Afrika/Naher Osten

Irak/Iran: Assyrische Patriarchen rufen zu Gewaltstopp auf

Die beiden assyrischen Patriarchen Mar Awa Royel III. und Louis Raphael Sako haben vom Irak aus zu einem Ende der Gewalt und zum Gebet für den Frieden für den Iran und den gesamten Nahen Osten aufgerufen. Im sunnitisch dominierten Pakistan kam es nach dem Tod des iranischen Obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei zu Protesten mit Toten

Quelle
Kardinal Sako
Ordensmann: Libanon zahlt für Konflikt der anderen – Vatican News
Frieden (1029)

„Wir rufen alle beteiligten Parteien und alle relevanten Akteure dazu auf, Zurückhaltung und Vorsicht walten zu lassen, insbesondere im Hinblick auf den Schutz unschuldiger Zivilisten, unabhängig von ihrer Nationalität oder ihrem Glauben“, hieß es in einer vom Patriarchat der Assyrischen Kirche des Ostens veröffentlichten Stellungnahme.

Die Assyrische Kirche des Ostens steht unter der Leitung von Patriarch Mar Awa, er hat seinen Sitz in der nordirakischen Stadt Erbil. Die Assyrische Kirche des Ostens zählt im Iran bis zu 30.000 Gläubige.

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Kirchliche Stimmen zu Nahost: Warnung vor Gewaltspirale

Der Weltkirchenrat hat ein rasches Ende des Schlagabtauschs von Israel und der USA mit dem Iran gefordert. Bischöfe in Österreich riefen zu Gebet auf

Quelle
Arabien: Apostolische Vikare rufen angesichts der Eskalation zu Umsicht auf – Vatican News
Christen in Jerusalem: Erschüttert und besorgt – Vatican News
Angriffe auf und durch Iran: Weitere Reaktionen – Vatican News

Der Ökumenische Kirchenrat verurteilte die Militärangriffe Israels und der USA gegen den Iran und dessen Vergeltungsschläge. Diese Spirale der Gewalt gefährde Millionen von Zivilisten, untergrabe die regionale und internationale Sicherheit und belaste die ohnehin fragile wirtschaftliche und soziale Stabilität im Nahen Osten, erklärte Generalsekretär Jerry Pillay am Samstag in Genf.

Militärische Konfrontation und Vergeltung könnten weder beständige Sicherheit noch Frieden bringen. Stattdessen brächten sie mehr Leid und erhöhten die Gefahr eines regionalen Flächenbrands mit unvorhersehbaren globalen Folgen, so der Vertreter des Verbands von 356 Kirchen, die zusammen mehr als 580 Millionen Christen repräsentieren. Die römisch-katholische Kirche gehört dem Rat nicht an.

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Angriff auf Iran: Ein Blick auf die Christen im Land

Die USA und Israel haben an diesem Samstag mit Militärschlägen im Iran begonnen. Für uns ein Anlass, an die Christen im Land zu denken

Quelle
Iran: Die Sorge der Kirchen
Vank-Kathedrale – Wikipedia

Von den 90 Millionen Iranern bekennen sich nur wenige Hunderttausend zum christlichen Glauben. Die armenische Gemeinschaft ist die älteste und zahlenmäßig stärkste; ihr Zentrum liegt in der Stadt Isfahan, mit der Erlöserkathedrale von Vank, die mit wertvollen Fresken geschmückt ist. Die Armenier sind seit Jahrtausenden im heutigen Iran präsent und standen zunächst mit dem alten Persischen Reich und später mit den schiitischen Herrschern in Kontakt. Sie druckten Bücher und trieben Handel. Heute liegt ihre Zahl bei nur noch 150.000 Gläubigen: Apostolische, Katholiken und Evangelikale.

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Papst als „Apostel des Friedens“

Der Besuch des Papstes in Algerien stärke die Christen in dem Land mit überwiegend muslimischer Bevölkerung. Das betonen die katholischen Bischöfe Algeriens in einer Reaktion auf die Ankündigung der Afrika-Reise von Papst Leo XIV.

Quelle
Algerien – Agenzia Fides
An die Bischöfe der Regionalen Bischofskonferenz für Nordafrika (C.E.R.N.A) zu ihrem Besuch ad Limina Apostolorum (2. März 2015)
Christliche Märtyrer Algeriens seliggesprochen
Das spirituelle Erbe der Mönche von Tibhirine

Er komme als „Apostel des Friedens“ nach Algerien. Über alle „Reibungen und Missverständnisse“ hinweg solle der aufrichtige Wunsch stehen, „in Frieden zusammenzuleben“, so die Bischöfe.

Augustinus – gemeinsamer Bruder

Das nordafrikanische Land ist die erste Station der Reise – auf den Spuren des heiligen Augustinus. Er wurde im Jahr 354 in Tagaste im heutigen Algerien geboren; seine Bischofsstadt Hippo, heute Annaba, liegt im Norden des Landes am Mittelmeer nahe der Grenze zu Tunesien. Der Papst erinnere Algeriens Bevölkerung mit seinem Besuch „an den Segen, einen großen gemeinsamen Bruder zu haben, dessen Gestalt unseren gemeinsamen Weg begleiten kann“, so die Bischöfe in ihrer gemeinsamen Erklärung weiter.

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‚Für Gaza ein hilfreiches Netzwerk‘

 

„Hier fängt Zukunft an“

 

Kustos des Heiligen Landes bittet um Solidarität am Karfreitag

Angesichts der verheerenden Auswirkungen von Krieg und wirtschaftlicher Not hat Pater Francesco Ielpo, der Kustos des Heiligen Landes, einen dringenden Appell zur Karfreitags-Kollekte (3. April) veröffentlicht     *UPDATE

Quelle
Colletta pro Terra Sancta – Obhut des Heiligen Landes/Übersetzung
*UNO besorgt über ethnische Säuberung in Gaza und im Westjordanland – Vatican News

Mario Galgano – Vatikanstadt

Die „Colletta Pro Terra Sancta“ sei in diesem Jahr weit mehr als ein Akt der Wohltätigkeit – sie sei ein „konkretes Zeichen der Gemeinschaft“ mit einer Kirche, deren Fortbestand in der Region bedroht ist.

In seiner am Mittwoch in Jerusalem veröffentlichten Botschaft beschreibt Pater Ielpo eine düstere Lage in der gesamten Region. „Wir können nicht verbergen, dass die Zeit, in der wir leben, schwierig ist“, so der Kustos. Krieg, Gewalt und Unsicherheit hätten den Gazastreifen, Palästina, Israel, den Libanon und Syrien „hart getroffen“.

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