Sozialkompetenz

„Mit Bildung gegen Extremismus“

Woche der Brüderlichkeit: „Mit Bildung gegen Extremismus

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Woche der Brüderlichkeit

Mit einem Appell gegen Hassreden und Rechtsextremismus hat der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck die christlich-jüdische „Woche der Brüderlichkeit 2016“ eröffnet. „Wer glaubt, das christliche Abendland mit der Herabsetzung Anderer, mit Ausgrenzung Andersgläubiger, mit Hassparolen und Säuberungsphantasien verteidigen zu sollen, hat es schon verraten“, sagte er am Sonntag in Hannover. In diesem Jahr dreht sich die Woche der Brüderlichkeit um den Missbrauch von Religion in Zeiten von Terrorismus und Fremdenfeindlichkeit. Petra Kunik ist Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Frankfurt am Main und Mitglied im Gesprächskreis Juden und Christen im Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Mit Radio Vatikan sprach sie über Fremdenfeindlichkeit, Flüchtlinge und die Bedeutung der Bildung im Kampf gegen religiösen Extremismus.

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Mit Bildung zu neuem Selbstvertrauen

Vatikan am Welttag der Frau: Mit Bildung zu neuem Selbstvertrauen

maria 20Quelle

Zum dritten Mal in Serie wird im Vatikan der internationale Welttag der Frau begangen. Das Erzähl-Event „Voices of Faith“, zu Deutsch „Stimmen des Glaubens“, am 8. März in der Casina Pio IV. in den vatikanischen Gärten bietet engagierten Katholikinnen aus aller Welt eine Plattform. Eingeladen sind Frauen aus vier Kontinenten, die Opfer von Menschenhandel oder Zwangsheirat wurden oder aktiv gegen diese Missstände ankämpfen. Thema ist auch der Zugang zu Bildung für Frauen in armen Ländern. Zusätzlich ist eine Podiumsdiskussion zur Rolle der Frau in der Kirche geplant.

Chantal Götz, die Präsidentin der katholischen Fidel-Götz-Stiftung aus Liechtenstein, organisiert das Treffen im Vatikan. Es trägt anlässlich des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit den Titel „Barmherzigkeit braucht Mut“. Götz erklärt, warum es so wichtig ist, die Stimmen dieser Frauen zu hören:

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Jesaia 5.8

Weherufe über die Sünden der Grossen

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8. Weh denen, die ein Haus an das andere ziehen und einen Acker zum andern bringen, bis dass kein Raum mehr da sei, dass sie allein das Land besitzen! (Micha 2.2)

9. Es ist in meinen Ohren das Wort des HERRN Zebaoth: Was gilt’s, wo nicht die vielen Häuser sollen wüst werden und die grossen und feinen öde stehen?

10. Denn zehn Acker Weinberg soll nur einen Eimer geben und ein Malter Samen soll nur einen Scheffel geben.

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Jordanien

Initiative zum Jahr der Barmherzigkeit: Tafel verteilt jeden Tag 500 Mahlzeiten an Arme

Heilig-Grab-Kirche-Jerusalem-2„Da tickt eine Zeitbombe“
Israel blockiert Konten des Lateinischen Patriarchats

Amman, Fides – Dienst, 10. Dezember 2015

Am Mittwoch, den 23. Dezember beginnt eine Tafel ihre Tätigkeit, die jeden Tag von 14 Uhr bis 16 Uhr ingesamt rund 500 Mahlzeiten an Bedürftige verteilt. Das so genannte „Restaurant der Barmherzigkeit“ wurde in Amman von der Ortskirche in Zusammenarbeit mit Caritas Jordanien auf den Weg gebracht. An der offiziellen Eröffnung werden Erzbischof Maroun Laham, Vikar für Jordanien des lateinischen Patriarchats Jerusalems und der Bürgermeister von Amman teilnehmen, im Zeichen des Interesses der Institutionen für kirchliche Initiativen.

