USA: “Gottes Wahrheit wird sich durchsetzen”
“Wir haben keine Angst. Gottes Wahrheit wird sich durchsetzen.” So hat Borys Gudziak, Erzbischof der Ukrainisch-Griechischen Katholiken von Philadelphia, auf die Entlassung von Journalisten beim staatlichen Auslandssender der USA, “Voice of America”, reagiert
Quelle
Trump kürzt Mittel bei US-Auslandssender Voice of America | tagesschau.de
VOA – Stimme Amerikas Englische Nachrichten
Ukrainischer Bischof: “Blut ist eine ernste Sache” | Nationales katholisches Register
Journalismus in Russland
Die Trump-Regierung hatte Mittel für US-Sender wie “Voice of America” gestrichen und hunderte Mitarbeiter beurlaubt.
“Was das russische, iranische, chinesische und andere autoritäre Regime nur erträumen konnten, hat die Regierung des Präsidenten der Vereinigten Staaten erreicht.”
“Heute Abend, am 16. März 2025, gegen 18 Uhr Washingtoner Zeit haben die meisten Mitarbeiter der 47 Sprachdienste von ‘Voice of Amerca’ ihre Kündigungen erhalten”, schrieb Erzbischof Gudziak am Sonntag in einem Facebook-Post. “Was das russische, iranische, chinesische und andere autoritäre Regime nur erträumen konnten, hat die Regierung des Präsidenten der Vereinigten Staaten erreicht: das Ende von 83 Jahren Mediendienst zur Unterstützung von Demokratie, internationalem Recht, Gerechtigkeit und Menschenrechten in der Welt.”
Radio Eriwan im Oval Office?
Der Osteuropahistoriker Marc Stegherr fühlte sich anlässlich des Oval-Office-Eklats an unselige sowjetische Zeiten erinnert
07.03.2025
Marc Stegherr
Kurz vor der Französischen Revolution notierte der berühmte Naturforscher Georges-Louis Leclerc seine Beobachtung, die ein geflügeltes Wort geworden ist: “Le style cést l´homme” – Der Stil, das ist der Mann, oder der Mensch. Was im ersten Moment abgehoben erscheinen mag, ist eine grundlegende Wahrheit. Wie sich ein Mensch seinen Mitmenschen darstellt, wie er mit ihnen umgeht, sagt sehr viel über ihn selbst aus.
Die Weltwirtschaftskrise 1929-1939
Der Rückfall: Die neue Weltwirtschaftskrise
Georg von Wallwitz – Georg von Wallwitz – 4 Bücher – Perlentaucher
Harold James: Der Rückfall. Die neue Weltwirtschaftskrise – Perlentaucher
Globalisierungsfalle: Topaktuelle Warnung von 1998
Wie der Teufel die Welt beherrscht
Weltwirtschaftskrise: Die unübertroffene Gesamtdarstellung
Durchgesehene, neu gesetzte Ausgabe. Mit einem Vorwort von Georg von Wallwitz.
“Das beste Buch zu diesem Thema.” John Kenneth Galbraith
Ein Jahrzehnt der Krise zwischen Börsencrash und Kriegsausbruch.
Der Börsencrash in den USA 1929 war das Ergebnis einer typischen Spekulationsblase. Doch in jener speziellen Situation setzte der Crash eine Abwärtsspirale in anderen Wirtschaftssektoren und Ländern in Gang: es folgten Bankenkrisen, Nachfrageschwächen, Arbeitslosigkeit und eine protektionistische Zollpolitik. Der Protektionismus galt den Staaten als Ausweg und so handelten sie nach dem Grundsatz “Ruiniere deinen Nächsten wie dich selbst”.
