Papst feiert Messe für die verstorbenen Kardinäle und Bischöfe
„Unsere irdische Pilgerreise endet beim Haus des himmlischen Vaters“
Quelle, Zenit.org, 4. November 2016, Anne Kurian
„Unsere irdische Pilgerreise endet beim Haus des himmlischen Vaters“. Dies hat Papst Franziskus am Freitag in seiner Predigt bei der Messe im Petersdom für die im Laufe des zurückliegenden Jahres verstorbenen Kardinäle und Bischöfe gesagt. Unter ihnen war der Schweizer Purpurträger und Theologe Georges Cottier, der am 31. März verstarb.
„Der Monat November, den die christliche Frömmigkeit dem Gedächtnis der Verstorbenen widmet, erweckt in der kirchlichen Gemeinschaft den Gedanken an das Leben jenseits des Todes und insbesondere den Gedanken an die endgültige Begegnung mit dem Herrn“, begann der Heilige Vater seine Betrachtung. Und Gott werde der Richter unseres irdischen Weges sein.
Freitag, 11. November 2005
Hl. Messe zum Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Kardinäle und Bischöfe
Freitag, 11. November 2005
Quelle
Papst Benedikt XVI. – Predigten
Meine Herren Kardinäle,
verehrte Mitbrüder im Bischofs- und Priesteramt,
liebe Brüder und Schwestern!
Der November erhält seine besondere spirituelle Atmosphäre durch die beiden ersten Tage des Monats: das Hochfest Allerheiligen und den Gedenktag Allerseelen. Das Geheimnis der Gemeinschaft der Heiligen erhellt auf besondere Weise diesen Monat wie auch den ganzen letzten Teil des liturgischen Jahres und ist richtungsweisend für unsere Meditation über die irdische Bestimmung des Menschen im Licht des Ostergeheimnisses Christi.
Kongress zur Berufungspastoral
Vatikan veranstaltet Kongress zur Berufungspastoral
Quelle
Kongregation für den Klerus
Die vatikanische Kleruskongregation veranstaltet von Mittwoch bis Freitag einen Kongress über Berufungspastoral im Vatikan. Das teilte die für Priester zuständige Kurienbehörde am Montag mit. Den Titel der Veranstaltung bildet das Bischofs- und Papstmotto von Franziskus, „Aus Barmherzigkeit erwählt“. Unter anderem werden die Teilnehmenden die Lehre über und die Realität der Berufungen in den Blick nehmen. Unter den Vortragenden sind unter anderem der von Papst Franziskus zum Kardinal erhobene mexikanische Erzbischof von Morelia, Alberto Suarez Inda, sowie der Londoner Kardinal Vincent Nichols, Erzbischof von Westminster.
Papst telefoniert mit Erdbebenopfern
Der Papst hat den Erzbischof von Norcia angerufen, um seine Sorge über das Los der Erdbebenopfer auszudrücken
Quelle
10 Jahre Benediktinerkloster Nursia – Liturgisches Apostolat im alten Ritus
Der Anruf aus dem Vatikan kam nur Stunden vor einem neuen, starken Erdstoss. „Ich bin allen Menschen in Norcia nahe, bete für sie und segne sie“, sagte Franziskus zu Erzbischof Renato Boccardo von Spoleto-Norcia. 22.000 Menschen haben in Mittelitalien bei mehreren schweren Beben ihr Zuhause verloren.
„Mich schmerzt auch das Kulturerbe des Glaubens, das zerstört worden ist“, sagte der Papst. In Norcia, dem Geburtsort des heiligen Benedikt von Nursia, ist am vergangenen Sonntag die mittelalterliche Basilika eingestürzt, die ihm geweiht ist. Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi versprach ihren Wiederaufbau.
Seliger Jerzy Popieluszko UPDATE
Marianna Popiełuszko erzählt den Märtyrertod ihres Sohnes Jerzy

Der tiefe Glaube einer Frau, die ihren Sohn für Christus sterben sah
Für die Wahrheit das Leben geopfert
Warschau, 7. März 2013, zenit.org, Wlodzimierz Redzioch
Als Johannes Paul II. am Grab dieses Priesters betete, soll er gesagt haben: “Wie Christus, so hat auch er durch sein Blut Europa gerettet.” Wir sprechen von Jerzy Popiełuszko, dem selig gesprochenen polnischen Priester, der es nicht lassen konnte, Gutes zu tun. Seine Geschichte ist beispielhaft: Er hat das Gute gepredigt und bezeugt, bis zwei vom kommunistischen Regime gedungene Mörder ihn erst folterten und dann brutal ermordeten.
Papstmesse
Papstmesse: „Ein guter Hirte folgt Jesus und nicht dem Geld“
Wer eine Gemeinschaft leitet, der soll Jesus und nicht dem Machtbestreben folgen. Das war die Botschaft des Papstes bei der Morgenmesse an diesem Dienstag. In seiner Predigt sagte er, dass ein „guter Hirte“ zwar auch von den anderen im Stich gelassen werde, aber niemals dürfe er verbittert sein.
Ausgehend vom Zweiten Brief an Timotheus (2 Tim 4, 10-17b) erläuterte der Papst, dass selbst die Apostel zu Bettlern wurden. „Alleine, bettelnd, Opfer von Verfolgungen, im Stich gelassen: Doch er war der grosse Paulus, derjenige, der die Stimme des Herrn gehört hatte und vom Herrn berufen war! Er war derjenige, der von einem Ort zum anderen ging und so viel gelitten hatte, als er das Evangelium verkündete.
Neuer General der Jesuiten
Der neue General der Jesuiten: Pater Sosa aus Venezuela
Quelle
Jesuitenorden – Der neue Obere ist „humorvoll, freundlich, kompetent”
Der grösste Männerorden der katholischen Kirche hat einen neuen General: Der 68jährige Venezolaner Arturo Sosa Abascal ist an diesem Freitag von der Generalkongregation des Jesuitenordens ins Amt gewählt worden. Ein Mitbruder des frischgewählten Generals hat die Wahl dem Papst bereits mitgeteilt. Paster Sosa ist der 31. Generalobere dieses Ordens.
Geboren am 12. November 1948 in Caracas, war Pater Sosa bereits in Rom für den Orden tätig. Er hat in Venezuela sein Doktorat in Politikwissenschaften abgeschlossen. Wie der Jesuitenorden mitteilt, spricht Pater Sosa Spanisch, Italienisch und Englisch und versteht Französisch.





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