Schöpfung

Papst lobt Mission des James-Webb-Weltraumteleskops

Papst Leo XIV. freut sich über die Erfolge des James-Webb-Weltraumteleskops, das seit drei Jahren Bilder und Daten aus dem All liefert und sie der Öffentlichkeit zugänglich macht. An diesem Montag empfing Leo Astronomie-Studierende in Audienz – auch ihnen empfahl er, ihr Wissen zu teilen

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Ansprache von Papst Leo XIV. an die Teilnehmer des Sommerkurses der Astrophysik-Schule der vatikanischen Sternwarte – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va
Papst: Sport als Weg des Glaubens – Vatican News

Gudrun Sailer – Vatikanstadt

Die Sommerschule der vatikanischen Sternwarte in Castel Gandolfo ist bereits zum 19. Mal am Start. Den ganzen Juni über konzentrieren sich die 22 Nachwuchs-Astronomen aus aller Welt diesmal auf das Studium der Daten und Bilder des James-Webb-Weltraumteleskops, das zu Weihnachten 2021 ins All transportiert wurde.

“Es muss eine spannende Zeit für Astronomen sein!”

“Es muss eine spannende Zeit für Astronomen sein!”, sagte der Papst den Studierenden in seiner Muttersprache Englisch, zugleich lingua franca in der Astronomie. Das neue Teleskop ermögliche es erstmals, die Atmosphäre von Planeten außerhalb unseres Sonnensystems zu erfassen, “auf denen sich möglicherweise Leben entwickelt”, und “sogar das uralte Licht ferner Galaxien” vom Beginn des Universums zu untersuchen. “Das Wissenschaftsteam des Weltraumteleskops hat hart daran gearbeitet, diese Bilder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wofür wir alle dankbar sein können”, erklärte der Papst.

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Brennende Erde: Eine Geschichte der letzten 500 Jahre

Wie der Planet die Menschen geformt hat und die Menschen den Planeten – eine bahnbrechende neue Globalgeschichte der Erde

Buchtipp: Ein anderer Blick auf Fortschritt und Zerstörung – Vatican News/Rezension
How We Built Civilisation | Sunil Amrith

Wie der Planet die Menschen geformt hat und die Menschen den Planeten – eine bahnbrechende neue Globalgeschichte der Erde.

In diesem außergewöhnlichen Buch fügt der junge Historiker Sunil Amrith die Geschichten der Umwelt und der Imperien, der Genozide und der Ökozide, der Expansion menschlicher Freiheit und ihrer planetarischen Kosten zusammen. Ergreift auf eine Vielzahl von Quellen zurück und blickt auf die Hinterlassenschaft des portugiesischen Silberbergbaus in Peru ebenso wie auf die britische Jagd nach Gold in Südafrika oder die Ölextraktion in Zentralasien. Er erkundet Seewege, Schienen und Autobahnen, die Menschen an neue Orte gebracht haben, wo sie einander bekämpften oder sich die widerständige Natur unterwarfen. Sein Buch zeigt, dass wir einen anderen Blick auf unsere Geschichte gewinnen müssen, wenn wir die Weisheit erlangen wollen, die Erde zu retten.

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Schweiz: Hoffnung und Zusammenhalt in Blatten

Nach dem verheerenden Gletscherabbruch im Schweizer Wallis sitzt der Schock und Schmerz bei den Menschen aus Blatten tief. Der kleine Ort, der unter Geröll- und Schlammmassen begraben wurde, steht vor einer ungewissen Zukunft. Doch mitten in der Trauer gibt es auch erste Zeichen des Zusammenhalts und der Hoffnung

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Der katholische Pfarrer Thomas Pfammatter, Seelsorger im Lötschental, schildert die schwierige Lage der Menschen gegenüber dem Online-Portal kath.ch: “Viele Blattnerinnen und Blattner sind sehr betroffen und vor allem skeptisch, was die Zukunft angeht.” Gleichzeitig spüre er in den Gesprächen eine neue Hoffnung: “Wir halten jetzt alle zusammen. Wir geben nicht auf. Wir helfen einander.”

Seelsorge als Halt in der Krise

Als Seelsorger versucht Pfammatter, für die Menschen da zu sein, ihnen zuzuhören und ein gemeinsames Miteinander im Glauben zu stärken. “Die Leute sind sehr dankbar, wenn sie reden können. Dieses Zuhören und Redenlassen hat etwas Tröstendes.” Im Sonntagsgottesdienst sprach er über die gemeinsame Verbundenheit in der Not und die breite Solidarität, die viele von außerhalb zeigen. Tatsächlich erreichen ihn derzeit zahlreiche E-Mails mit Zuspruch aus dem In- und Ausland. “Die schreiben: ‘Wir denken an Euch, wir sind bei Euch.’ Das ist eine sehr schöne Erfahrung.”

