Papst Leo weiht Priester und fordert von ihnen “ein glaubwürdiges Leben”
Papst Leo XIV. hat am Samstag erstmals seit seiner Wahl mehrere Priesterweihen gespendet
Von Martin Bürger
Vatikanstadt – Samstag, 31. Mai 2025
Papst Leo XIV. hat am Samstag erstmals seit seiner Wahl mehrere Priesterweihen gespendet. Bei der Feier im Petersdom sagte er, “dass die Identität des Priesters von der Vereinigung mit Christus, dem hohen und ewigen Priester, abhängt”.
Der Papst forderte von den neuen Priester “die Transparenz des Lebens”, womit er ein “bekanntes Leben” meinte, “ein lesbares Leben, ein glaubwürdiges Leben”: “Wir sind im Inneren des Volkes Gottes, um mit einem glaubwürdigen Zeugnis vor ihm zu stehen.”
“Gemeinsam werden wir also die Glaubwürdigkeit einer verwundeten Kirche wiederherstellen, die zu einer verwundeten Menschheit in einer verwundeten Schöpfung gesandt wurde“, zeigte er sich überzeugt. “Wir sind noch nicht perfekt, aber es ist notwendig, glaubwürdig zu sein.”
Papst Leo XIV. richtet erstmals Worte an Chinas Katholiken
Am vergangenen Sonntag hat Papst Leo XIV. sich erstmals öffentlich an die chinesischen Katholiken gerichtet. Leo ist der erste Papst, der – natürlich vor seiner Wahl am 8. Mai – bereits das kommunistisch regierte Land besucht hat


Quelle
China/Asien Osteuropa (966)
Weltgebetstag für die Kirche in China
China – Katholiken begehen Weltgebetstag für die Kirche in China – Agenzia Fides
Papst betet für Kirche in China – und würdigt “Laudato si'” – Vatican News
Von Alexander Folz
Vatikanstadt – Mittwoch, 28. Mai 2025
Am vergangenen Sonntag hat Papst Leo XIV. sich erstmals öffentlich an die chinesischen Katholiken gerichtet. Leo ist der erste Papst, der – natürlich vor seiner Wahl am 8. Mai – bereits das kommunistisch regierte Land besucht hat. Er bat am Sonntag um Gebete für die Katholiken in China, damit sie in Gemeinschaft mit dem Heiligen Stuhl leben können, wie Euronews berichtete.
Entflieht Leo XIV. der Hitze Roms nach Castel Gandolfo?
Päpstliche Sommerfrische – Überraschender Besuch des Papstes in der Sommerresidenz am Albaner See – Franziskus hatte mit der Tradition seiner Vorgänger gebrochen
Quelle
Castel Gandolfo – Wikipedia
Kryptoportikus – Wikipedia
aktualisiert am 30.05.2025
Überraschend hat Leo XIV. am Donnerstag die päpstliche Sommerresidenz in Castel Gandolfo besucht. Christi Himmelfahrt ist in Italien kein Feiertag – im Vatikan aber schon. Und der Papst nutzte den Ruhetag, um sich das 55 Hektar große Gelände am Albaner See südlich von Rom anzuschauen.
Wie das vatikanische Presseamt mitteilte, besichtigte Leo die kleine landwirtschaftliche Schule “Borgo Laudato sì”, die Papst Franziskus 2023 für benachteiligte Menschen gegründet hat und an der Flüchtlinge, arbeitslose Jugendliche oder Menschen mit Behinderung unter Leitung des aus der Diözese Chicago stammenden Priesters Manuel Dorantes Kurse in integraler Ökologie belegen können.
“Betet, betet, betet” – Nuntius in Kyiv über den Appell des Papstes
Während Russland für den kommenden Montag eine neue Verhandlungsrunde mit der Ukraine vorschlägt, bleibt die Realität vor Ort unverändert brutal: Tägliche Angriffe auf Städte, zivile Opfer, zerstörte Infrastruktur – ein Ende des Krieges ist nicht in Sicht. Inmitten dieser Gewalt richtet Papst Leo XIV. einen eindringlichen Appell an die Weltgemeinschaft und insbesondere an die Gläubigen

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Erzbischof Visvaldas Kulbokas
Visvaldas Kulbokas – Wikipedia
Svitlana Dukhovych und Mario Galgano – Vatikanstadt
Der Apostolische Nuntius in Kyiv, Erzbischof Visvaldas Kulbokas, spricht im Interview mit Radio Vatikan über die Worte des Papstes, die humanitäre Bedeutung von Gefangenenaustausch – und über das, was die Kirche in Zeiten des Krieges noch tun kann.
