Meisterwerke in den Vatikanischen Museen
Winckelmann: Meisterwerke in den Vatikanischen Museen
Die Vatikanischen Museen widmen sich in ihrer derzeitigen Ausstellung dem als Vater der Kunstgeschichte geltenden Johann Joachim Winckelmann. Diesen hatte es aus Stendal in Sachsen nach Rom gezogen, wo er die Skulpturensammlungen der Päpste in ein ganz neues Licht rückte und damit Generationen von Gelehrten prägte.
Christina Höfferer – Vatikanstadt
Heute widmet sich die Kunsthistorikerin und Archäologin Claudia Valeri in der Abteilung Klassische Antiken in den Vatikanischen Museen dem reichen Kulturerbe, welches Winckelmann so sehr faszinierte. Ausgehend von der Sammlung antiker Skulpturen hat sie die Schau kuratiert: „Die Ausstellung trägt den Titel „Winckelmann. Meisterwerke in den Vatikanischen Museen“. Unser Ziel war es, diese herausragende Persönlichkeit zu ehren, indem wir Werke ins Rampenlicht bringen, die Winckelmann schon hier im Vatikan gesehen hat. Damit haben wir auch Werke in Verbindung gebracht, die Winckelmann im Rom des 18. Jahrhunderts ausserhalb der Mauern des Vatikan gesehen hat, und zwar in den Sammlungen der adeligen Familien.“
Johann Winckelmann
Johann Winckelmann: Begründer der klassischen Archäologie und modernen Kunstwissenschaften

Johann Joachim Winckelmann, Sohn eines Schuhmachermeisters, rastloser Autodidakt und der Begründer der klassischen Archäologie und modernen Kunstwissenschaften, gilt als Beispiel, wie ein einfacher Bürger mit Glück und Verstand alle mit seiner niederen Herkunft verbundenen Schranken zu überwinden wusste. Seine literarischen Kunstbeschreibungen sowie sein Hauptwerk „Die Geschichte der Kunst des Altertums (1764)“ revolutionierten die Kunstrezeption und beeinflussten neben Ästhetik und Kunstkritik die Literatur in ganz Europa. Der Autor Klaus-Werner Haupt schafft es, Winkelmanns kämpferische Vitalität und die poetische Bildhaftigkeit seiner Sprache vor biografischem Hintergrund und seinen wissenschaftlichen Leistungen lehrreich und unterhaltend für ein breites Publikum darzustellen.
Verleihung des Ratzinger-Preises 2018
An die vatikanische Stiftung “Joseph Ratzinger – Benedikt XVI.” aus Anlass der Verleihung des Ratzinger-Preises
Ansprache von Papst Franziskus an die Vatikanische Stiftung “Joseph Ratzinger – Benedikt XVI.”
Aus Anlass der Verleihung des “Ratzinger-Preises
Clementina-Saal, Samstag, 17. November 201
Liebe Brüder und Schwestern,
ich freue mich, auch dieses Jahr wieder an der Verleihung der Preise an die herausragenden Persönlichkeiten teilnehmen zu können, die mir auf Vorschlag des wissenschaftlichen Beirats der Vatikanischen Stiftung „Joseph Ratzinger – Benedikt XVI.“ vorgestellt wurden. Ich grüsse die beiden Preisträger – Professor Marianne Schlosser und Architekt Mario Botta – sowie alle hier anwesenden Mitglieder und Freunde der Stiftung. Mein Dank geht an Kardinal Angelo Amato und Pater Federico Lombardi, die uns die Bedeutung dieser Veranstaltung nahegebracht und uns die Preisträger vorgestellt haben.
Raffael: Die Stanzen im Vatikan
Seit jeher gehören die Stanzen Raffaels zu den bedeutendsten Kunstschätzen der Welt

Seit jeher gehören die Stanzen Raffaels zu den bedeutendsten Kunstschätzen der Welt. Der überwältigende Gesamteindruck, die herausragende künstlerische Qualität der Fresken und ihre gedankliche Tiefe ziehen zahlreiche Besucher in ihren Bann. Papst Julius II., der die Gemächer im Apostolischen Palast bewohnte, vertraute dem jungen Raffael (1483–1520) die Bemalung der Stanzen an, die der Künstler zusammen mit seinen Schülern ausführte. Entstanden ist ein beeindruckendes Kunstwerk, das in diesem hervorragend bebilderten Prachtband detailliert präsentiert wird. Auf Basis neuer Erkenntnisse seit der letzten Restaurierung der Stanzen nimmt Autor Christoph L. Frommel auch die Absichten Raffaels in den Blick und enthüllt so die Botschaft hinter den Fresken.
Vatikan: Museen ehren Maler Raffael
Er galt und gilt als einer der grossen Meister der Renaissance-Kunst
Er galt und gilt als einer der grossen Meister der Renaissance-Kunst: Die Vatikanischen Museen ehren den Maler Raffael. 2020 jährt sich sein 500. Todestag, doch bereits jetzt beginnen im Vatikan Initiativen und Veranstaltungen, die den Künstler im Mittelpunkt stellen.
Mario Galgano – Vatikanstadt
Ein neues Buch über den Maler Raffael (Raffello Sanzio) bot am Dienstagabend die Gelegenheit, der Museumdirektorin Barbara Jatta den Stand der Dinge über die Gedenkmomente für den Künstler vorzustellen. Vor fast 500 Jahren verstarb Raphael mit 37 Jahren. Diese Alter galt auch damals als junges Alter.
Die Kunst Raffaels in den Jahren zwischen seiner Ankunft in Rom 1508 und seinem Tod 1520 zu entdecken, das ist das Ziel der Vatikanischen Museen, so Jatta bei der Buchpräsentation des Werkes: „Raffaello a Roma. Restauri e ricerche“. Das ist auch die Absicht des Bandes, der in den Vatikanischen Museen präsentiert wurde.
Ikonen als Quelle der Katechese
Sonderausgabe unserer Kinderbibel in der Ukraine vorgestellt
Schwester Luisa Ciupa stellt die neue Kinderbibel vor.
Eine der meistgedruckten Bibeln erscheint jetzt in der Ukraine in einer Sonderausgabe: die mit Ikonen illustrierte Kinderbibel “Gott spricht zu seinen Kindern”. Das Büchlein wurde am 10. Dezember in L’viv (Lemberg) erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Kinderbibel wird in der Ukraine mit Illustrationen herausgeben, die dem Geist östlicher Ikonografie entsprechen. Hintergrund: Ikonen sind in der Ukraine wie in allen Ländern, in denen die byzantinische Tradition über Jahrhunderte wirkte, nach wie vor populär.
In Zeiten, in denen breite Schichten nicht lesen und schreiben konnten, waren diese, nach bestimmten Regeln erstellten Darstellungen Träger und Mittler des Glaubens. Das gilt bis heute.






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