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Schweiz: Kirchturm in Blatten nicht mehr zu sehen

Die Menschen in Blatten und im Lötschental stehen nach der Naturkatastrophe weiter unter Schock. Eine Geröll- und Schlammlawine hat am Mittwochabend das 300-Seelendorf nach dem Sturz des Gletschers unter sich begraben. Auch die Kirche ist nicht mehr

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Kirchen und Kapellen | Lötschental Tourismus

Nur noch wenige Häuser sind stehengeblieben; viele von ihnen wurden aber mittlerweile überflutet, weil der Fluss Lonza derzeit noch keinen Abfluss hat. Eine Flutwelle droht. Wie der Kanton Wallis in seiner letzten Katastrophenmeldung am Freitagmorgen mitteilte, ist der See, der sich durch das Abbruchmaterial des Birchgletschers und die Geröllmassen vom Kleinen Nesthorn gebildet hat, nahezu bis zum oberen Rand des Schuttkegels angestiegen und wird wahrscheinlich im Laufe des Tages überlaufen.

Die mehrere Dutzend Meter hohe und rund zwei Kilometer lange Bergsturzmasse, die über den Grossteil des Dorfes Blatten niedergegangen ist, hat den Flusslauf der Lonza blockiert und in der Folge einen See gebildet. Insgesamt wurden 365 Personen evakuiert.

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Gott – nahe in Freude und Leid

Fas­sungs­los schaut die Welt die Bil­der, die uns aus dem Löt­schen­tal errei­chen. Das Dorf Blat­ten wurde von einem gewal­ti­gen Fels­sturz ver­schüt­tet; die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner wur­den zum Glück recht­zei­tig eva­ku­iert. Paul Mar­tone, Medi­en­ver­ant­wort­li­cher des Bis­tums Sit­ten, war als Pries­ter im Löt­schen­tal tätig. Auf die Anfrage von «swiss​-cath​.ch» ver­fasste er einen sehr per­sön­li­chen und berüh­ren­den Text zu den aktu­el­len Ereignissen

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Bischof Jean-Marie Lovey: “Ich weine um Blatten.” – Bistum Chur
Schweiz: Bischöfe bekunden Solidarität mit Blatten – Vatican News
Mgr. Jean-Marie Lovey – Schweizer Bischofkonferenz
Gebete – Morgengebet und Abendgebet Vatican News – Vatican News
Schweizer Bischöfe bekunden nach dramatischen Gletschersturz ihre Solidarität

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Ökologische Schulden, globale Pflicht

Ökologische Schulden, globale Pflicht: Caritas und Vatikan fordern Gerechtigkeit

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Civil society perspective on the 4th International Conference on Financing for Development (FfD4)
COP30 Brasil Amazônia – English
Caritas Internationalis fördert die Kampagne “Aus Schulden wird Hoffnung” – Dikasterium zur Förderung der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen

Vor zwei internationalen Großkonferenzen noch im Jahr 2025 fordern hochrangige Kirchenvertreter aus dem Vatikan und von Caritas Internationalis neue Wege im Umgang mit Schulden und Umweltzerstörung. Die katholische Kirche will beides zusammendenken – als moralische und spirituelle Herausforderung. Das wurde bei einem Online-Webinar von Caritas Internationalis am Mittwoch deutlich.

Gudrun Sailer – Vatikanstadt

Im Blick hatten die rund 200 Teilnehmenden die vierte UN-Konferenz zu Entwicklungsfinanzierung in Sevilla im Juli sowie die nächste Weltklimakonferenz COP30 im November im brasilianischen Belém. 3,3 Milliarden Menschen – fast die Hälfte der Weltbevölkerung – lebt in Ländern, die mehr Geld für Schulden als für das Gesundheitswesen ausgeben, erklärte der Generalsekretär von Caritas Internationalis, Alistair Dutton, bei dem Webinar. Das sei ein klares Anzeichen dafür, dass in der vorherrschenden ökonomischen Logik das Wohlergehen von Menschen hinter wirtschaftlichen Interessen zurückstehe. Um dagegen vorzugehen, habe Caritas die Kampagne “Turn Debt Into Hope” ins Leben gerufen.

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2. September 2007

2. September 2007: Eucharistiefeier anlässlich der Agorà der italienischen Jugendlichen in Loreto | Benedikt XVI.

Quelle
Pastoralbesuch in Loreto (1.-2. September 2007) | BENEDIKT XVI.

Pastoralbesuch von Papst Benedikt XVI. in Loreto anlässlich der Agorà der italienischen Jugendlichen in Loreto

Eucharistiefeier – Predigt von Benedikt XVI.

Montorso, Sonntag, 2. September 2007

Liebe Brüder und Schwestern,
liebe junge Freunde!

Nach der Gebetsvigil dieser Nacht findet unsere Begegnung in Loreto nun ihren Abschluß in der festlichen Eucharistiefeier, zu der wir uns um den Altar versammelt haben. Noch einmal richte ich meinen herzlichen Gruß an euch alle. Ich grüße besonders die Bischöfe und danke Erzbischof Angelo Bagnasco, der eure gemeinsamen Gefühle zum Ausdruck gebracht hat. Ich grüße den Erzbischof von Loreto, der uns mit Zuneigung und Fürsorge aufgenommen hat. Ich grüße die Priester, die Ordensmänner, die Ordensfrauen und alle, die diese wichtige Kundgebung des Glaubens sorgfältig vorbereitet haben. Einen ehrerbietigen Gruß richte ich an die anwesenden zivilen und militärischen Autoritäten und erinnere dabei besonders an den stellvertretenden Ministerpräsidenten Francesco Rutelli.

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Die drei Säulen der röm. kath. Kirche

monstranz maria papst-franziskus

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