In der Katakombe
Vor allem deutschsprachige Befreiungstheologen gedachten in Rom des geheimen Armuts-Pakts am Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils
Intruktion – ‘Libertis nuntius’ – kathpedia – Über einige Aspekte der „Theologie der Befreiung“
Instruktion-‘Libertatis coscientia – kathpedia – Über die christliche Freiheit und Befreiung
Von Guido Horst
Rom, Die Tagespost, 18. November 2015
Ist die Befreiungstheologie wirklich noch lebendig? Oder hat Papst Franziskus, der in Gesten und Worten für eine Kirche an der Seite der Armen steht und sich bereits zweimal, in Rom und in Bolivien, mit Vertretern der sogenannten Volksbewegungen getroffen hat, den Protagonisten dieser theologischen Strömung, die in den siebziger und achtziger Jahren nicht nur in Lateinamerika hoch im Kurs stand, ein wenig das Wasser abgegraben? Einen in dieser Hinsicht etwas zwiespältigen Eindruck hat jetzt eine Versammlung hinterlassen, die in Rom – fünfzig Jahre nach Abschluss des letzten Konzils – ein besonderes Jubiläum begehen wollte.
Homilie des Hl. Vaters
»Mach dich auf den Weg und geh nach Ninive, der grossen Stadt, und rufe ihr all das zu, was ich dir sagen werde!« (Jona 3,2).
Quelle
Evangelium Gaudium – Apostolisches Schreiben über die Verkündigung des Evangeliums in der Welt von heute
Enzyklika Spe salvi – Über die Christliche Hoffnung
Apostolische Reise nach Peru: Eucharistiefeier – Flugplatz “Las Palmas” (Lima) 16.15 Uhr
»Mach dich auf den Weg und geh nach Ninive, der großen Stadt, und rufe ihr all das zu, was ich dir sagen werde!« (Jona 3,2). Mit diesen Worten wandte sich der Herr an Jona und setzte ihn in Richtung dieser großen Stadt in Bewegung, die kurz davor war, wegen ihrer vielen Übel zerstört zu werden. Auch im Evangelium erblicken wir Jesus, wie er nach Galiläa unterwegs ist, um seine frohe Botschaft zu verkünden (vgl. Mk 1,14). Beide Lesungen zeigen uns, wie Gott auf die Städte von gestern und heute zugeht. Der Herr macht sich auf den Weg: Er geht nach Ninive, nach Galiläa … nach Lima, nach Trujillo, nach Puerto Maldonado … hierher kommt der Herr. Er macht sich auf, um in unsere persönliche und konkrete Geschichte einzutreten. Das haben wir vor kurzem gefeiert: Er ist der Immanuel, der Gott, der immer mit uns sein will. Ja, hier in Lima, oder dort, wo du lebst, im gewohnheitsmässigen Arbeitsalltag, in der vielversprechenden Erziehung der Kinder, unter deinem Sehnen und Bemühen; in der Vertrautheit des Heims und im ohrenbetäubenden Lärm unserer Strassen. Dort, inmitten der staubigen Wege der Geschichte, kommt der Herr, um dir zu begegnen.
„Peru, Land der Hoffnung“
„Peru, Land der Hoffnung“: Letzte Papstrede in Lima
Quelle
Abschiedszeremonie-Vatikan/Video
Presseschau zur Papstreise
Der Papst im Flugzeug
„Ich danke dem Erzbischof von Lima Kardinal Juan Luis Cipriani für seine Worte, meinen Brüdern im Bischofsamt für ihre Anwesenheit und euch allen, die ihr es geschafft habt, dass dieser Besuch in meinem Herzen einen unauslöschlichen Eindruck hinterlässt.
Ich danke allen, die diese Reise möglich gemacht haben. An erster Stelle dem Herrn Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski, den zivilen Behörden, den tausenden von Freiwilligen, die mit ihrer stillen und aufopferungsvollen Arbeit wie „Ameisen“ dazu beigetragen haben, damit alles umgesetzt werden konnte; dem Organisationskomitee und allen, die mit ihrer Hingabe und ihren Bemühungen diese Begegnung möglich gemacht haben. Es hat mir gutgetan, mich mit euch zu treffen. Danke.
