US-Bischöfe: Solidarität mit verfolgter Kirche in Nicaragua
Das autoritäre Regime des Landespräsidenten Daniel Ortega greift weiter die katholische Kirche in Nicaragua an. Bischöfe aus den USA solidarisieren sich mit der nicaraguanischen Kirche und rufen die internationale Gemeinschaft auf, sich für Frieden im Land einzusetzen
In den vergangenen zwei Tagen wies die Regierung zwei Ordensfrauen und einen panamaischen Claretiner-Missionar aus. Die NGO Monitoreo Azul y Blanco veröffentlichte am vergangenen Freitag einen Bericht, laut dem die nicaraguanische Polizei im April 39 Personen verhaftet und willkürlich in Gewahrsam genommen hatte. Die Inhaftierten seien größtenteils politische Gegner und katholische Gemeindemitglieder gewesen. Das Dokument bestätigte außerdem die Ausweisung des panamaischen Priesters Donaciano Alarcón, nachdem die Polizeibehörden ihn beschuldigt hatten, sich für Bischof Rolando Álvarez von Matagalpa eingesetzt zu haben.
Mehr als 100.000 Menschen gehen in Peru für Leben und Familie auf die Straße
Nach Angaben der Organisatoren haben am 15. April mehr als 100.000 Menschen am Corso por la Vida y la Familia teilgenommen, einer Veranstaltung, die von der regionalen Koordinationsstelle für das Leben (CORVIDA) in der Stadt Arequipa (Peru) organisiert wurde

Quelle
In Peru protestiert ein Bischof gegen die Schließung der Kirchen – FSSPX.Actualités / FSSPX.News
Peru – Erzbischof von Arequipa zum Jahr des Glaubens: “Christsein bedeutet gegen den Strom zu schwimmen” – Agenzia Fides
Von Walter Sánchez Silva
Arequipa – Mittwoch, 19. April 2023
Nach Angaben der Organisatoren haben am 15. April mehr als 100.000 Menschen am Corso por la Vida y la Familia teilgenommen, einer Veranstaltung, die von der regionalen Koordinationsstelle für das Leben (CORVIDA) in der Stadt Arequipa (Peru) organisiert wurde.
Die Demonstration für das Leben und die Familie begann um 15:30 Uhr auf der Plaza Mayta Capac, von wo aus die Menge zur Plaza de Armas zog, wo eine Parade stattfand.
Mexiko: Kirche ruft nationalen Friedensdialog ins Leben
Der Dialog soll den Behörden und dem Land tragfähige Reformen vorschlagen, die dazu beitragen, in einer Situation allgegenwärtiger Gewalt Frieden zu schaffen. Das berichtete die vatikanische Nachrichtenagentur “Fides” am Dienstag
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Mexiko – Politik ist “Berufung zum Dienst am Gemeinwohl” – Agenzia Fides
Der Dialog ist vom 21. bis zum 23. September geplant. Ziel sei es, eine „nationale Friedensagenda zu entwickeln und lokale Friedensinitiativen zu formulieren.“ Das teilte die mexikanische Bischofskonferenz gemeinsam mit Ordensverbänden in einer Botschaft an das mexikanische Volk mit. Mexiko ist weltweit das gefährlichste Land für Geistliche, aber Gewalt ist generell sehr weit verbreitet.
Nicaragua: Lebenszeichen von inhaftiertem Bischof Álvarez
Staatsnahe Medien in Nicaragua haben am Samstag erstmals Fotos von Bischof Rolando Álvarez Lagos im Gefängnis veröffentlicht. Sie zeigen den Bischof in blauer Haftkleidung bei einem Essen mit seinen beiden Geschwistern
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Nicaragua: Vertreter des Vatikans verlässt das Land – Vatican News
Bischof Alvarez
Weitere Schikanen gegen katholische Kirche in Nicaragua – weltkirche.de
Zuvor hatten nicaraguanischen Oppositionelle und Menschenrechtsorganisationen die Regierung Ortega dazu aufgefordert, Beweise für das Leben des inhaftierten nicaraguanischen Bischofs zu veröffentlichen. Auch der Heilige Stuhl hatte darum gebeten: Am Tag des Aussetzens der bilateralen diplomatischen Beziehungen Mitte März hieß es aus dem Vatikan, von Bischof Álvarez habe man seit seinem Haftantritt einen Monat zuvor “keine Nachrichten”.
