Lateinamerika

Brasilien: „Kirche lässt sich nicht einschüchtern“

Nach der Wahl von Jair Bolsonaro zum Präsidenten des Landes äussern sich vermehrt auch Kirchenvertreter darüber

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Brasilien: Sorge nach Bolsonaro-Sieg
Aparecida – Grösster Marienwallfahrtsort in Brasilien

„Kirche lässt sich nicht einschüchtern“

Nach der Wahl von Jair Bolsonaro zum Präsidenten des Landes äussern sich vermehrt auch Kirchenvertreter darüber. Da Bolosnaro sich im Wahlkampf explizit gegen die katholische Kirche geäussert hat, betonen nun Bischöfe des Landes, dass sie trotzdem hoffen, es könne eine positive Zusammenarbeit zustande kommen.

„Die katholische Kirche wird nicht auf ihre prophetische Rolle verzichten.“ Dies sagte Primas der katholischen Kirche in Brasilien, Erzbischof Murilo Krieger von Salvador de Bahia, in einem Interview mit der italienischen Nachrichtenagentur Sir anlässlich der brasilianischen Präsidentschaftswahlen.

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Hl. Oscar Romero

Haftbefehl gegen den mutmasslichen Mörder des Hl. Oscar Romero

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Kämpfer für Arme und gegen Ungerechtigkeit

El Salvador/USA: Haftbefehl gegen mutmasslichen Romero-Attentäter

In El Salvador ist gegen einen ehemaligen Angehörigen der Armee Haftbefehl wegen der Ermordung von Erzbischof Oscar Romero (1917-1980) erlassen worden.

Wie das Portal Aci Prensa berichtet, wird Alvaro Rafael Saravia (78) vorgeworfen, einer der Hauptverantwortlichen für den Mord an Romero gewesen zu sein. Saravia hält sich laut Medienberichten in den USA auf. Ein umstrittenes Amnestiegesetz verhinderte bislang seine Auslieferung, das Verfahren wurde jedoch im Mai 2017 erneut eröffnet, als es genügend Beweise gab.

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Mittelamerika

Mittelamerika: Weiterer Migrant bei Flüchtlingskarawane umgekommen

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UNO-Flüchtlingshilfe
Honduras: Bischof stellt klar, das sind ‘keine Kriminellen’

Mittelamerika: Weiterer Migrant bei Flüchtlingskarawane umgekommen

Während die Flüchtlings-Karawane das mexikanische Hochland durchquert, hat ein weiterer Migrant sein Leben verloren. Das UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) ist über die humanitäre Situation der Auswanderer besorgt.

Auf der Strasse von Tapachula nach Huixtla ist ein Flüchtling tot aufgefunden worden. Beobachtern zufolge soll er an Atembeschwerden und Dehydrierung gestorben sein. Der Flüchtling, der bislang noch nicht identifiziert ist, ist das dritte Opfer der Migrantenkarawane, die am 13. Oktober in Honduras gestartet war. Laut Angabe der mexikanischen Behörden war ein weiterer Auswanderer am Montag von einem fahrenden Auto gefallen und dabei gestorben. Unter ähnlichen Umständen soll zuvor ein Migrant in Honduras umgekommen sein.

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Honduras: Bischofskonferenz nimmt Staat in die Pflicht

Angesichts der sich durch Guatemala und Mexiko wälzenden Flüchtlingswelle Tausender Honduraner fordert die Bischofskonferenz des zentralamerikanischen Landes die Regierung auf, gegen Armut, Ungleichheit und fehlende Chancen zu kämpfen

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Kirche in Not – Honduras
Migrantenzug in Richtung US-Grenze

Honduras: Bischofskonferenz nimmt Staat in die Pflicht

Angesichts der sich durch Guatemala und Mexiko wälzenden Flüchtlingswelle Tausender Honduraner fordert die Bischofskonferenz des zentralamerikanischen Landes die Regierung auf, gegen Armut, Ungleichheit und fehlende Chancen zu kämpfen.

