Kardinal O’Malley
Kardinal O’Malley: „Kritischer Moment für die Weltkirche“
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Missbrauchsprävention: Start einer weltweiten Reform
Die Missbrauchskrise in der katholischen Kirche muss mit einem „globalen Ansatz“ angegangen werden. Mit diesen Worten reagiert Kardinal Seán O’Malley auf erste organisatorische Einzelheiten zu einem Anti-Missbrauchs-Gipfel Ende Februar im Vatikan.
Der Bostoner Erzbischof leitet die Päpstliche Kommission für Kinderschutz. In einer Erklärung vom Freitag betont O’Malley, dass seine Kommission die Idee für den Gipfel vom 21. bis 24. Februar entwickelt habe. Bei dem Gipfel will der Papst mit den Vorsitzenden der Bischofskonferenzen aus aller Welt über Massnahmen gegen Missbrauch beraten.
Vorbereitungs-Komitee für Missbrauchskonferenz
Papst ernennt Vorbereitungs-Komitee für Missbrauchskonferenz
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Missbrauch: Franziskus bestellt alle Bischofskonferenz-Vorsitzenden ein
Papst Franziskus hat ein eigenes Komiteee mit der Vorbereitung der Missbrauchskonferenz beauftragt, die im kommenden Februar im Vatikan stattfinden wird. Unter den Mitgliedern der Kommission, die das hochkarätige Treffen vorbereiten soll, ist auch der Kinderschutzexperte Pater Hans Zollner. Das gab der Vatikan an diesem Freitag bekannt.
Vom 21. bis 24. Februar 2019 werden auf Einladung des Papstes Abgesandte der Bischofskonferenzen aus aller Welt und Kurienchefs zum Thema Kinderschutz in kirchlichen Einrichtungen diskutieren.
USA: Bischöfe schreiben dem Papst
Die Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten drückt in einem Brief an Papst Franziskus „Scham über das skandalöse Versagen“ angesichts von Missbrauchsskandalen in der US-Kirche aus
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‘Die bittere Lektion von Baltimore’
US-Bischofskonferenz: Massnahmenkatalog erst nach Februartreffen
USA: Bischöfe schreiben dem Papst
Die Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten drückt in einem Brief an Papst Franziskus „Scham über das skandalöse Versagen“ angesichts von Missbrauchsskandalen in der US-Kirche aus.
Der Brief erwähnt ausdrücklich „Verbrechen einiger unserer bischöflichen Mitbrüder“ und verspricht „neue, stärkere Bemühungen, um Minderjährige und verletzliche Erwachsene zu beschützen“. Wörtlich heisst es in dem Schreiben: „Wir schauen voraus auf das Februar-Treffen der Präsidenten von Bischofskonferenzen und wollen mit Ihnen das Übel des sexuellen Missbrauchs bekämpfen.“
Niederlande *UPDATE
Schutzheiliger für Missbrauchsopfer

Das Drama von Zhengding
Bischof Shao Zhumin
*Kirche in Not: YouTube: Kirche auf Chinesisch – Staatliche Religionspolitik in China
Missbrauchsopfer sollen einen Schutzheiligen bekommen.
Das wünscht sich der Roermonder Bischof Franz Wiertz. Er schlägt dabei den Märtyrer und Bischof Frans Schraven vor.
Dieser wurde 1937 in der chinesischen Stadt Zhengding getötet, da er sich weigerte, hunderte chinesische Frauen als Zwangsprostituierte an die Japaner auszuliefern. Diese Frauen standen unter dem Schutz der katholischen Kirche. Zwar wurden die Frauen gerettet, aber Schraven und acht weitere Priester wurden deswegen von den Japanern ermordet.
Papst Leo IX (1002-1054)
Bedeutenster deutscher Papst des Mittelalters

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Heiligenlexikon
Liste der deutschen Päpste
Papst Leo IX (1002-1054)
Sexueller Missbrauch und Homosexualität im Klerus
Als Papst Leo IX ging der ehemalige Bischof von Toul in die Geschichte ein. Im Jahre 1048 wurde er in Worms zum Papst gewählt.
1048 fand im Wormser Dom eine der einzigen beiden Papstwahlen auf deutschem Boden statt: gewählt wurde Papst Leo IX.
Reformer und Spalter
Leo IX. wurde 1002 als Sohn des elsässischen Grafen Hugo IV. von Egisheim und der Gräfin Hedwig von der heute lothringischen Dagsburg, mit dem bürgerlichen Name Bruno geboren. Sein Grossvater väterlicherseits und die Grossmutter des Kaisers waren Geschwister. Somit war Bruno mit dem salischen Kaiser Heinrich III. verwandt.
‘Kath. Kirche sollte an Sexualethik festhalten’
Warum die kath. Kirche an den Grundfesten ihrer Sexualethik weiter festhalten sollte
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DieTagespost-ABO-Angebote
Dr. Markus Buening – Home
Weitere Literatur des Autors
Persönlicher Bekehrungsbericht von Dr. Markus Büning
Anlass dieses Zeugnisses ist die nun immer stärker auftretende Perfidie, die Sexualmoral der Kirche in ihren Grundfesten, insbesondere was die moraltheologische Einordnung homosexueller Akte als schwere Sünde anbelangt, zur Disposition stellen zu wollen.
So können wir im sogenannten 7-Punkte-Papier der erst jüngst zu Ende gegangenen Deutschen Bischofskonferenz (DBK) folgendes lesen:
Bei der nun anstehenden Aufarbeitung des Missbrauchs dürfe es „keine Tabuthemen geben“, sagte Kardinal Reinhard Marx. Auch „Fragen nach der zölibatären Lebensform der Priester und nach verschiedenen Aspekten der katholischen Sexualmoral“ müssten transparent diskutiert werden.
Missbrauch des Missbrauchs
Missbrauch des Missbrauchs. Ein Kommentar von Dr. Eduard Werner
Publiziert am 10. Oktober 2018 von dominik
Noch keine andere Organisation hat bis jetzt daran gedacht, Missbrauchsfälle, die in ihrer Organisation passiert sind, an die Öffentlichkeit zu bringen. Das hat bis jetzt nur die katholische Kirche getan – und das gleich in einem Zeitraum von 70 Jahren. Herauskam, dass über 1670 Priester Jugendliche sexuell missbraucht haben sollen. Man kann aber davon ausgehen, dass ein Teil davon falsche Anschuldigungen sind. In einer Diözese sind zwar nach Professor Manfred Lütz nur 6% der gemeldeten Fälle als falsche Anschuldigungen staatsanwaltschaftlich dokumentiert. Aber in 38 % der behandelten Fälle steht Aussage gegen Aussage. Um auf die gewünschte grosse Täter-Zahl zu kommen, muss man also den Rechtsgrundsatz „im Zweifelsfall für den Angeklagten“ umdrehen und in Zweifelsfall gegen den Angeklagten entscheiden.



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