Heilger Zinovij, Starez und Meropolit
Heiliger Zinovij, Starez und Meropolit (Glaubensweisheit und Spiritualität der russischen Starzen)
Dieses Buch erzählt die wundersame Lebensbeschreibung des kürzlich heilig gesprochenen Hierarchen Zinovij, der als Metropolit von Tetri-Tzkaro bei der großen Mönchsweihe den Namen Seraphim empfing. Während der schweren Prüfungen der grausamen bolschewistischen Zeit, verlor er den Mut nicht und bewahrte sowohl den Geist wahrer Glaubenskraft als auch inniger Liebe den Mitmenschen gegenüber. Mit Gottes Hilfe durchschritt er alle Prüfungen, indem sich bei ihm auf wundersame Weise die Gnade des bischöflichen Hirtendienstes mit dem Gehorsam als Starez verband. Schwer ist es, die Zahl jener abzuschätzen, die auf Grund seiner väterlichen Fürsorge den aufrichtigen Weg des Lebens mit Gott und damit den Weg der Rettung fanden. Neben seiner Vita und den gutherzigen Unterweisungen des Starez finden sich zahlreiche Erinnerungen an ihn von Hierarchen wie bspw. S.H. Elias II. Patriarch von Georgien, Priestern und geistlichen Kindern.
Heilige Matrona ― Stariza von Moskau
Heilige Matrona ― Stariza von Moskau (Glaubensweisheit und Spiritualität der russischen Starzen)
Die selige Matrona wurde 1881 in eine arme Familie des Dorfes Sébino geboren. Die Mutter wollte das Kind in ein Waisenhaus geben, als sich durch einen Traum ihre Absicht änderte. Das Mädchen war von Geburt an blind. Matrona betete bereits als Kind unaufhörlich und wurde mit der Gabe der geistlichen Unterscheidung, der Hellsichtigkeit und der Heilung beschenkt. Als junges Mädchen unternahm sie eine Pilgerfahrt zum heiligen Johannes von Kronstadt. Er rief das Mädchen aus der großen Pilgerschar zu sich und sagte: “Da kommt meine Nachfolgerin ― die achte Säule Russlands.” Mit 17 Jahren wurde sie gelähmt und konnte nie wieder gehen. Sie verbrachte die restlichen 54 Jahre ihres Lebens mit verschränkten Beinen, auf einem Bett sitzend und empfing täglich Menschen, die sie tröstete, mit dem Kreuzzeichen segnete, heilte und denen sie Ratschläge gab. Ohne jegliche Schulbildung und körperlich behindert hat sie in einer gottlosen Zeit, in der zahllose Christen für den Glauben ihr Leben hingeben mussten und auch sie mehrfach verfolgt wurde, die Flamme des Glaubens weitergegeben. Im Jahre 2004 wurde Matrona heiliggesprochen.
Matrona von Moskau: eine orthodoxe Heilige
Dieser Beitrag möchte zeigen, dass es auch in dunklen Kriegszeiten in den betroffenen Ländern Heiligkeit gibt – und einfach immer nur Menschen

Quelle
Matrjona Dmitrijewna Nikonowa – Wikipedia
Matrona von Moskau – Ökumenisches Heiligenlexikon
Seraphim von Sarow – Ökumenisches Heiligenlexikon
Geschichte – Покровский ставропигиальный женский монастырь (pokrov-monastir.ru)
Von Hans Jakob Bürger, 29. Oktober 2022
In einer Zeit, in der Russland einen brutalen Krieg gegen die Ukraine führt, fragen sich viele: Kann aus Russland überhaupt etwas Gutes kommen? Tatsächlich unterstützt sogar der Patriarch der russisch-orthodoxen Kirche den Angriffskrieg.
Dieser Beitrag möchte zeigen, dass es auch in dunklen Kriegszeiten in den betroffenen Ländern Heiligkeit gibt – und einfach immer nur Menschen. Solche einfachen Menschen verehren heute eine bemerkenswerte Frau, die von 1881 bis 1952 in Russland lebte. Es war eine dunkle Zeit in Russland, vergleichbar mit heute.
