Schwere Anschuldigungen gegen ‚Maria 2.0‘
Mitglied des Kölner Betroffenenbeirats wirft „Maria 2.0“ vor, Missbrauch zu missbrauchen

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Generalvikar Ansgar Thim leitet Erzbistum Hamburg
Nach Missbrauchsgutachten: Weihbischof Ansgar Puff vom Erzbistum freigestellt
Von Rudolf Gehrig
Köln, 19. März 2021 (CNA Deutsch)
Schwere Anschuldigungen gegen die Initiative „Maria 2.0“ hat ein Mitglied des Kölner Betroffenenbeirats nach der Vorstellung des Missbrauchsgutachtens am Donnerstag erhoben. Die Gruppe habe den Betroffenenbeirat „für ihre politischen Arbeiten zweckentfremdet“ und „dadurch missbraucht“. Eine Sprecherin von „Maria 2.0“ wies die Vorwürfe gegenüber CNA Deutsch am heutigen Freitag zurück.
„Eine Unterstützung war Maria 2.0 für uns nicht, eher das Gegenteil“, so Peter Bringmann-Henselder in einem Interview mit der katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost“.
„Werde die nötigen Konsequenzen ziehen“
„Werde die nötigen Konsequenzen ziehen“: Kardinal Woelki im Interview zum Gercke-Gutachten
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Hamburgs Erzbischof Hesse bietet Papst Franziskus Amtsverzicht an
Erzbistum Köln
Der Erzbischof von Köln gegenüber CNA Deutsch über die Veröffentlichung der unabhängigen Missbrauchs-Untersuchung am heutigen Donnerstag und die nächsten Schritte
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Köln, 18. März 2021 (CNA Deutsch)
Es ist die wohl umfangreichste und transparenteste Studie, die je von einer deutschen Institution zum Thema sexualisierte Gewalt an Minderjährigen in Auftrag gegeben worden ist: Mit der Veröffentlichung des 800 Seiten langen, unabhängigen Gercke-Gutachtens am heutigen 18. März soll neben der Aufarbeitung von Sachverhalten vor allem die Rolle der damaligen und heutigen Verantwortlichen – Personalchefs, Generalvikare und Bischöfe – geklärt werden. Im Interview mit CNA Deutsch spricht der Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, über die Veröffentlichung des Gutachtens, das er in Auftrag gegeben hatte.
Die Erklärung von Weihbischof Schwaderlapp im Wortlaut
Die Erklärung von Weihbischof Schwaderlapp im Wortlaut – CNA Deutsch dokumentiert den vollen Wortlaut der Erklärung von Weihbischof Schwaderlapp
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Weihbischof Schwaderlapp: „Habe dem Papst meinen Amtsverzicht angeboten“
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Köln, 18. März 2021 (CNA Deutsch)
Anlässlich der Veröffentlichung der Unabhängigen Untersuchung der Kanzlei Gercke/Wollschläger zum Umgang mit sexualisierter Gewalt im Erzbistum Köln erklärt Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp
„Sexueller Missbrauch verletzt Menschen zutiefst. Besonders tief schneidet die Untat ein, wenn ein Priester der Täter ist. Missbrauch steht gegen alles, wofür Berufung und Sendung der Priester steht.
Die nun vorliegende „Unabhängige Untersuchung“ klärt die Verantwortung der Bistumsleitung in der Vergangenheit. An so manchen Stellen hätten wir entschiedener, koordinierter und wirksamer gegen Täter vorgehen müssen, die ihren priesterlichen Dienst ausgenutzt haben, um anvertraute Menschen zu missbrauchen.
Kardinal Woelki entbindet Verantwortliche von Aufgaben
„Unabhängige Untersuchung zum Umgang mit sexualisierter Gewalt im Erzbistum Köln“ vorgestellt – Keine Pflichtverletzungen von Kardinal Woelki

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Erzbistum Köln
Weihbischof Schwaderlapp von Aufgaben entbunden
Kathtube – Pressekonferenz
Von Rudolf Gehrig und AC Wimmer
Köln, 18. März 2021 (CNA Deutsch)
Nach der Vorstellung des Gercke-Berichts am heutigen Donnerstag hat Kardinal Rainer Maria Woelki in einem ersten Schritt den Kölner Weihbischof und ehemaligen Generalvikar Dominikus Schwaderlapp sowie Günter Assenmacher von ihren Pflichten entbunden.
Dem unabhängigen Untersuchungsbericht zufolge hat sich Kardinal Woelki selbst – der seit 2014 Erzbischof von Köln ist – keiner Pflichtverletzung schuldig gemacht.
Bei der Pressekonferenz im Maternushaus wurde dem Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki das Gutachten von Rechtsanwalt Björn Gercke überreicht, der seit Ende Oktober 2020 damit beauftragt war, die einschlägigen Akten des Diözesanarchivs zu untersuchen (CNA Deutsch hat berichtet).
Köln live
Pressekonferenz: Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt
Gutachten – Bei Kardinal Woelki keine Pflichtverletzung feststellbar!
Erzbistum Köln
Erzbistum Köln: Missbrauchsgutachten soll Donnerstag vorgestellt werden
Katholischer Fernsehsender EWTN.TV überträgt Pressekonferenz live
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Köln, 17. März 2021 (CNA Deutsch)
Am morgigen Donnerstag, dem 18. März 2021, werden die Ergebnisse des Gutachtens über die Missbrauchsfälle im Erzbistum vorgestellt. Dabei geht es vor allem um die Frage, inwiefern der Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, letztlich be- oder entlastet wird – sowie mögliche weitere personelle Konsequenzen.
Der katholische Fernsehsender EWTN.TV wird die Pressekonferenz zur Vorstellung des Missbrauchsgutachtens in Kooperation mit dem Kölner „Domradio“ ab 10.00 Uhr live übertragen. Im Anschluss an die Pressekonferenz sind in der EWTN-Sondersendung zwei Experten zu Gast, die die Ereignisse rund um die Präsentation des Gutachtens erörtern.
Bekämpfung von Missbrauch
Bekämpfung von Missbrauch: Dossier zu Papst Benedikt XVI. veröffentlicht
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Würzburg, 10. März 2021 (CNA Deutsch)
Die Tagespost Stiftung für katholische Publizistik und die Wochenzeitung „Die Tagespost“ haben ein Dossier mit Beiträgen zur Missbrauchsbekämpfung in der Verantwortung von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. veröffentlicht.
Der frühere Präfekt der Glaubenskongregation und spätere Papst war zuletzt in dem in Deutschland veröffentlichten Buch „Nur die Wahrheit rettet“ kritisiert worden. Die Autoren, Doris Reisinger und Christoph Röhl, erheben den Vorwurf, der frühere Papst habe die routinemässig gepflegte Vertuschungspraxis der Kirche nicht nur stillschweigend geduldet, sondern sie als Teil einer konsequent durchdachten religiösen Ideologie selbst stetig praktiziert und gefördert, heisst es in der Ankündigung des deutschen Verlags.



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