Religionsfreiheit

Religion des Bürgers statt Zivilreligion

Religion des Bürgers statt Zivilreligion: Zur Vereinbarkeit von Pluralismus und Glaube im Anschluss an Tocqueville

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Rezension (swiss-cath.ch)

Dass Religion und Aufklärung unvereinbar sind, ist eine gängige Ansicht. Deshalb vertrügen sich gelebter Glaube und aufgeklärte Gesellschaften nicht miteinander. Alexis de Tocqueville hat demgegenüber nicht nur betont, dass Religion – in erster Linie die christliche – für den Bestand freier und offener Gesellschaften notwendig sei. Er hat auch einen Weg gewiesen, wie sich Religionsgemeinschaften und deren Anhänger in der pluralistischen Gesellschaft demokratiekompatibel einbringen können. Die katholische Kirche hat mit dem II. Vatikanischen Konzil (1962–1965) Tocquevilles Ansatz weitergeführt. Sie schlägt heute ein universalisierbares Modell vor, das es auch anderen Religionsgemeinschaften ermöglicht, sich in offenen und freien Gesellschaften konstruktiv einzubringen. Weiterlesen

Christenverfolgung in Myanmar

Christenverfolgung in Myanmar: “Der internationale Druck muss erhöht werden”

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3 Jahre nach dem Putsch: Ein Anruf in Myanmar – Vatican News
Myanmar

Von Lothar C. Rilinger

München – Freitag, 9. Februar 2024

Im ehemaligen Birma, dem heutigen Myanmar, wütet seit Jahrzehnten ein katastrophaler Bürgerkrieg, der durch den ultra-buddhistischen Nationalismus einer brutalen Militärelite angeheizt wird. Die Folgen sind für die christliche Minderheit Myanmars verheerend. Die Weltöffentlichkeit scheint das Problem kaum wahrzunehmen. Doch trotz der geringen Medienberichterstattung hat die deutsche Regierung starke wirtschaftliche und politische Interessen in Myanmar. Neue Entwicklungen auf dem Kriegsschauplatz geben Anlass zur Hoffnung, dass ein Frieden in Sicht ist. Lothar C. Rilinger sprach mit Selina Biedermann, Projektleiterin bei der Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI), über die aktuellen Entwicklungen in Myanmar.

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China verhaftet Bischof, der mit päpstlicher Erlaubnis geweiht wurde

Der 61-jährige chinesische Bischof Peter Shao Zhumin von Wenzhou ist zu Jahresbeginn verhaftet worden, wie AsiaNews am Mittwoch berichtete und sich dabei auf Quellen vor Ort berief

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Chinesischer Bischof nach Verhaftung spurlos verschwunden (catholicnewsagency.com)

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Wenzhou – Freitag, 5. Januar 2024

Der 61-jährige chinesische Bischof Peter Shao Zhumin von Wenzhou ist zu Jahresbeginn verhaftet worden, wie AsiaNews am Mittwoch berichtete und sich dabei auf Quellen vor Ort berief. AsiaNews wird betrieben vom Päpstlichen Institut für die auswärtigen Missionen.

Die chinesische Regierung erkennt Shao nicht als Bischof an, weshalb er von den Behörden regelmäßig inhaftiert werde, “um ihn an der Ausübung seines Amtes im Dienste der lebendigen katholischen Gemeinde vor Ort zu hindern”, so AsiaNews.

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Neue Fotos von inhaftiertem Bischof Álvarez

Diktatur von Nicaragua veröffentlicht neue Fotos von inhaftiertem Bischof Álvarez

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Nicaragua

Von Diego López Marina

Managua – Donnerstag, 4. Januar 2024

Die von Daniel Ortega und Rosario Murillo geführte Diktatur in Nicaragua hat am 2. Januar neue Bilder von Bischof Rolando Álvarez von Matagalpa veröffentlicht, kurz nachdem die US-Regierung seine “sofortige” Freilassung gefordert hatte.