Papst Franziskus. Ein “Schrei nach Frieden”
Für Clausewitz (+1831) war Krieg “die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln”. Für Papst Franziskus hingegen ist Krieg etwa zweihundert Jahre, zwei Weltkriege und zwei Atombomben-Abwürfe später “die Mutter aller Arten von Armut”
Quelle
Wortlaut: Papst Franziskus beim Friedensgebet am Kolosseum – Vatican News
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Das sagte er an diesem Dienstag Abend bei einem Friedenstreffen am römischen Kolosseum – dort, wo er sonst in der Nacht des Karfreitag jedes Jahr den Kreuzweg betet. Umgeben von Spitzenvertretern aus Religion, Politik und Gesellschaft formulierte der Papst einen “Schrei nach Frieden”: “Er verfügt über keine Zauberformeln, um aus Konflikten herauszukommen, aber er hat das heilige Recht, im Namen des Leids um Frieden zu bitten, und er verdient es, gehört zu werden”.
Das Friedenstreffen, an dem der Papst teilnahm, wurde von der römischen Basisgemeinschaft Sant’Egidio ausgerichtet, der – wie manche sie ihres Friedensengagements wegen nennen – “UNO von Trastevere”. Sie lädt jährlich zu Welttreffen der Kirchen und Religionen für den Frieden ein – im Geist des Treffens, das der hl. Johannes Paul II. erstmals 1986 in Assisi, der Stadt des hl. Franz, organisierte. An vielen der Sant’Egidio-Friedenstreffen hat Papst Franziskus teilgenommen – auch letztes Jahr. Damals gehörte am Kolosseum auch die damals scheidende deutsche Kanzlerin Angela Merkel zu den Gästen.
Sant’Egidio Friedenstreffen
Sant’Egidio Friedenstreffen: “Ein dritter Weltkrieg wäre definitiv der letzte”
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Quelle
Rom: Friedenstreffen von Sant’Egidio startet am Sonntag – Vatican News
Papst lädt zum Friedensgebet von S. Egidio in Rom ein
Live bei uns: Papst Franziskus beim Friedenstreffen am Kolosseum – Vatican News
Papst spricht mit Frankreichs Präsident Macron über Ukraine – Vatican News
Sowohl Freude als auch Anspannung waren bei der Auftaktveranstaltung des Sant’Egidio-Friedenstreffens im Kongresszentrum “La Nuvola” in Rom zu spüren. Ein Friedenstreffen während eines Krieges inmitten Europas? Das fühlt sich besonders an, unterstrich unter anderem der französische Präsident Emmanuel Macron in seiner Rede.
Für Radio Vatikan war Sabine Meraner bei der Eröffnung des Friedenstreffens am Sonntagabend mit dabei. Sie berichtet im Kollegengespräch, um was es ging.
Open-Doors-Gründer “Bruder Andrew” mit 94 Jahren gestorben
“Ich glaube, dass jede Tür offen ist, um hindurchzugehen und Christus zu verkünden”, sagte einmal “Bruder Andrew”, der das Hilfswerk Open Doors 1955 gründete. Nun ist der gebürtige Niederländer im Alter von 94 Jahren gestorben
28. September 2022
Helfer verfolgter Christen
Der Gründer des internationalen Hilfswerks Open Doors, Anne van der Bijl, ist am Dienstag im Alter von 94 Jahren gestorben. Das teilte die christliche Organisation am Mittwoch mit.
Anne von der Bijl wurde am 11. Mai 1928 im niederländischen Alkmaar geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg schloss er sich der niederländischen Armee an und kämpfte in Indonesien. Als eine Kugel seinen Knöchel zerschmetterte, begann er im Lazarett in der Bibel zu lesen und entschied sich, Jesus nachzufolgen.








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