Wortlaut: Papst-Botschaft an Opfer von Crans-Montana
Genau einen Monat nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana haben Christen am Sonntag in Sitten ökumenisch an die Opfer des Dramas erinnert. Dabei wurde auch eine Botschaft des Papstes verlesen
Die Andacht wurde gemeinsam von der Diözese Sitten und der Evangelisch-reformierten Kirche des Wallis (EREV) organisiert. Vertreten waren Bischof Jean Marie Lovey von Sitten, Pastorin Sara Schulthess, Alexandre Ineichen, Abt von Saint Maurice, und Weihbischof Josef Stübi von Basel.
Die Botschaft des Papstes an die Opfer des Brandes von Crans-Montana und ihre Familien
Leo XIV.: “Neues missionarisches Zeitalter”
Papst Leo XIV. hofft, dass “die geistliche und geschwisterliche Einheit” in der Kirche stärker wird. Das schreibt er in einer Botschaft zum Thema Mission, die an diesem Sonntag veröffentlicht wurde
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Papst beim Angelus: Evangelium immer und überall verkünden – Vatican News
Im Zentrum steht “Geheimnis der Vereinigung mit Christus”: Papst Leo über Mission
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
“In vielen Situationen erleben wir Konflikte, Polarisierungen, Missverständnisse und gegenseitiges Misstrauen”, so Leo. “Wenn dies auch in unseren Gemeinschaften geschieht, schwächt es ihr Zeugnis.” Der Missionsauftrag, den Jesus nach seiner Auferstehung den Jüngern erteilte, sei nur mit „versöhnten Herzen, die nach Gemeinschaft streben“, zu erfüllen. Dazu gehöre auch ein verstärktes ökumenisches Engagement.
Kardinal Zen zur Synode *UPDATE
Kardinal Zen: Weltsynode dient nicht “Wahrheitsfindung”, sondern “Austausch von Gefühlen”

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Kardinal Zen: “Da die ‘Nichtbischöfe’ gemeinsam abstimmen, ist dies keine Bischofssynode mehr”
Kardinal Zen (30)
*Kardinal Zen: Papst Leo “ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!”
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Monza – Mittwoch, 18. Oktober 2023
Kardinal Joseph Zen SDB, der emeritierte Bischof von Hongkong, hat seine Überzeugung zum Ausdruck gebracht, wonach die gegenwärtig im Vatikan stattfindende Weltsynode zur Synodalität nicht der “Wahrheitsfindung” diene, “sondern nur ein Austausch von Gefühlen” sei.
In einem von “La Nuova Bussola Quotidiana” am Dienstag veröffentlichten Interview sagte Zen, der als einer der schärfsten und profiliertesten Kritiker des von Papst Franziskus lancierten synodalen Prozesses hervorgetreten ist: “Es geht nicht um die Wahrheit des Glaubens, es geht nur um Psychologie.”
Papst Leo ‘Geist wachsam erhalten’
Papst Leo: “Lernen wir von Johannes dem Täufer, unseren Geist wachsam zu erhalten”
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Vatikanstadt – Sonntag, 18. Januar 2026
Mit Blick auf das Wirken Johannes des Täufers hat Papst Leo XIV. am Sonntag betont: “Wie wichtig ist sein Zeugnis für uns heute!” Beim Angelus sprach der Pontifex über die Demut des großen Heiligen angesichts des Kommens Jesu.
“Johannes erkennt in Jesus den Erlöser, er kündet von seiner Gottheit und seiner Sendung zum Volk Israel und tritt dann, nachdem er seine Aufgabe erfüllt hat, beiseite”, sagte
Neuer Hirtenstab für Papst Leo
Leo XIV. hat bei der Messfeier vom 6. Januar in St. Peter erstmals einen neuen Hirtenstab benutzt. Das bestätigte das Liturgische Büro des Vatikans
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Das ist die Bedeutung von Papst Leos neuem Hirtenstab
Vatikan: Geschichte und Gegenwart – Päpstliche Insignien
Anders als ein Bischofsstab, der im oberen Teil eine Krümme aufweist, ist der Hirtenstab des Papstes im oberen Teil gerade: ein Hinweis auf seine Autorität über die ganze Weltkirche. Der neue Papststab erinnert mit seiner Darstellung Jesu am Kreuz an den Hirtenstab von Johannes Paul II. (1978-2005); dabei sind aber die Hinweise auf die Auferstehung stärker herausgearbeitet worden, wie das Liturgische Büro erläutert.
Papst an Familien des Neujahrsunglücks: Prüfung im Glauben
Papst Leo XIV. hat an diesem Donnerstag Angehörige der beim Brand im Schweizer Skiort Crans-Montana Verstorbenen und Verletzten im Vatikan empfangen. Als er vom Wunsch, ihn zu treffen, gehört habe, habe er sofort zugesagt: “Ich wollte wenigstens die Gelegenheit haben, etwas Zeit mit Euch zu verbringen, inmitten von so viel Schmerz und Leid. Es ist wirklich eine Prüfung im Glauben”, sagte das katholische Kirchenoberhaupt zu Beginn in freier Rede
Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt
“Da fragt man oft: ‘Warum, Herr?’ Jemand hat mich an einen ähnlichen Moment bei einer Trauermesse erinnert, wo der Priester statt einer Predigt eine Art Dialog mit Gott führte, mit dieser Frage, die uns immer begleitet: ‘Warum, Herr, warum?'”. Diese drängende Frage könne auch ein Papst nicht beantworten, gestand Leo XIV.:
“Ich kann Euch nicht erklären, Brüder und Schwestern, warum von Euch und Euren Lieben eine solche Prüfung verlangt wird. Das Mitgefühl und die Worte, die ich heute an Euch richte, scheinen sehr begrenzt und ohnmächtig. Andererseits bekräftigt der Nachfolger Petri, den ihr heute treffen wolltet, überzeugt und kraftvoll: Eure Hoffnung, Eure Hoffnung ist nicht vergebens, denn Christus ist wirklich auferstanden!”


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