“Keine Armee der Welt kann das aushalten”
“Die Worte des Heiligen Vaters zu den Angriffen auf ukrainische Städte und zivile Infrastrukturen sind sehr wichtig”, betont der Nuntius. “Vor allem aber möchte ich den letzten Punkt unterstreichen: den Aufruf zum Gebet.” Kulbokas schildert die dramatische Lage in Kyiv: “Auch in der Hauptstadt erleben wir in den letzten Tagen ununterbrochene Bombardierungen – jeden Tag, jede Nacht. Keine Armee der Welt könnte sich gegen derart intensive Angriffe verteidigen.”
Papst macht Feiertagsausflug nach Castel Gandolfo
Papst Leo XIV. hat zu Christi Himmelfahrt an diesem Donnerstag das Projekt “Borgo Laudato si” in Castel Gandolfo und bei dieser Gelegenheit auch den Apostolischen Palast besucht. Das hat der vatikanische Pressesaal bestätigt. Leos Rückkehr war für den frühen Nachmittag geplant
Castel Gandolfo am Albaner See südlich von Rom diente bis zum Beginn des Pontifikats von Papst Franziskus als päpstliche Sommerresidenz, in der die Kirchenoberhäupter drei bis vier Monate des Jahres verbrachten. Franziskus verzichtete auf eine private Nutzung, öffnete den Palast als Museum und richtete in dem 55 Hektar großen Park im Februar 2023 eine Ökologie-Hochschule für benachteiligte Menschen namens “Borgo Laudato si” ein.
Vatikan: Blumenwappen für Leo XIV. schmückt Gärten
Der Vatikan hat ein neues florales Kunstwerk enthüllt: In den Gärten ist das Wappen von Papst Leo XIV. als farbenprächtige Bepflanzung vollendet worden. Man kann es am besten von der Kuppel des Petersdoms aus betrachten, die öffentlich zugänglich ist. Die Tradition der gegärtnerten Papstwappen begann unter Papst Benedikt XVI. im Jahr 2005
Quelle
Der Heilige Stuhl
Wappen von Papst Benedikt XVI im Vatikan.jpg – Wikimedia Commons
Papstwappen – Wikipedia (Papst Franziskus)
Das Wappen befindet sich wie üblich am Hang zwischen dem Gouverneurspalast und der Apsis des Petersdoms. Etwa zwei Wochen arbeitete der Dienst für Gärten und Umwelt der vatikanischen Direktion für Infrastruktur und Dienste an dem Projekt, wie der Vatikanstaat an diesem Mittwoch mitteilte. Täglich seien zwei Gärtner im Einsatz gewesen, die mit “Können und künstlerischem Gespür” das Mosaik aus hunderten Pflanzen zusammensetzten.
Die Bischofsmütze zwischen gekreuzten Schlüsseln wurde in ihrem Umrissen aus getrimmtem Buchsbaum nachgebildet. Der goldene und der silberne Schlüssel bestehen aus den gelb bzw. weiß blühenden Pflanzen Euonymus Aureus und Helichrysum italicum.
Papst Leo XIV. trägt ein besonderes Brustkreuz
Im silbernen Brustkreuz von Papst Leo XIV. sind Reliquien von vier Bischöfen eingelassen, darunter auch von Papst Leo dem Großen und des Kirchenlehrers Augustinus. Mit beiden ist der Papst in besonderer Weise verbunden
Quelle
Vatikan: Der Circolo San Pietro und die tätige Nächstenliebe in Rom – Vatican News
An die Mitglieder des “Circolo di San Pietro” – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va
Tiziana Campisi – Vatikanstadt
Bei den Reliquien handelt es sich um vier Knochensplitter, die in die Rückseite des Silberkreuzes eingearbeitet wurden. Das Brustkreuz ist ein Geschenk des “Circolo di San Pietro”, einer 1869 in Rom gegründeten katholischen Wohltätigkeitsvereinigung, zur Papstwahl am 8. Mai.
Die vier Knochensplitter stammen von Leo dem Großen, dem 45. Bischof von Rom, vom heiligen Augustinus, dem Bischof von Hippo, vom heiligen Thomas von Villanova, dem Erzbischof von Valencia und vom seligen Anselm Polanco, Bischof von Teruel und Märtyrer. Sie befinden sich seit dieser Woche Montag in dem Brustkreuz.
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