Zum Jahreswechsel: Gedanken von Kardinal Koch
“Wohin wir auch schauen, begegnen wir viel Dunkelheit und Finsternis”
Quelle
Weltfriedenstag 1977 – “Wenn du den Frieden willst, verteidige das Leben”
Zum Jahreswechsel: Gedanken von Kardinal Koch
Zum Jahresende hören und lesen Sie bei uns einige Gedanken vom Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, dem Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch.
Wir haben Weihnachten gefeiert als das Fest des Lichtes. Das Licht zeigt seine ganze Kraft aber nur auf dem Hintergrund der Dunkelheit, die vom Licht erhellt wird. Diese Erfahrung wird im Wort „Weihnacht“ selbst zum Ausdruck gebracht. Die Nacht steckt nun einmal im Wort; und wie die Nacht im Wort steckt, so steckt sie auch in den Herzen von uns Menschen, in der Geschichte der Welt und auch in der Gemeinschaft der Kirche. Auch im Festevangelium an Weihnachten, das von der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus spricht, ist diese Realität enthalten und wird mit den düsteren Worten zum Ausdruck gebracht: „Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf“ (Joh 1, 10-11). Grösser könnte der Kontrast nicht sein zwischen dem, was uns an Weihnachten geschenkt ist, und dem, was wir Menschen daraus gemacht haben und weiterhin machen.
Papst an Kurie
Papst an Kurie: Schwerwiegende Skandale in der Kirche, aber das Licht wird obsiegen
Papst an Kurie: Schwerwiegende Skandale in der Kirche, aber das Licht wird obsiegen
Seine traditionelle vorweihnachtliche Rede an die römische Kurie begann der Papst mit einer Analyse der Anlässe zur Betrübnis. An erster Stelle nannte er die Einwanderer, die gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen und ihr Leben zu riskieren, woraufhin sie entweder sterben, oder, wenn sie überleben, vor verschlossenen Türen stehen und vor Mitmenschen, denen es nur um politische Erfolge und Macht ginge.
Christina Höfferer – Vatikanstadt
„Wie viel Angst und wie viele Vorurteile! Wie viele Menschen und wie viele Kinder sterben täglich wegen Wasser- und Nahrungsmangel und aufgrund fehlender Medikamente! Wie viel Armut und Elend! Wie viel Gewalt gegen die Schwachen und gegen Frauen!“
Pell hat keinerlei Einfluss mehr in Rom
Kardinal Marx: Pell hat keinerlei Einfluss mehr in Rom
Quelle
Der Fall Kardinal Pell: Cui Bono?:
Es geht um mehr als Meinungsfreiheit: Das Verfahren gegen den australischen Kardinal wirft bislang mehr Fragen auf, als es beantwortet
Kardinal Marx äusserte sich unter anderem über den australischen Kardinal George Pell, der in dem Beratergremium Mitglied war. Marx kenne den australischen Kardinal gut, habe ihn allerdings seit fast zwei Jahren nicht mehr gesehen. Der Australier war am 12. Dezember mit zwei weiteren Kardinälen aus dem engsten Beraterkreis des Kardinalrates von Papst Franziskus, dem auch Kardinal Marx angehört, entlassen worden. Formell behielt der 77-jährige Pell aber seinen Posten als Leiter des vatikanischen Wirtschaftssekretariats.
Entscheidung stand länger fest
Kardinal Marx sagte dazu, Pell sei seit dem Sommer 2017 beurlaubt und in seinen Aufgaben in Rom seither „praktisch nicht mehr tätig“.
Einspruch, Herr Bischof, im Namen der Mutter!
‘Von nichts kommt nichts. DNA ist DNA!’
Von Paul Badde, 14. Dezember 2018
Heiner Wilmer, der vielversprechende neue Bischof von Hildesheim, hat der Mutter Kirche nun – im Interview mit dem “Kölner Stadt-Anzeiger” – bescheinigt, dass der Machtmissbrauch, wie er in den Missbrauchsfällen Minderjähriger zu Tage getreten sei, leider in ihrer DNA stecke, also in ihrer Desoxyribonukleinsäure, die all ihre Erbinformationen gespeichert hält. Das Böse in der DNA der Kirche!
Ja, sagt der Bischof. Deshalb dürfe sie auch nicht mehr länger als heilig verstanden werden. Aber das Böse in der DNA der “una sancta catholica et apostolica ecclesia”, wie wir die Kirche seit dem Konzil von Nicäa im Jahr 325 verstehen, würde auch bedeuten, dass das Saatgut schlecht war. Demzufolge müsste also schon das Blut unseres Erlösers mit dem Bösen contaminiert gewesen sein, der die Kirche mit seinem Kreuzestod zur Vergebung der Sünden in die Menschheit eingepflanzt hat.
Der Abgrund des Missbrauchs
Der Abgrund des Missbrauchs – Viele Jahrzehnte über konnten sexuelle Sünden in der Kirche wuchern
Quelle
Theologie des Leibes
Enzyklika ‘Humanae vitae’
Freiburger ‘Konzerthausrede’ 2011
Der Abgrund des Missbrauchs
Viele Jahrzehnte über konnten sexuelle Sünden in der Kirche wuchern. Sie wurden von manchen sogar theologisch gerechtfertigt. Nun läuft es auf eine Entscheidung hinaus: Wer wagt es, sich dem mächtigen Druck des Zeitgeistes in den Weg zu stellen?
Denn es ist nichts verborgen, was nicht offenbar werden wird, auch nichts geheim, was nicht bekannt werden und an den Tag kommen wird“ (Lk 8,17). An den Tag kommt das schockierende Ausmass von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche. Der Leib Christi ist mit Eiterbeulen übersät, welche nun nicht mehr unter Priestergewändern verborgen werden könne
Australien: Andere christliche Gruppen ziehen mit
Nach der katholischen Kirche werden in Australien vier weitere christliche Institutionen den nationalen Fonds zur finanziellen Entschädigung von Missbrauchsopfern unterstützen
Quelle
Australien: Bischöfe wollen Missbrauchsopfer entschädigen
Australien: Missbrauchsskandal in Zahlen
Australien: Andere christliche Gruppen ziehen mit
Nach der katholischen Kirche werden in Australien vier weitere christliche Institutionen den nationalen Fonds zur finanziellen Entschädigung von Missbrauchsopfern unterstützen.
Mit dem Beitritt der anglikanischen Kirche, der Heilsarmee, der Organisation YMCA (Christlicher Verein Junger Menschen) und der Pfadfinder wird damit die grosse Mehrheit der Missbrauchsopfer von dem Fonds profitieren. Das berichtet das australische Nachrichtenportal CathNews an diesem Freitag.
Bischof Robert C. Morlino gestorben
Robert C. Morlino, Bischof von Madison (USA) gestorben

Quelle
“Überzeugt von seiner Ehrlichkeit, Loyalität und Liebe für die Kirche”
Bischof Robert Morlino R.I.P.
Diözese Madison
Der katholische Bischof von Madison im US-Bundesstaat Wisconsin, Robert Morlino, ist gestern Abend im Alter von 71 Jahren verstorben. Er war ein glaubensstarker Oberhirte und erregte vielfach den Widerspruch zeitgeistgelenkter Medien.
Liturgisch stand er der überlieferten Messe nahe und zelebrierte sie öfter.
Morlino (siehe Foto) erblickte am 31.12. 1946 das Licht der Welt. Vor seiner Ernennung zum Bischof von Madison war der Bioethik-Experte bereits Oberhirte in Helena Montana.





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