vierundfünfzig verweht

Das “Wunder von Bern” jährt sich demnächst zum 60. Mal, aber der “Geist von Spiez” kommt abhanden

Die Tagespost, 16. Juni 2014, Von Theo Schwarzmüller 

Symbolträchtig: In dem legendären deutschen Teamhotel Belvédere in der Schweiz sind bei einem Umbau die bislang noch original vorhandenen Spielerzimmer komplett verschwunden.

Seinerzeit, neun Jahre nach dem Krieg, konnte der DFB nicht daran denken, sich wie jetzt zur Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien eine teure Bungalowanlage aus dem Sand zu stampfen, fernab der Realitäten das Gastgeberlandes. Bundestrainer Sepp Herberger, katholischer Arbeitersohn aus Mannheim, war froh, dass er zweckmässig ausgestattete Zimmer im dritten, oberen Stockwerk eines traditionsreichen Hauses fand, natürlich noch ohne jeden Medienrummel und die Allgegenwart des Fernsehens.

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Richtig Geld anlegen lernen

Vatikan: Richtig Geld anlegen lernen

nStrategien zur Geldanlage müssen nach Worten von Papst Franziskus stärker den Belangen der Armen Rechnung tragen. Man sollte verantwortungsvolle Anlageformen entwickeln, die etwas Gewinn abwerfen und zugleich die wirtschaftliche und soziale Entwicklung armer Völkern fördern; die Wirtschaft kennt solche Strategien unter dem Schlagwort “Impact Inveseting”.

Franziskus äusserte sich an diesem Montag im Vatikan vor den Teilnehmern einer Konferenz über “Investieren für die Armen”. Man könne “nicht länger tolerieren, dass die Finanzmärkte das Schicksal der Völker bestimmen, statt den Bedürftigen zu helfen”. Als “Skandal” bezeichnete Franziskus Spekulationen auf Nahrungsmittelpreise. Diese hätten schlimmste Konsequenzen für den Zugang armer Menschen zu Lebensmitteln.

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Papst bei Sant’Egidio

Begegnung mit Flüchtlingen, Obdachlosen und engagierten Laien

Sant' EgidioPapst Franziskus hat am Sonntagnachmittag der im Caritas- und Sozialbereich engagierten katholischen Gemeinschaft Sant’ Egidio einen Besuch abgestattet. In der römischen Basilika Santa Maria in Trastevere nahm er an einem Wortgottesdienst teil, den die Gemeinschaft zusammen mit von ihr betreuten Armen, Obdachlosen, Flüchtlingen, Behinderten und Roma gestaltete. Anschliessend besuchte er das nahegelegte Zentrum von Sant’Egidio.

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