“Papst Franziskus misst der Volksfrömmigkeit besonderen Wert bei”
Peru – Sprecher der Bischöfe: “Papst Franziskus misst der Volksfrömmigkeit besonderen Wert bei”

Fides Peru – Papst besucht Flutopfer: “Viele Familien haben alles verloren”
Kirche in Not – Peru
Kurz vor dem Abschluss der Peru-Reise
Vatikan – Video: Angelus
Eucharistiefeier auf dem Militärflugplatz ‘Las Palmas’ – Vatikan
Lima, Fidesdienst, Montag, 22. Januar 2018
Der Papst habe die Menschen in Peru vor allem zur Rückkehr zu ihren kulturellen und familiären Wurzeln eingeladen und dazu, den Glauben mit Freude als “dankbare Diener” zu erleben. So fasst der der Sprecher der Peruanischen Bischofskonferenz, Pater Victor Hugo Mirando, die Botschaft zusammen, die Papst Franziskus hinterlassen hat. Der Besuch des Papstes endete mit einer Eucharistiefeier auf den Flugplatz Las Palmas in Lima, an dem rund eine Million Gläubige teilnahmen.
Franziskus trifft Bischöfe Perus
Vorbild „Strassenbischof“: Franziskus trifft Bischöfe Perus
Die neuen Sprachen dieser Welt lernen, die digitale oder die der Jugend: Papst Franziskus wandte sich mit einem Plädoyer für eine Pastoral des 21. Jahrhunderts an die in Lima versammelten Bischöfe Perus. Und er griff auf ein altes Vorbild zurück.
Bernd Hagenkord SJ, Vatikanstadt, 21. Januar 2018
Ein Mann, der sich aufmachte; ein Bischof, der als Heiliger Patron aller Bischöfe Lateinamerikas ist; ein „Neuer Moses“, der auch heute als „Stifter kirchlicher Einheit“ wirkt: Papst Franziskus stellte in seiner Ansprache an die Bischöfe einen der Vorgänger des Erzbischofs von Lima ins Zentrum seiner Gedanken. Turibio von Mongrovejo (1538-1606) war der zweite Bischof der Stadt, „der Mann, der es verstand, das andere Ufer zu erreichen“, so der Papst.
Papst an Nonnen in Peru *UPDATE
Papst an Nonnen in Peru: „Kirche erträgt euch nicht, Kirche braucht euch!“
Quelle
Video/Vatikan
*KathTube – EWTN.TV: Papst Franziskus in Peru – Stundengebet mit den Kontemplativen Schwestern (21.01.2018)
Das Gebet von Nonnen ist keines, das nur in den Klostermauern widerhallt, sondern es geht hinaus, es ist ein missionarisches Gebet für die Welt. Daran hat Papst Franziskus kontemplative Ordensfrauen erinnert, die er in Perus Hauptstadt Lima zum Stundengebet traf.
Franziskus war sichtbar in seinem Element im Heiligtum Unseres Herrn der Wunder von Lima: bei der Begegnung mit den Nonnen, die von einem heiteren Element getragen war, hob er oftmals die Augen vom Redetext und sprach frei, Applaus und Lachen begleiteten ihn. Zunächst bestand der Papst darauf, „meine vier Karmeliterinnen in Buenos Aires zu grüssen, die mich in meinem Dienst in jener Diözese begleitet haben; ihr werdet jetzt nicht eifersüchtig, oder?“, wollte er von den Anwesenden wissen, die das natürlich verneinten.
Gebet vor den Reliquien der Peruanischen Heiligen
Apostolische Reise von Papst Franziskus nach Chile und Peru *UPDATE
(15.-22. Januar 2018)
Quelle
*KathTube – EWTN-TV: Papst Franziskus in Peru – Gebet in der Kathedrale & Begegnung mit Bischöfen (21.01.2018)
Gebet vor den Reliquien der Peruanischen Heiligen
Kathedrale St. Johannes der Apostel, Lima
Sonntag, 21. Januar 2018
Gott, unser Vater,
Du hast durch Jesus Christus
die Kirche auf dem Fundament der Apostel
errichtet, damit sie,
vom Heiligen Geist geleitet,
in der Welt Zeichen und Werkzeug
Deiner erbarmenden Liebe sei.
Wir sagen Dir Dank für die Gaben,
die Du unserer Kirche in Lima
geschenkt hast.



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