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Die alte Geschichte von Nabot wiederholt sich täglich

Mit diesen Worten aus De Nabuthae ermahnte der heilige Ambrosius die Menschen seiner Zeit

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Enzyklika Rerum novarum
Vor 75 Jahren – Pius XI. stirbt
Caritate Christi compulsi: Pius XI., Enzyklika über die gegenwärtigen Menschheitskrise: 3.5.1932
Papst Paul VI. (6o)

Mit diesen Worten aus De Nabuthae ermahnte der heilige Ambrosius die Menschen seiner Zeit. Das Werk ist nach jenem Armen in der Bibel benannt, der dem damaligen Herrrscher der Juden widersprechen musste.

von Lorenzo Cappelletti

Es war einmal ein Mann namens Nabot. Er besass in Jesreel einen Weinberg, der die Begierde Ahabs, des Königs von Samaria, weckte. Um ihn also zu erwerben, machte ihm der König verschiedene Angebote, aber Nabot lehnte sie ab: „Der Herr bewahre mich davor, dass ich dir das Erbe meiner Väter überlasse.“ Der König war in seinem Stolz verletzt. Seiner Frau Isebel entging der Missmut ihres Gatten nicht, und daher versprach sie ihm: „Ich werde dir den Weinberg Nabots aus Jesreel verschaffen.“ Sie befahl den Ältesten, zwei nichtswürdige Männer als Zeugen gegen Nabot zu suchen. Sie sollten ihn öffentlich beschuldigen, gegen Gott und den König gelästert zu haben. Gesagt, getan. Nabot wurde gesteinigt, und Ahab erwarb den Weinberg.

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… trotzdem Ja zum Leben sagen:

… trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager

„Die Konzentrationslager Hitlers und Himmlers sind heute historisch, sie sind nur ein Beispiel für vielfach andere, neuere Höllen; und wie Viktor Frankl seine Lager-Zeit überwand, das ist inzwischen anwendbar geworden auf viele, nicht nur deutsche Situationen, die Zweifel am Sinn des Lebens nahelegen“

Hans Weigel im Vorwort

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Prof. Dr. Viktor E. Frankl (1905–1997) war Professor für Neurologie und Psychiatrie an der Universität Wien und Professor für Logotherapie u.a. in San Diego, Kalifornien. Begründer der Logotherapie. Inhaber von 29 Ehrendoktoraten. Seine Bücher wurden in 22 Sprachen übersetzt.

Kundenrezension amazon (90):  LESEPROBE

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Friede, Versöhnung und satte Wirtschaftsverträge

Als Start seiner ersten Europareise hatte sich der iranische Präsident Rom ausgesucht – Rohani lädt auch Franziskus nach Teheran ein

Von Guido Horst

Rom, Die Tagespost, 27. Januar 2016

Bei aller Feierlichkeit, mit der der iranische Staatspräsident Hassan Rohani den ersten Europabesuch nach dem Ende des Embargos und der aussenpolitischen Isolation seines Landes in Italien begonnen hat – es blieb am Ende ein schlechter Nachgeschmack. Staatsvisite in Italien, das heisst Rom: Empfang beim Präsident der Republik, Begegnung mit dem Regierungschef, Reitergarden, Prachtuniformen, völlig blockierter Verkehr, Einfahrt in den Vatikan und Audienz beim Papst. Der Politiker und schiitische Rechtsgelehrte hatte sich ein passendes „Einfallstor“ für seinen ersten öffentlichen Auftritt im Okzident ausgesucht, bevor er nach Frankreich weiterflog. Doch zur Pressekonferenz mit Ministerpräsident Matteo Renzi – ebenfalls stilvoll in den Kapitolinischen Museen – am Montagabend hatten die Verantwortlichen nackte Statuen aus Marmor abgedeckt und hinter Holzverschlägen verschwinden lassen. Sogar die Kapitolinische Venus machte ein solcher Blickschutz unsichtbar.

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