 

Migrantenzug in Richtung US-Grenze

Es sei an der Zeit, dass die Regierung, der Finanzsektor, die Wirtschaft, die Arbeitnehmer, die Bauern und die Gesellschaft im Allgemeinen die Aufgabe übernähmen, einen neuen Sozialpakt zu schliessen, der sich intensiv und endgültig mit der Lösung des „honduranischen Sozialdramas“ befasse, betonen die Bischöfe der honduranischen Bischofskonferenz in einer öffentlichen Stellungnahme.

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Jugendsynode: Afrika-Sicht klarer hervorheben

Nicht nur Europa: Die Jugendsynode solle stärker auf Afrika schauen. Das fordert der südafrikanische Kardinal Wilfrid Fox Napier, Erzbischof von Durban. Der Synodenvater sagte vor Journalisten in Rom, dass die Kirche zu oft an Europa und zu wenig an Afrika denke

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Synode: Für eine offene statt verurteilende Kirche

Mario Galgano – Vatikanstadt

Der südafrikanische Kardinal bemängelte die fehlende afrikanische Sicht in der Jugendsynode. Das bisher erarbeitete Dokument würde vor allem die westliche europäische Sicht vertreten. Es gebe aber einen grossen Unterschied, was die „Suche nach Spiritualität“ bei Jugendlichen in Afrika und Europa betrifft. Auch solle man den Blick auf die Umweltzerstörung stärken, weil dies eines der Hauptgründe für Migration aus Afrika sei. Ein weiterer Punkt, den er in der Jugendsynode einbringen wolle, sei die Bekämpfung von Kinderarbeit: Sie führe zu einer Generation ohne Schulbildung. Dies soll ebenfalls stärker hervorgehoben werden. Es sei auch wichtig, die „unwürdige Politik“ vieler Regierungen in Afrika anzuprangern. Korruption und Ausbeutung seien noch grassierende Phänome, die auch die Kirche bekämpfen müsse. Ein solches Engagement käme der Jugend Afrikas – und auch darüber hinaus – zugute.

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Papst an Gläubige aus El Salvador

Papst an Gläubige aus El Salvador: Folgt dem heiligen Romero!

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Franziskus hat am Montagvormittag rund 5.000 Gläubige aus El Salvador in der Audienzhalle getroffen. Das Treffen fand als „Danksagung“ für die Heiligsprechung des ermordeten Bischofs Oscar Romero statt. In seiner Rede ging der Papst auf die Bedeutung des Heiligen ein.

Mario Galgano – Vatikanstadt

Mit Jubel und viel Applaus begrüssten die Gläubigen aus El Salvador den Papst in der grossen Audienzhalle im Vatikan. Bereits am Sonntag bei der Heiligen Messe auf dem Petersplatz hatten sich die Zentralamerikaner aus der Heimat des heiligen Oscar Romero deutlich bemerkbar gemacht. In seiner Rede am Montag ging der Papst auf das Wirken des Märtyrerbischofs ein.

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Selige Begegnung: Als Oscar Romero Papst Paul VI. traf

Selige Begegnung: Als Oscar Romero Papst Paul VI. traf

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Im Juni 1978 besuchte der Erzbischof von San Salvador, Oscar Romero, den Vatikan, um sich mit Papst Paul VI. zu treffen. Bei diesem Treffen ermutigte der Papst seinen Mitbischof, dem salvadorianischen Volk zu helfen.

Nun werden beide Bischöfe heiliggesprochen: Am morgigen Sonntag erhebt Papst Franziskus sie zur Ehre der Altäre – der katholische Fernsehsender EWTN überträgt LIVE aus Rom.

Oscar Arnulfo Romero y Galdamez war von 1977 bis zum 24. März 1980 Erzbischof von San Salvador, als er während der Messe erschossen wurde. Er war ein lautstarker Kritiker der Menschenrechtsverletzungen der repressiven salvadorianischen Regierung, und er sprach im Namen der Armen und der Opfer der Regierung.

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