Bischöfliches Ordinariat Chur
Curia episcopalis curiensis
“Schlechtes Signal”: Bündner Kirchenparlament lehnt Vorstoss von Grichting ab
Statement von Generalvikar Dr. Martin Grichting
anlässlich der Sitzung des “Corpus Catholicum”, vom 30. Oktober 2013
Im Jahre 1914 veröffentlichte der Valser Hans Furger seine Dissertation “Das bündnerische Corpus Catholicum”. In dieser bisher einzigen grösseren Arbeit über das “Corpus Catholicum” stellte er fest, dass diese Institution in Graubünden im Jahr 1623 zum ersten Mal erwähnt worden ist (S. 14). Das Corpus Catholicum entstand damals, in den nachreformatorischen Wirren, aus den katholischen Deputierten der drei Bünde. “Gefördert, wenn nicht veranlasst” (S. 20) wurde das Corpus Catholicum durch den Bischof von Chur. Er versammelte die katholischen Politiker, um “die Interessen der Kirche und des katholischen Landesteils gegenüber unbefugten Verletzungen von Seite des stärkeren (reformierten) Konfessionsteils in wirksamer Weise zu verteidigen”, wie Furger schreibt (S. 14).
Der “Nobelpreis der Theologie”
Geht an Regensburger Laientheologen

Dr. Christian Schaller
Gospel of John
Worin liegt die absolute, die Zeit überdauernde Qualität der Theologie Joseph Ratzingers?
Zwei Theologen, einem deutschen und einem britischen, verleiht Papst Franziskus am Samstag den diesjährigen Ratzinger-Preis, der auch als “Nobelpreis der Theologie” gilt. Die beiden Geehrten sind der Regensburger Laientheologe Christian Schaller sowie der Anglikaner Richard A. Burridge, übrigens der erste Nichtkatholik, der den seit 2011 vergebenen Preis erhält. Christian Schaller war theologischer Referent des damaligen Bischofs von Regensburg Gerhard Ludwig Müller und wirkt derzeit als Stellvertretender Direktor des Instituts Benedikt XVI. in Regensburg, das die Gesammelten Werke Joseph Ratzingers herausgibt. Wir haben mit ihm gesprochen.
Wenn die Hirten zu Wölfen werden
Papst Franziskus, Mittwoch, 15. Mai 2013
Quelle
Morgenmessen im Vatikanischen Gästhaus “Domus Sanctae Martae”
Frühmesse im Vatikanischen Gästehaus “Domus Sanctae Martae”
aus: L’Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache, Nr. 21, 24. Mai 2013
Bischöfe und Priester, die der Versuchung des Geldes und des eitlen Karrierestrebens nachgeben, verwandeln sich von Hirten in Wölfe, “die das Fleisch ihrer eigenen Schafe fressen”. Papst Franziskus gebrauchte sehr deutliche Worte, um das Verhalten dessen anzuprangern, der, wie er mit einem Zitat des hl. Augustinus sagte, “das Fleisch des Lämmleins nimmt, um es zu essen, und es ausnutzt; er macht Geschäfte und hängt am Geld, er wird habgierig und manchmal treibt er Ämterschacher. Oder er eignet sich aus Eitelkeit die Wolle an, um damit anzugeben”.
Lieber Bischof Benno, bitte seien Sie unser Vater!
Ganz kirchenentfremdet
Brief von Johannes Paul II.: An die Frauen
Vatikan: Über die nur Männern vorbehaltene Priesterweihe
Ein kath.net-Kommentar von Victoria Fender zu Aussagen von Benno Elbs, des neu ernannten Bischof der Diözese Feldkirch
Wien, kath.net, 29. Mai 2013
Ich bin Publizistikstudentin und die meisten meiner Kolleginnen und Kollegen sind ganz kirchenentfremdet. Oft diskutieren wir über kirchliche Themen, die meine Freunde so gar nicht packen. Am Pfingstsonntag lasen wir in der Presse ein Interview mit dem neu ernannten Bischof der Diözese Feldkirch. Der Journalist stellte teilweise sehr konkrete und auch vorhersehbare Fragen.
Kroatiens Laien wehren sich
Eine katholische Gesellschaft wehrt sich gegen ihre ideologische Umerziehung
Die Tagespost. 24. Mai 2013, Von Stephan Baier
Wie auch traditionell katholische Länder durch links-ideologische Regierungen binnen weniger Jahre gesellschaftlich deformiert werden können, hat Zapatero in Spanien bewiesen. Seinem Vorbild folgt die aktuelle Regierung in Kroatien. Doch dagegen macht nun ein Verband katholischer Eltern mit Namen “Grozd” (Weintraube) mobil: Er klagte gegen den Sexualkundeunterricht an Grundschulen, weil damit das Erziehungsrecht der Eltern massiv verletzt werde.
“Es beschütze Euch die Mutter Gottes”
Papst Franziskus betet für Erdbebenopfer und Krebsforschung
KathTube: Regina caeli
An diesem Sonntag rief Papst Franziskus beim Regina Caeli-Gebet auf dem Petersplatz dazu auf, für die Opfer des Erdbebens in der Emilia-Romagna zu beten. Die norditalienische Region war am 20. Mai 2012 von Erdstössen erschüttert worden. Weiterhin sagte Franziskus, dass er auch besonders für die Krebsforschung in Italien beten wolle.
Zudem dankte der Papst allen, die zur Gebetsvigil am Samstagabend und zur Messe an diesem Pfingstsonntag gekommen waren. Die Einheit, die alle gemeinsam an diesen beiden Tagen verspürt hätten, sei ein Werk des Heiligen Geistes, der immer wieder neu Einheit in der Kirche schaffe, so Franziskus.
Geistreiches zu Pfingsten in Rom
Beeindruckende Zahlen zum Jahr des Glaubens
Die Tagespost, 17. Mai 2013, von Guido Horst
Nicht nur Angela Merkel kommt. Heute empfängt Papst Franziskus die Kanzlerin im Vatikan. Doch dann wird es richtig eng. Nach den katholischen Bruderschaften vom vergangenen Sonntag haben sich die kirchlichen Bewegungen und neuen geistlichen Gemeinschaften angekündigt. Heute Abend feiern sie mit Franziskus eine Gebetsvigil auf dem Petersplatz, morgen ist der grosse Pfingstgottesdienst. Erzbischof Rino Fisichella vom Vatikan-Rat für Neuevangelisierung hat bei der Vorstellung dieser Initiative zum “Jahr des Glaubens” beeindruckende Zahlen vorgelegt: 120 000 Anhänger von etwa hundertfünfzig dieser Gemeinschaften aus aller Welt – natürlich ist Europa besonders stark vertreten – hätten sich zu dem Treffen mit dem Heiligen Vater angekündigt. Rund um den Vatikan wird es auch jetzt wieder heissen: Land unter, Massenfest mit dem Papst.


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