Papst em. Benedikt XVI.

Ökumenischer Patriarch Bartholomaios auf Ratzingers Kathedra

Es sind oft nicht die großen politischen Entscheidungen, sondern die stilleren, formalen Akte, in denen sich tiefere Verschiebungen der Geistesgeschichte abzeichnen. Die Aufnahme des Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus I. in die „Académie des sciences morales et politiques“ gehört zweifellos dazu

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„Einheit ist kein Luxus“: Papst und Patriarch bekräftigen ihren gemeinsamen Weg
Parolin trifft Israels Botschafter: Bedauern über Vorfall an Grabeskirche – Vatican News

Prof. Dr. Stefanos Athanasiou – Paris *

Denn Bartholomäus I. nimmt dabei jenen Sitz ein, den zuvor Papst Benedikt XVI. innehatte. Dass ein orthodoxer Patriarch die Nachfolge eines katholischen Papstes antritt, wäre lange Zeit kaum vorstellbar gewesen. Umso größer ist die Aussagekraft dieses Vorgangs von diesem Montag, der sich nicht im Raum kirchlicher Autorität, sondern im Kontext einer Institution vollzieht, die für die intellektuelle Selbstvergewisserung Europas steht.

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Ratzinger-Jubiläum beginnt am Samstag in Pordenone bei Venedig

Mit einer Ausstellung in der nordost-italienischen Stadt Pordenone beginnen am Samstag die Gedenkfeierlichkeiten zum 100. Geburtstag von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. im Jahr 1927. Die Ausstellung, die am Dienstag in der deutschen Botschaft beim Heiligen Stuhl vorgestellt wurde, wird begleitet von Vorträgen und Debatten zur Theologie des 2022 im Alter von 95 Jahren gestorbenen Papstes **UPDATE

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Roberto Regoli wird neuer Präsident der Ratzinger-Stiftung – Vatican News
*“Großer Europäer“: Ausstellung auf dem Weg zum 100. Geburtstag Joseph Ratzingers – Vatican News
**Wie Benedikt XVI. doch noch nach Pordenone kam – Vatican News

Im Laufe der kommenden Monate sind weitere Veranstaltungen geplant, darunter am Geburtsort Ratzingers in Marktl am Inn sowie in Passau. Die Ausstellung in Pordenone zeigt unter anderem Kelche, Paramente und Kleidungsstücke des 2013 zurückgetretenen Papstes, die dieser in seinem Testament dem Ratzinger-Studienzentrum im polnischen Bydgosz vermachte. Darunter auch die Mozetta mit Hermelin-Besatz, die er bei winterlicher Kälte im Vatikan trug, sowie die berühmten roten Schuhe, die ein Schuster in Rom für ihn nach Maß anfertigte. Veranstalter sind unter anderem die vatikanische Stiftung Joseph Ratzinger/Benedetto XVI. und das vatikanische Dikasterium für Bildung und Kultur.

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D: Trauer um Philosoph Jürgen Habermas

Der Philosoph Jürgen Habermas ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Er galt als einer der bedeutendsten Philosophen der Gegenwart und war ein einflussreicher Intellektueller. Die Deutsche Bischofskonferenz kondolierte

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Jürgen Habermas – Jürgen Habermas – 19 Bücher – Perlentaucher
Jürgen Habermas ist tot: Ein Nachruf auf den prägenden Philosophen – Kultur – SRF
Jürgen Habermas

Der Vorsitzende Bischof Heiner Wilmer nannte Habermas einen „Ausnahme-Philosophen“. Er erklärte: „Die Weite seines Denkens und die visionäre Kraft Brücken zwischen der Philosophie und Religion zu bauen, werden bleiben.“ Unvergessen sei sein Dialog mit Joseph Ratzinger, „der gezeigt hat, dass die Theologie nicht ohne die Philosophie und die Philosophie nicht ohne die Theologie bestehen kann.“

Geboren wurde Habermas am 18. Juni 1929 in Düsseldorf. Er studierte Philosophie, Geschichte, Psychologie, Deutsche Literatur sowie Ökonomie in Göttingen, Zürich und Bonn. Dort erlangte er 1954 die Doktorwürde. Auf Einladung von Theodor W. Adorno begann er in den 1950er Jahren als Assistent am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main. Habermas war einer der bekanntesten Vertreter der Kritischen Theorie der Gesellschaft, die aus der „Frankfurter Schule“ hervorgangen war.

