Sozialkompetenz

XXIII. Welttag der Kranken

“Die wahre Nächstenliebe ist hingegen eine Teilnahme, die nicht urteilt”

Lourdes
Welttag der Kranken

Rom, , zenit.org, Britta Dörre

Weltweit wird heute, am Festtag “Unserer Lieben Frau von Lourdes” der “Welttag der Kranken” begangen. Der Gedenktag wurde 1993 von Papst Johannes Paul II. eingeführt. Dieses Jahr steht der Welttag unter dem Thema: “Sapentia cordis – Auge war ich für den Blinden, dem Lahmen wurde ich zum Fuss” (Ijob 29,15).

In seiner schon am 30. Dezember 2014 veröffentlichten Botschaft zum heutigen XXIII. Weltkrankentag, hatte sich Papst Franziskus vor allem an die Kranken und die im Gesundheitswesen Tätigen gewandt.

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Ende der Plattheiten

Der Dresdner Politologe Professor Werner Patzelt hat eine Studie über Pegida-Demonstranten vorgestellt

Politologe Werner Patzelt kritisiert den Umgang der Politik mit Pegida, fordert inhaltliche Auseinandersetzung und sieht die Bewegung vor dem Aus

Die Tagespost, 04. Februar 2015

Von Markus Reder

Der Dresdner Politologe Professor Werner Patzelt hat eine Studie über Pegida-Demonstranten vorgestellt. Der Politik rät Patzelt zu kommunizieren und zu diskutieren und Pegida zu konkreten Forderungen zu veranlassen.

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Islamische Seelsorge gegen Radikalisierung

Jeden Freitag kommt er zum Freitagsgebet in die Justizvollzugsanstalt Freiburg: Jörg Imran Schröter

Quelle

Der 44jährige ist in christlichem Milieu aufgewachsen, als junger Mann faszinierte ihn der mystische Islam. Schröter konvertierte, studierte Islamwissenschaft und Lehramt. Heute ist er Lehrer an einer Grundschule, gibt islamischen Religionsunterricht und beteiligt sich an der Ausbildung islamischer Religionslehrer. Als ehrenamtlich Seelsorger im Gefängnis ist er zuständig für das Freitagsgebet. Michael Hermann hat sich für Radio Vatikan mit ihm getroffen.

Er sieht sich als religiöser Übersetzer zwischen dem Gefängnis und muslimischen Gefangenen. Seine Meinung ist, dass der Strafvollzug noch nicht ausreichend auf die religiösen Bedürfnisse der muslimischen Gefangenen eingestellt ist, das fängt beim Essen an und geht beim Gebet weiter, weiss Schröter: “Man möchte vielleicht das Ritualgebet verrichten und auch das ist nicht immer möglich.

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Triumph des Pragmatismus

‘Deutschland im Winterschlaf’

Licht des Friedens

Unter Bundeskanzlerin Angela Merkel vollzieht sich die Staatsräson nach Moden und Sachzwängen: Das erfüllt die Sehnsüchte und Harmoniewünsche vieler Bürger. Doch Vorsicht! Eine Politik ohne Wertemassstäbe schwächt die Demokratie und stärkt die extremen Ränder.

Die Tagespost, 12. Januar 2015

Von Björn Hayer

Deutschland im Winterschlaf. Wie selig schlummerte das Volk der Dichter und Denker, der Fleissigen und Ordentlichen in den vergangenen Jahren. Kein Wunder: Eine unaufgeregte Mutter der Nation wiegte es in ihren Armen.

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Pariser Kardinal beim Papst

Das Treffen war schon lange geplant

Papst Franziskus traf an diesem Donnerstag, einen Tag nach dem Anschlag auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo, mit dem Erzbischof von Paris, Kardinal André Vingt-Trois, im Vatikan zu einer privaten Unterredung zusammen. Angaben über Anlass und Inhalt des Gesprächs machte der Vatikan wie üblich nicht. Am Donnerstag endete im Vatikan auch eine Konferenz über den interreligiösen Dialog in Frankreich, an der auch vier Imame aus dem Land teilgenommen haben. Sie hatten am Mittwoch die Generalaudienz von Papst Franziskus besucht und waren von ihm begrüsst worden.

Attacken auf muslimische Einrichtungen

In Frankreich ist es in der Nacht auf Donnerstag und am darauffolgenden Morgen zu Angriffen auf muslimische Einrichtungen gekommen. Nach dem offenbar islamistisch motivierten Anschlag auf die Charlie Hebdo in Paris wurden eine Moschee im nordwestfranzösischen Mans sowie ein muslimischer Gebetsraum im südfranzösischen Port-la-Nouvelle beschossen. Eine Explosion gab es nach Polizeiangaben zudem am Donnerstagmorgen vor einem Kebab-Lokal nahe einer Moschee im ostfranzösischen Villefranche-sur-Saone. Verletzte gab es keine.

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“Die Anständigen und die Unanständigen”

Wir sind nicht Charlie

Von Stefan Rehder

Die Tagespost, 09. Januar 2015

Nichts vermag das Massaker, das nach bisherigen Erkenntnissen zwei Tatverdächtige an der Redaktion des französischen Magazins “Charlie Hebdo” verübten, zu rechtfertigen. Auch nicht die Verteidigung von Glaubensgütern. Wer Menschen abschlachtet, weil sie das, was anderen heilig ist, zur Zielscheibe öffentlichen Gespötts machen, offenbart nicht etwa Liebe zu Gott, sondern masslosen Hass auf dessen Geschöpfe. Er kann sich auch nicht auf “heiligen Zorn” berufen, einer Motivation, die mittelalterlichen Theologen wie Thomas von Aquin (1225–1275) noch völlig geläufig war und der vielleicht selbst Jesus antrieb, als er die Händler und ihr Vieh aus dem Tempel trieb. Denn anders als Hass ist der “heilige Zorn” nicht blind.

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“Franziskus-Effekt kann viel für den Frieden tun”

Der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden rechnet damit, dass 2015 Konflikte mit der Mithilfe des Heiligen Stuhls angegangen werden können

Bischof Mario TosoQuelle

Das sagt im Gespräch mit Radio Vatikan der Sekretär des “Friedensrates”, Bischof Mario Toso. Der Franziskus-Effekt könne wie im jüngsten Falle beim Friedensdialog zwischen den USA und Kuba auch weitere ähnliche Resultate hervorrufen. Toso denke vor allem an Friedensgespräche im Nahen Osten. Doch der Franziskus-Effekt – also das Eingehen auf die Worte des Papstes – könne auch in anderen Bereichen Früchte tragen.

“Die neue Enzyklika, die demnächst erscheinen wird, wird ja vor allem auf die Umwelt-Frage eingehen. Damit verbunden sind alle sozialen Fragen. Um Frieden und Versöhnung zu schaffen, müssen wir also zuerst die ethischen und anthropologischen Grundlagen kennen und deshalb wird der Papst mit seiner Schrift viel für den Dialog beitragen“, ist Toso überzeugt.

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