Brasilien: Indigene sprechen bei Anhörung im Senat
Indigene haben bei einer öffentlichen Anhörung im Senat in Brasilia auf die schweren Probleme und Verwüstungen hingewiesen, die illegaler Bergbau in ihren Gebieten verursacht
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Brasilien hat sich offiziell dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht (Youtube)
Amazonas-Bischof Paloschi prangert Genozid an Indios an – Vatican News
Bischof Roque Paloschi zur Woche des indigenen Protestes | Adveniat
“Unser indigenes Land ist ruiniert, zerstört, die Flüsse und Fische sind verseucht”, sagte Yanomani-Vertreter Júlio David Magalhães vor dem nichtständigen Yanomami-Ausschuss des Bundessenats. Er bat die Parlamentarier um mehr Unterstützung für indigene Völker und Stämme, speziell im nördlichen Amazonas-Gebiet.
Die neue Bundesregierung hat Maßnahmen zur Unterstützung der indigenen Bevölkerung ergriffen und den humanitären Notstand ausgerufen. Dennoch bestehen, wie sich aus den Aussagen vor dem Ausschuss ergab, weiterhin chronische und schwerwiegende Probleme, vor allem in den Bereichen Sicherheit, Gesundheit und Umwelt.
Argentinien: “Eskalation der endlosen Gewalt”
Die argentinische Bischofskonferenz warnt vor dem Drogenhandel, der sich zunehmen verschärfe, und seinen schädlichen Folgen
Quelle
Papst Franziskus beklagt Gewalt in argentinischer Stadt Rosario – Vatican News
Argentinien: Der Marsch der Armen – Vatican News
Zehn Jahre Heiligtum in Rosario (schoenstatt.org)
Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz, Mutter und Gründerin – Omnes (omnesmag.com)
Agenzia Fides
Die Bischöfliche Kommission für Sozialpastoral veröffentlichte diese Woche ein Papier mit dem Titel “Las Heridas del Narcotráfico”. Übersetzt bedeutet das “Die Wunden des Drogenhandels.”
Bereits im Jahr 2007 hatten die Bischöfe vor den Gefahren des Drogenhandels gewarnt. Bereits zu diesem Zeitpunkt hätte sich das Drogengeschäft im ganzen Land etabliert gehabt, Familien zerstört und den Tod gebracht. An ihre Worte erinnert auch “Die Wunden des Drogenhandels.”
Nicaragua erwägt Aussetzung diplomatischer Beziehungen nach Papstkritik *UPDATE
Nicaraguas Außenministerium hat am Sonntag erklärt, man erwäge die Aussetzung der diplomatischen Beziehungen zum Vatikan
Quelle
Nicaragua/Vatikan: Diplomatische Beziehungen ausgesetzt – Vatican News
Nicaragua
In Zahlen: So hat sich die Kirche in 10 Jahren mit Franziskus als Papst verändert
*Nicaragua setzt die diplomatischen Beziehungen zum Vatikan aus | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Von Diego Lopez Marina
Managua – Montag, 13. März 2023
Nicaraguas Außenministerium hat am Sonntag erklärt, man erwäge die Aussetzung der diplomatischen Beziehungen zum Vatikan. Zwei Tage zuvor hatte Papst Franziskus das Regime von Daniel Ortega mit den “üblen” Diktaturen des frühen 20. Jahrhunderts verglichen.


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