Afrika/Naher Osten

Die Anerkennung Palästinas als Staat schafft keine neue Wirklichkeit

Die Anerkennung Palästinas als Staat schafft keine neue Wirklichkeit. Sie zeigt aber die Isolation, in die Netanjahus Kriegskurs Israel geführt hat

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Palästina

24.09.2025

Stephan Baier

Die Anerkennung der palästinensischen Staatlichkeit durch eine Reihe westlicher, nicht-muslimischer Staaten, allen voran Großbritannien und Frankreich, ist das weltpolitische Topthema dieser Woche. Doch US-Präsident Donald Trump war sie bei seinem einstündigen Auftritt vor der UN-Generalversammlung am Dienstag in New York nur ein paar Sätze wert: Die einseitige Anerkennung eines palästinensischen Staates sei eine Belohnung für die Hamas, referierte Trump die Position der israelischen Regierung. Er forderte die Freilassung der etwa 20 verbliebenen Geiseln und ein Ende des Gaza-Krieges.

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Sudan: Angriff auf Moschee, mindestens 70 Tote

Ein Drohnenangriff, der der paramilitärischen Gruppe “Rapid Support Forces” (RSF) zugeschrieben wird, hat am Freitag während des Gebets eine Moschee in der Region Nord-Darfur getroffen

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Sudan – Zwölf Millionen Vertriebene: Eine der schlimmsten humanitären Krisen des 21. Jahrhunderts – Agenzia Fides

Dabei kamen mindestens 70 Gläubige ums Leben, wie Helfer und die sudanesische Armee mitteilten. Der Angriff in der belagerten Stadt El Fasher zerstörte die Moschee vollständig. Die Zahl der Todesopfer dürfte noch steigen, da noch Leichen unter den Trümmern begraben sind, sagte ein Mitarbeiter der lokalen Hilfsorganisation “Emergency Response Rooms”. Der Mitarbeiter sprach unter der Bedingung der Anonymität, aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen durch die RSF.

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Papst Leo unterstreicht “unantastbare Würde” der Menschen in Gaza

Am Ende der Generalaudienz am Mittwoch hat Papst Leo XIV. seine “tiefe Verbundenheit mit dem palästinensischen Volk in Gaza” zum Ausdruck gebracht

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Jerusalem-Abt Nikodemus über Christen im Heiligen Land: “Der Wind wird für uns rauher”

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Vatikanstadt – Donnerstag, 18. September 2025

Am Ende der Generalaudienz am Mittwoch hat Papst Leo XIV. seine “tiefe Verbundenheit mit dem palästinensischen Volk in Gaza” zum Ausdruck gebracht. Die Menschen dort lebten “weiterhin in Angst”, so der Pontifex, “und unter unzumutbaren Bedingungen”.

Jeder Mensch habe “eine unantastbare Würde, die zu achten und zu schützen ist”, betonte Leo. “Ich erneuere meinen Aufruf zu einem Waffenstillstand, zur Freilassung der Geiseln, zu einer diplomatischen Verhandlungslösung und zur uneingeschränkten Achtung des humanitären Völkerrechts.”

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Leo XIV. zu Gaza-Exodus: Andere Lösung muss gefunden werden

Um die dramatische Situation in Gaza, die internationalen Spannungen und die Angst vor einer Eskalation in Europa ging es in dem kurzen Austausch zwischen Papst Leo und Journalisten, die am Dienstagabend vor seiner Residenz in Castel Gandolfo auf ihn warteten, um ihn vor seiner Rückkehr nach Rom kurz abzufangen. Am Vorabend hatte sich das Kirchenoberhaupt für einen kurzen Tapetenwechsel in die Villa Barberini begeben

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UN/Gaza: Unabhängiger Bericht sieht Völkermord in Gaza – Vatican News

Wie schon bei anderen Gelegenheiten, trat Papst Leo nach einem Gruß vom Balkon seines Domizils aus gegen 20.30 Uhr abends auch auf die Straße, wo zahlreiche Gläubige und Journalisten auf ihn warteten. Die Medienvertreter nutzten auch diesmal die Gelegenheit, um Papst Leo direkt einige Fragen zu stellen, unter anderem zum andauernden Exodus in Gaza, angesichts einer immer prekäreren Sicherheits- und humanitären Lage.

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Genf – UNO-Menschenrechtsrat wirft Israel Genozid vor

Genf – UNO-Menschenrechtsrat wirft Israel Genozid im Gazastreifen vor

Papst Leo telefoniert mit dem Pfarrer von Gaza

Leo XIV. hat an diesem Dienstagmorgen von Castel Gandolfo aus mit dem Pfarrer von Gaza telefoniert. Pater Gabriel Romanelli habe das Kirchenoberhaupt über die aktuelle Lage ins Bild gesetzt, teilte der vatikanische Pressesaal mit. Israel hat Gaza-Stadt unter massiven Beschuss genommen und zuvor die Bevölkerung zur Räumung der Stadt aufgefordert

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Gaza-Stadt im Krieg: “Die meisten wollen nicht gehen” – Vatican News
Österreich: Grabesritter spenden 100.000 Euro für Gaza – Vatican News
Gaza-Pfarrer Gabriel Romanelli

Die Pfarrei “Heilige Familie” ist die einzige katholische Pfarrei in Gaza. Sie hilft weiterhin den rund 450 Menschen, die dort Zuflucht gefunden haben, sowie allen anderen, die sich an sie wenden, teilte der Vatikan mit. Auf dem Gelände würden Mahlzeiten und Wasser verteilt, eine interne Apotheke stehe zur Verfügung. Trotz der Verschärfung des Konflikts gehe auch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie die Betreuung von älteren und kranken Menschen weiter.

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Gaza: “450.000 Kinder in Lebensgefahr”

“Über 450.000 Kinder in Gaza-Stadt sind aufgrund der zunehmenden militärischen Angriffe in Lebensgefahr.” Das erklärt das UNO-Kinderhilfswerk Unicef an diesem Freitag

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Naher Osten: “Wenn der Wille da ist…” – Vatican News
Gaza-Pfarrer Romanelli bestätigt Telefongespräch mit Papst Leo XIV.

Allein in den letzten zwei Monaten sei in Gaza-Stadt bei über 10.000 Kindern akute Unterernährung diagnostiziert worden. Es bestehe ein hohes Risiko, dass einige der 2.400 Kinder, die derzeit wegen schwerer akuter Unterernährung in der Region behandelt würden, verhungern könnten. Die Kinder in Gaza-Stadt seien bereits durch fast zwei Jahre ununterbrochener Kriegshandlungen traumatisiert und erschöpft. “Sie stehen am Rande des Überlebens, während sich sowohl Hungersnot als auch totale Zerstörung ausbreiten.”

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