Apostolische Reise nach Mexiko und in die Republik Kuba
Oster-Triduum
Generalaudienz, Petersplatz, Mittwoch, 4. April 2012
Liebe Brüder und Schwestern!
Noch ganz erfüllt von den Eindrücken meiner Reise nach Mexiko und Kuba möchte ich heute ein wenig von den reichen und bewegenden Erlebnissen berichten. Der Empfang, den die Mexikaner dem Nachfolger Petri bereitet haben, war überwältigend. Die Menschen brachten spontan zum Ausdruck, was ich in der Predigt in León dann ausgeführt habe, dass nämlich die Jünger des Herrn die Freude des Christseins verströmen sollen, die Freude des Getragenseins von dem Glück, Christus zu kennen und zu seiner Kirche zu gehören. Aus dieser Freude kommt dann auch die Kraft, Christus in den manchmal bedrängenden Situationen menschlichen Lebens zu dienen. Bei León befindet sich auf dem Gipfel des Cubilete, dem geographischen Mittelpunkt Mexikos, das Christkönigsmonument.
Kuba
Das kommunistische Regime hat den Karfreitag 2012 zu einem Feiertag erklärt
Rom, Radio Vatikan, 31. März 2012
Damit geht es auf eine Bitte von Papst Benedikt XVI. ein. Der Papst hatte bei seiner Kubareise am letzten Wochenende Präsident Raúl Castro gebeten, den Karfreitag generell zu einem Feiertag auf Kuba zu machen. Die Entscheidung des Regimes gilt aber zunächst mal nur für den Karfreitag 2012. Damit soll die Reise von Papst Benedikt gewürdigt werden. Erst später will der Ministerrat in Havanna darüber befinden, ob der Karfreitag dauerhaft zu einem Feiertag erklärt wird. Das berichtet die Parteizeitung “Granma”. (ap)
“Unterschiede zur Liturgie in meinen Kindertagen”
Immer mehr Details über die Begegnung zwischen Fidel Castro und Papst Benedikt
Castro verehrt Mutter Teresa und wäre begeistert, wenn sie und Papst Johannes Paul II. bald heiliggesprochen würden.
Havanna, kath.net/pl, 30. März 2012
Am Ende seiner Tage zeigte der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro im Gespräch mit Papst Benedikt XVI. offensichtlich ein waches Interesse an religiösen Fragen. Das berichtete der italienische Blog “Vatican Insider”. Castro hat bei der Begegnung berichtet, dass er den apostolischen Besuch des Papstes im Fernsehen mitverfolgt habe und dass er Unterschiede zur Liturgie aus seinen Kindertagen festgestellt habe. Benedikt erklärte Castro Änderungen in der katholischen Liturgie. Der Revolutionsführer bat den Papst auch um Glaubensbücher. Der Papst versprach, dass er Fidel Castro über weiterführende Lektüre informieren werde. Dieser zeigte sich begeistert von der Aussicht, dass Papst Johannes Paul II. sowie Mutter Teresa möglicherweise bald heiliggesprochen werden. Dabei nannte er Mutter Teresa eine “Wohltäterin Kubas, die ich verehre”.
Lateinamerika: Zeitungen würdigen “päpstlichen Atem des Wandels”
Der Papst fordert eine politische Öffnung

Auseinandersetzung des Papstes mit der gesellschaftlichen Situation auf Kuba beherrscht am Mittwoch die Schlagzeilen lateinamerikanischer Zeitungen
Havanna-Mexiko-Stadt, kath.net/KAP, 29.03.2012
Am Schlusstag des Besuches von Papst Benedikt XVI. auf Kuba bestimmten dessen Worte zur gesellschaftlichen Situation auf der Karibikinsel sowie die Spekulationen über ein Treffen mit Revolutionsführer Fidel Castro die Schlagzeilen der lateinamerikanischen Medien. Das kubanische Parteiorgan “Granma” veröffentlichte eine Kolumne unter dem Titel “Reflexiones de Fidel” (Fidels Gedanken). Darin kündigte der Ex-Präsident eine Anfrage nach einem kurzen, einfachen Treffen mit Papst Benedikt XVI. an. Über das Treffen mit Präsident Raul Castro berichten alle staatlichen kubanischen Medien im nachrichtlichen Stil und heben die Herzlichkeit des Zusammentreffens hervor.
Kuba: Hoffnung auf Versöhnung
Erzbischof Bruno Musaró ist der apostolische Nuntius auf Kuba
Rom, Radio Vatikan, 28. März 2012
Im Interview mit Radio Vatikan hat er erklärt, was für eine starke Wirkung der Papstbesuch und die damit einhergehende Pilgerreise der Heiligen Jungfrau von Cobre auf das kubanische Volk hatten und noch haben. Auf die Frage, ob man denn so weit gehen könnte, von einem “Frühling des Glaubens” zu sprechen, antwortete der Nuntius:
“Das ist genau das Gefühl, das die Bischöfe und Priester während dieser marianischen Pilgerfahrt hatten. Man hat gesehen, wie lebendig die Anbetung
Papst Benedikt in Rom zurück
Italienische Presse: ‚Reise-Test’ bestanden
“Papst fordert mehr Freiheit” lautet die häufigste Überschrift zu dem Treffen.
Rom, kath.net/KNA, 29. März 2012
Italiens Medien haben ein überwiegend positives Fazit der Kuba-Reise des Papstes gezogen. Fast alle Tageszeitungen zeigen auf ihrer Titelseite vom Donnerstag Bilder von der Begegnung des Papstes mit dem früheren Revolutionsführer Fidel Castro. “Papst fordert mehr Freiheit” lautet die häufigste Überschrift zu dem Treffen.
Hasta siempre, Kuba
Tief in meinem Herzen nehme ich alle Kubaner und jeden einzelnen von ihnen mit
Internationaler Flughafen Havanna-José Martí Mittwoch, 28. März 2012
Abschiedszeremonie Ansprache von Papst Benedikt XVI.
Apostolische Reise nach Mexiko und in die Republik Kuba (23.-29. März 2012)
Herr Präsident!
Meine Herren Kardinäle und liebe Brüder im Bischofsamt!
Werte Vertreter des öffentlichen Lebens!
Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Freunde!
Ich danke Gott, der es mir ermöglicht hat, diese schöne Insel zu besuchen, die einen so tiefen Eindruck im Herzen meines geliebten Vorgängers, des *seligen Johannes Paul, hinterlassen hat, als er als Bote der Wahrheit und der Hoffnung in dieses Land kam.



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