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Glaube nach Joseph Ratzinger

Glaube nach Joseph Ratzinger: „Wie ein Kind in den Armen seiner Mutter“

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Parolin in Burkina Faso: Nuntius als Brücke und Stifter der Einheit – Vatican News

Wir veröffentlichen Auszüge aus dem Vorwort von Kardinal Pietro Parolin zu dem vor kurzem erschienen Band „La fede del futuro, il futuro della Chiesa“ („Der Glaube der Zukunft, die Zukunft der Kirche“). Das Buch, das ausgewählte Texte, darunter einen bisher unveröffentlichten Text von Joseph Ratzinger-Benedikt XVI. enthält, wurde vom Verlag „Edizioni Cantagalli“ herausgegeben und von Giuseppina Cardillo Azzaro redigiert (übersetzt von Pietro Luca Azzaro, überarbeitet von Lorenzo Cappelletti).

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Gänswein: Drei weitere Bücher mit Predigten von Benedikt XVI.

Von Papst Benedikt XVI. sind noch drei weitere Bücher mit bisher unveröffentlichten Predigten aus seiner Zeit als emeritierter Papst in Arbeit. Das hat sein langjähriger Privatsekretär Erzbischof Georg Gänswein im Gespräch mit dem Kölner domradio angekündigt

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Der Herr hält unsere Hand
Predigten von Papst Benedikt XVI. sind für Erzbischof Gänswein „große Inspiration“

Nach den kürzlich veröffentlichten Texten zur Fasten- und Osterzeit werde der Herder-Verlag im Herbst einen zweiten Band zu Advent und Weihnachten auf den Markt bringen. Dann folgten noch zwei Bände mit Predigten zu den übrigen Sonntagen.

Der kürzlich veröffentlichte erste Band mit dem Titel „Der Herr hält unsere Hand“ enthält bisher unveröffentlichte Predigten von Benedikt XVI., die er während seiner Amtszeit als Papst zwischen 2005 und 2013 sowie in den ersten Jahren nach seinem Rücktritt im kleinen Kreis gehalten hatte.

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27./28. Februar 2013

Ratzinger und die Kirche, die aufnimmt und Freiheit lässt

Bislang nur auf Deutsch, jetzt erstmals auf Italienisch veröffentlicht: In einer Predigt stellt der damalige Kardinal Josef Ratzinger die heilige Monika und ihre Haltung gegenüber ihrem Sohn, dem heiligen Augustinus, als Personifikation der kirchlichen Gemeinschaft dar: Raum des Lebens, der Aufnahme, der Freiheit, in dem die Freiheit eines jeden respektiert wird und der Glaube niemals aufgezwungen wird

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St. Monika in Neuperlach am 1. September 1969 gegründet
Joseph Ratzinger Gesammelte Schriften | Herder.de

Andrea Tornielli – Vatikanstadt

„Sie hat leidend gelernt, ihn auf seinem Weg zu lassen, ohne Zwang. Sie hat gelernt, auszuhalten, dass sein Weg ein ganz anderer war“ als der, den sie für ihn gedacht hatte. Es sind Worte über die Mutter des heiligen Augustinus, gesprochen bei der Weihe der Pfarrkirche der heiligen Monika im Stadtteil Neuperlach in München vom damaligen Kardinalerzbischof Joseph Ratzinger. Es war der 29. November 1981, nur vier Tage nach der Bekanntgabe seiner Ernennung zum Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre. Es ist einmal mehr ein Bild Ratzingers, das sehr weit entfernt ist von dem, das ihm jene angeheftet haben, die ausgewählte Passagen aus dem Lehramt Benedikts XVI. benutzen, um es dem seiner Nachfolger entgegenzustellen. Die Predigt, bislang nur auf Deutsch veröffentlicht, wird auf Italienisch veröffentlicht im Band ausgewählter Texte Ratzingers „La fede del futuro“ (Cantagalli-Verlag, Übersetzung von Pietro Luca Azzaro), mit einem Vorwort von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin.

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