In einer offiziellen Erklärung veröffentlichte die nicaraguanische Regierung mehrere Fotos, die eine medizinische Untersuchung am 2. Januar 2024 von Bischof Álvarez dokumentieren, der seit mehr als 500 Tagen inhaftiert ist. Der Prälat wurde im August 2022 unter Hausarrest gestellt und im Februar 2023 von der Diktatur wegen angeblicher Verbrechen, die als Hochverrat gelten, zu 26 Jahren und 4 Monaten Gefängnis verurteilt.

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Patriarch Kyrill auf Expansionskurs

Russlands Orthodoxie folgt der militärischen Logik Putins – und ist an echter Religionsfreiheit nicht interessiert

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Kyrill
Ukraine: Parlament soll über moskautreue Kirche beraten – Vatican News

05.01.2024

Stephan Baier

Das Moskauer Patriarchat folgt der propagandistischen Kriegsstrategie des Kreml, und auch der militärischen. Wie Wladimir Putin und seine Lakaien in der Duma die eroberten ukrainischen Gebiete zu Teilen der Russischen Föderation erklärten, so hat die Russisch-Orthodoxe Kirche neuerlich im eroberten Territorium eine Diözese ihrer Jurisdiktion errichtet: diesmal in Skadowsk an der Schwarzmeerküste.

Zuvor hatte das Moskauer Patriarchat die Diözesen der “Ukrainisch-Orthodoxen Kirche” (UOK) auf der besetzten Krim und in den eroberten Territorien der Regionen Luhansk und Saporischja geschluckt. Russlands Orthodoxie breitet sich mit der russischen Eroberung aus – und übernimmt auch die Begründungen Putins, der seinerseits das sowjetische Narrativ bedient: Die “Befreiten” baten darum, also folgte man ihrem Wunsch.

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“Lassen Sie uns nicht im Stich”

“Lassen Sie uns nicht im Stich”: Dramatischer Appell von Weihbischof aus Nicaragua

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Von David Ramos

Redaktion – Montag, 1. Januar 2024

Angesichts der Entführung und Inhaftierung katholischer Bischöfe und Priester durch die Diktatur von Daniel Ortega in Nicaragua in den letzten Tagen hat Weihbischof Silvio José Báez von Managua an die katholische Kirche weltweit appelliert: “Lassen Sie uns nicht im Stich”.

In einer Videobotschaft, die am 30. Dezember ausgestrahlt wurde, sagte Báez, der im Exil in den USA lebt, angesichts der Verfolgung der Kirche in Nicaragua: “An die Kirche in aller Welt, wir bitten Sie, Ihre Augen auf Nicaragua zu richten. Lassen Sie uns nicht allein, beten Sie für unser unterdrücktes Volk und erheben Sie Ihre prophetische Stimme für diese verfolgte Kirche”.

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Zweiter Bischof in Nicaragua in Haft *UPDATE

Zweiter Bischof in Nicaragua in Haft: Polizei nimmt Mora Ortega fest

Quelle
Nicaragua
*Nicaragua: Zwei weitere Priester festgenommen (catholicnewsagency.com)
Vereinte Nationen verurteilen Christenverfolgung in Nicaragua | Die Tagespost (die-tagespost.de)

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Redaktion – Freitag, 22. Dezember 2023

Die nicaraguanische Polizei hat am Mittwoch, den 20. Dezember, Bischof Isidoro del Carmen Mora Ortega von Siuna verhaftet. Damit ist er der zweite Prälat, der unter dem Regime von Präsident Daniel Ortega und Vizepräsident Rosario Murillo verhaftet wurde, wie ACI Prensa berichtet.

Bischof Mora Ortega, 63 Jahre alt, wurde einen Tag, nachdem er in Matagalpa eine Messe gefeiert hatte, verhaftet. Während der Messe bat er eindringlich um Gebete für Bischof Rolando Alvarez, der seit August 2022 unter Hausarrest steht und im Februar zu 26 Jahren Haft verurteilt worden war, so Reporter Diego Lopez Marina für ACI Prensa, die spanischsprachige Partneragentur von CNA Deutsch.

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