Missbrauch Minderjähriger

Indien: Kinder, die im Steinbruch schuften

Manche Themen liegen einfach auf der Strasse

Rom, Radio Vatikan, 07.06.2011 

Manche Themen liegen einfach auf der Strasse. Das Thema Kinderarbeit zum Beispiel. Das liegt bei uns in Deutschland oder Österreich buchstäblich auf der Strasse – genauer gesagt: in Fussgängerzonen, auf Gartenplatten, auf öffentlichen Plätzen, überall wo Pflastersteine aus Granit verwendet werden. Die Steine kommen aus Indien, erzählt Benjamin Pütter aus Freiburg.

Weil es einfach viel billiger ist als deutscher Stein oder europäischer. Viel billiger deswegen, weil die Arbeitsbedingungen dort unter aller Vorstellungskraft sind, also einfach überhaupt keine Schutzmassnahmen – und deswegen viel, viel billiger sind zu produzieren. Und der Seeweg kostet einfach nicht viel. Es gibt so viele Schiffe, die hin- und herfahren und die Ladung haben, die einfach zu leicht ist. Und man braucht Beiladung, schwere Steine und kriegt die für einen Appel und ein Ei ins Schiff.“

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Auf dem Weg der Heilung

„Ihr in Italien habt einen Heiligen“

Auch auf Malta begegnete Papst Benedikt Missbrauchsopfern

Rom, Vatican Magazin

Ein Interview

Kurz nach der Begegnung von Papst Benedikt XVI. am Sonntag, den 18. April, mit acht Opfern von sexuellen Missbräuchen durch maltesische Priester hat der italienische Journalist Andrea Tornielli ein Interview mit einem der betroffenen Männer geführt. Seinem Gegenüber erklärte dieser Mann, der 38 Jahre alte Joseph Magro, dass die Begegnung mit dem Papst nach all diesen Leiden ein wundervolles Geschenk gewesen sei: „Wir haben alle geweint“, so Magro, „auch der Papst hat geweint.“ Ort des hinter verschlossenen Türen stattgefundenen Treffens war die Kapelle der Apostolischen Nuntiatur von Malta. Weiterlesen

Was will die plötzliche sexuelle „Grossoffensive“?

Wir müssen unseren Glauben und unsere Familien schützen

Das Verantwortungsbewusstsein der christlichen Kirchen ist gefordert

Lassen wir uns nicht von einer gerade aktuellen Sexualpädagogik irritieren

Kompetenzzentrum Sexualpädagogik und Schule: Pädagogische Hochschule Luzern

1. Ausgangslage

Die Pädagogische Hochschule Zentralschweiz, Hochschule Luzern, Weiterbildung und Zusatzausbildung, hat vom Bundesamt für Gesundheit (BAG), Sektion Aids, den Auftrag erhalten, das Kompetenzzentrum Sexualpädagogik und Schule in der Zeit von Anfang 2007 bis Ende 2008 aufzubauen und zu etablieren.

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Entwicklung des natürlichen Schamgefühls unserer Kinder?

Kuschelecken, Decken, Nischen, gedämpftes Licht: Unterwegs in eine neue Diktatur?

„Sensibel wirst Du als Erzieherin nur, wenn Du Dich mit dem Thema auseinander setzt“

Interview mit Antje Elsbeck zum Thema Sexualpädagogik im Kindergarten von Norbert Kühne

Antje Elsbeck ist seit 13 Jahren Leiterin eines AWO-Kindergartens in NRW. Erzieherin ist sie seit 25 Jahren.

Norbert Kühne: Der grösste Teil der Erzieherinnen wird – mindestens innerlich – die Augen verdrehen, sobald man ihn auf „Sexualerziehung in der Kindertagesstätte“ anspricht. Das ist bei Ihnen anders?

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Deutsche Gehirnwäsche: Jetzt ab dem 5. Lebensjahr

Weg von der klassischen Vater-Mutter-Kind-Familie

Berlin, Kath,net, 21. Juni 2011

Berliner Grundschul-Aufklärungskampagne stellt Homo-„familien“-situationen gleichwertig neben das klassische Familienmodell: unkonventionelles Zusammenleben und Brechen mit dem Rollen-Klischee wird kindgerecht thematisiert.

Ein neue Aufklärungskampagne für Grundschulkinder ab 5 Jahren startet heute der Berliner Bildungssenator Jürgen Zöllner. Die Grundbotschaft lautet: Jede Lebensform soll wertgeschätzt werden! „Das muss man Kindern in diesem frühen Alter beibringen, wenn sie gerade lernen, wie Gesellschaft funktioniert“, sagte im Vorfeld Conny Kempe-Schälicke. Über die Aufklärungskampagne berichtete die „Berliner Zeitung“.“Wir zeigen alles, was heute Realität ist“, erläuterte Conny Kempe-Schälicke und betont: „Homosexualität soll dabei nicht herausgestellt werden. Vielmehr geht es um Vielfalt. Weg von der klassischen Vater-Mutter-Kind-Familie, hin zu Modellen, in denen Kindern auch glücklich sein können.

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Missbrauch von Minderjährigen

Stellungnahme der Kirche

Vatikan veröffentlicht Rundschreiben für Leitlinien zu Fällen sexuellen Missbrauchs

RUNDSCHREIBEN um den Bischofskonferenzen zu helfen, Leitlinien für die Behandlung von Fällen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch Kleriker zu erstellen

Zu den wichtigen Verantwortlichkeiten des Diözesanbischofs im Hinblick auf die Sicherung des Gemeinwohls der Gläubigen und insbesondere auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen gehört es, auf eventuelle Fälle sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch Kleriker in seiner Diözese angemessen zu reagieren.

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Sexualerziehung: Auch kirchliche Kreise schweigen

Ein kath.net Klartext von Bischof Andreas Laun

Salzburg kath.net, 04. April 2011

„Dieses Schweigen ist besonders tragisch angesichts der „strahlenden Vollendung“ der kirchlichen Sexualitätslehre durch Papst Johannes Paul II.“

In einer Österreichischen Zeitung lese ich: „Schülerinnen und Schüler werden zu „Love-Peeers“ ausgebildet, das heisst sie sollen künftig „Ansprechpartner für ihre Schulkollegen in Sachen Sex, Verhütung und Körperbewusstsein sein“. Die politisch rote Projekt-Leiterin beabsichtigt damit, „lebensnah“ aufzuklären und auch „ungewollte Schwangerschaften und Krankheiten“ zu vermeiden. Eine andere, vor allem im Rundfunk ausgestrahlte Meldung zitiert einen katholischen Prälaten mit der Aussage: Die Lehre der Kirche in diesem Bereich stehe im Gegensatz zum „wirklichen Leben“, die Kirche habe teilweise einen „Knoten im Hirn“, wenn sie die „Liebe“ untergrabe, und „man“ (die Kreise des liberalen Katholizismus?) halte sich daher auch nicht an die Lehre der Kirche, nur sage man das – zumindest noch – nicht offen.

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