Donald Trump demütigt Wolodymyr Selenskyj öffentlich
Donald Trump demütigt Wolodymyr Selenskyj öffentlich: So verliert die Ukraine die Verhandlungen, bevor diese überhaupt begonnen haben *UPDATE
Quelle
Theologe Hoff kritisiert Trumps KI-Videoclip – Vatican News
“Diplomatie ist keine Talkshow” – Vatican News
01.03.2025
Wladimir Putin dürfte am Freitagabend richtig viel Spaß gehabt haben. Vermutlich hat er sich im Kreml die Szenen aus dem Oval Office in Dauerschleife angesehen, denn Donald Trump hat ihm gerade die Ukraine auf dem Silbertablett serviert. Der amerikanische Präsident putzte seinen ukrainischen Amtskollegen vor laufenden Kameras herunter, weil dieser im Fall von Verhandlungen mit Russland Sicherheitsgarantien für sein Land erbat. Fazit: Aus Trumps Sicht gibt es weder Sicherheit noch Garantien für die Ukraine. Mehr kann Putin gar nicht wollen.
“Ukraine braucht verlässliche Unterstützung”
Die jüngsten Spannungen zwischen den USA und der Ukraine sorgen für Besorgnis
Das Treffen zwischen Präsident Donald Trump und Präsident Wolodymyr Selenskyj in Washington endete am Freitag unerwartet abrupt, nachdem Trump seinen Gast aus Kyiv vor laufenden Kameras bedroht und gedemütigt hatte. Das katholische deutsche Osteuropa-Hilfswerk Renovabis urteilt, die Szene im Weißen Haus werfe Fragen nach der Verlässlichkeit der internationalen Unterstützung für die Ukraine auf.
Russland garantiert 1994 Souveränität der Ukraine
Lieber Gott schick Hirn vom Himmel – Um was geht es bei diesem unwürdigen ‘Trauer-Spiel’ eigentlich? Doch hoffentlich immer noch um hunderttausende Tote. Allesamt – viele völlig unbeteiligte – Einzelschicksale. Und nicht um Illusionen Einzelner! Narzisten ‘Übermenschen’ und ähnlichen Erscheinungen. (Redaktion)
Quelle
Budapester Memorandum – Wikipedia
Interview nach Eklat bei US-Besuch – “Ist Trump Putins Schoßhündchen?” Auf Moderator-Frage hat Selenskyj klare Antwort | Watch
5.12.1994
Russland garantiert Souveränität von Ukraine – ist aber gegen NATO-Osterweiterung
Verzicht auf Atomwaffen im Gegenzug zu Sicherheitsgarantien: Das war Inhalt des “Budapester Memorandums” 1994. Auch Russland sagte damals der Ukraine eine Achtung seiner Souveränität zu. Gleichzeitig sperrte sich Russland gegen die NATO-Osterweiterung.
Ukraine Anfang der 1990er drittgrößte Atommacht der Welt
Nach dem Ende der Sowjetunion sortiert sich Osteuropa neu. Dabei gibt es große Themen zu klären: Das eine sind Atomwaffen. Die Ukraine, Belarus und Kasachstan besitzen welche – noch aus der Zeit, als sie zur Sowjetunion gehörten. Die Ukraine ist Anfang der 1990er-Jahre faktisch die drittgrößte Atommacht der Welt.
Vatikan: “Gaza soll Heimat der Palästinenser bleiben”
Der Heilige Stuhl rät im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern zur Zweistaatenlösung: Daran ändern auch Vorstöße aus den USA nichts, die den Gazastreifen als großes Immobilienprojekt ohne Palästinenser entwickeln möchten. Erzbischof Paul Richard Gallagher, vatikanische Sekretär für die Beziehungen zu Staaten und internationalen Organisationen, gab dazu nun ein Interview
Quelle
Interreligiöses Friedensprojekt mit Israelis und Palästinensern – Vatican News
Gudrun Sailer – Vatikanstadt
Im Gespräch mit der jesuitischen Zeitschrift “America” bekräftigte der Erzbischof, “dass der Gazastreifen trotz der Ruinen, in denen er liegt, die Heimat dieser Menschen ist. Generationen von Palästinensern sind dort geboren und haben ihr Leben dort verbracht, und selbst in seinem erbärmlichen, zerstörten Zustand ist es immer noch ihre Heimat, und sie wollen dort bleiben und ihr Leben dort wieder aufbauen, und ich denke, wir können uns dem nicht widersetzen”, erklärte Gallagher. Er gab das Interview vergangene Woche in München, wo er an der jährlichen Sicherheitskonferenz teilnahm.
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