Missbrauch Minderjähriger

Kardinal Woelki entbindet Verantwortliche von Aufgaben

„Unabhängige Untersuchung zum Umgang mit sexualisierter Gewalt im Erzbistum Köln“ vorgestellt – Keine Pflichtverletzungen von Kardinal Woelki

Quelle
Erzbistum Köln
Weihbischof Schwaderlapp von Aufgaben entbunden
Kathtube – Pressekonferenz

Von Rudolf Gehrig und AC Wimmer

Köln, 18. März 2021 (CNA Deutsch)

Nach der Vorstellung des Gercke-Berichts am heutigen Donnerstag hat Kardinal Rainer Maria Woelki in einem ersten Schritt den Kölner Weihbischof und ehemaligen Generalvikar Dominikus Schwaderlapp sowie Günter Assenmacher von ihren Pflichten entbunden.

Dem unabhängigen Untersuchungsbericht zufolge hat sich Kardinal Woelki selbst – der seit 2014 Erzbischof von Köln ist – keiner Pflichtverletzung schuldig gemacht.

Bei der Pressekonferenz im Maternushaus wurde dem Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki das Gutachten von Rechtsanwalt Björn Gercke überreicht, der seit Ende Oktober 2020 damit beauftragt war, die einschlägigen Akten des Diözesanarchivs zu untersuchen (CNA Deutsch hat berichtet).

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Köln live

Pressekonferenz: Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt

Gutachten – Bei Kardinal Woelki keine Pflichtverletzung feststellbar!

Köln live

Erzbistum Köln

Erzbistum Köln: Missbrauchsgutachten soll Donnerstag vorgestellt werden

Quelle

Katholischer Fernsehsender EWTN.TV überträgt Pressekonferenz live

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Köln, 17. März 2021 (CNA Deutsch)

Am morgigen Donnerstag, dem 18. März 2021, werden die Ergebnisse des Gutachtens über die Missbrauchsfälle im Erzbistum vorgestellt. Dabei geht es vor allem um die Frage, inwiefern der Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, letztlich be- oder entlastet wird – sowie mögliche weitere personelle Konsequenzen.

Der katholische Fernsehsender EWTN.TV wird die Pressekonferenz zur Vorstellung des Missbrauchsgutachtens in Kooperation mit dem Kölner „Domradio“ ab 10.00 Uhr live übertragen. Im Anschluss an die Pressekonferenz sind in der EWTN-Sondersendung zwei Experten zu Gast, die die Ereignisse rund um die Präsentation des Gutachtens erörtern.

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Bekämpfung von Missbrauch

Bekämpfung von Missbrauch: Dossier zu Papst Benedikt XVI. veröffentlicht

Quelle

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Würzburg, 10. März 2021 (CNA Deutsch)

Die Tagespost Stiftung für katholische Publizistik und die Wochenzeitung „Die Tagespost“ haben ein Dossier mit Beiträgen zur Missbrauchsbekämpfung in der Verantwortung von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. veröffentlicht.

Der frühere Präfekt der Glaubenskongregation und spätere Papst war zuletzt in dem in Deutschland veröffentlichten Buch „Nur die Wahrheit rettet“ kritisiert worden. Die Autoren, Doris Reisinger und Christoph Röhl, erheben den Vorwurf, der frühere Papst habe die routinemässig gepflegte Vertuschungspraxis der Kirche nicht nur stillschweigend geduldet, sondern sie als Teil einer konsequent durchdachten religiösen Ideologie selbst stetig praktiziert und gefördert, heisst es in der Ankündigung des deutschen Verlags.

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Zeitgerecht statt zeitgemäss ****UPDATE

Zeitgerecht statt zeitgemäss: Spurensuche nach dem Geist der Zeit im Zeitgeist

Rezension/Bestellung
Missbrauchsskandal und Zeitendeuter

Weitere Beiträge zu Helmut Müller
Der Zölibat ist eine Liebesbeziehung
Man wird eher vom Küssen schwanger, als vom Zölibat pädophil
Der Verlust der Mitte und Tumulte an den Rändern
1788 Jahre vor Kant lebte ein Religionspopulist namens Jesus
Macht oder Mystik – wem oder was folgen?
*Und das Wort ist Geist geblieben?
**„Ist Gott nicht ganz gescheit?“
***Causa Woelki – „Übertötung“ eines Kardinals
****“Ist der Glaube an den biblischen Gott noch das Salz in der Suppe?“

In aphoristisch zugespitzten Texten nimmt der Autor kontroverse Ereignisse im Wechselspiel zwischen Kirche und Gesellschaft des letzten Vierteljahrhunderts in den Blick.

Für ihn haben Hoffnungsträger verschiedener Couleur den Ordo amoris, die Ordnung der Liebe, verletzt. Das kann in zweifacher Weise geschehen, entweder offenherzig oder engherzig. Hillary Clinton, Angela Merkel aber auch Papst Franziskus sind Kandidaten für eine offenherzige Verletzung. Donald Trump dagegen für eine engherzige. Beide Weisen von Verstössen gegen den Ordo amoris haben sich mittlerweile in Wähler- und Sympathieverwerfungen bemerkbar gemacht.

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Benedikt XVI. spielte Vorreiterrolle bei Missbrauchs-Aufklärung

Graulich: Benedikt XVI. spielte Vorreiterrolle bei Missbrauchs-Aufklärung *UPDATE

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Ein notwendiger Beitrag zum verstehen der Krise
Pater Markus Graulich
Päpstlicher Rat für die Gesetzestexte
Umgang mit Missbrauch: Vertraulich oder transparent?
Vatikan: Missbrauch von Minderjährigen. Stellungnahme der Kirche
*Missbrauchskandal: Fragen, die es auch geben muss
Missbrauch Minderjähriger

Vatikan, 16. Februar 2021

Graulich: Benedikt XVI. spielte Vorreiterrolle bei Missbrauchs-Aufklärung

In einem Beitrag für die Tagespost belegt der Untersekretär des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte, dass Joseph Ratzinger sowohl als Präfekt der Glaubenskongregation als auch als Papst wesentlich zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in der Kirche beitrug.

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Solidarität mit Kardinal Woelki

Der ehemalige Bundesrichter Thomas Fischer hat die Berichterstattung über den sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche als „Hysterisierung“ bezeichnet

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25. Februar 2021 –  von dominik

Solidarität mit Kardinal Woelki

Der ehemalige Bundesrichter Thomas Fischer hat die Berichterstattung über den sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche als „Hysterisierung“ bezeichnet. Er spricht von einer „Generalabrechnung“ mit der Kirche. Besonders fällt Fischer die „Zeit-Taktung“ der Empörung und Skandalisierung auf. So hat beispielsweise ein Blatt, die Augsburger Allgemeine Zeitung (AZ), allein vom 30.Januar bis 25. Februar neunmal(!) über Kardinal Woelki negativ berichtet (30.1.,2.2.,4.2.,5.2.,9.2., 22.2.,23.2.,24.,25.2.).

Der Tenor dieser Berichterstattung ist immer der gleiche: Woelki halte ein Gutachten unter Verschluss, obwohl jeder weiss, dass ein neues umfangreicheres und unabhängiges Gutachten am 18. März veröffentlich wird.

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